Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Aufläufe & Gratins

Köstliches Rezept für Apfel-Reis-Auflauf: Ein Muss für alle Naschkatzen!

Köstliches Rezept für Apfel-Reis-Auflauf: Ein Muss für alle Naschkatzen!
Portionen 1 Auflaufform (ca. 30 x 20 cm), 6 Portionen
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 1 Stunde 10 Minuten
Gesamt 1 Stunde 35 Minuten

Milchreis, der in die Form wandert: 250 Gramm Rundkornreis werden in einem Liter Milch zu Brei gekocht, mit Zitronenschale, Vanillezucker und einer Prise Salz. Dotter und Butter kommen schaumig darunter, der Eischnee zuletzt. Drei Äpfel reibe ich grob in die Masse, zwei weitere lege ich in Scheiben obenauf. Im Ofen wird die Oberfläche goldbraun, innen bleibt es weich wie Auflauf sein soll.

Zutaten

  • 3 Stk Äpfel
  • 70 g Butter
  • 3 Stk Eier
  • 1 l Milch
  • 250 g Reis (Rundkorn oder Mittelkorn)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 1 Msp Bio Zitronenschale und -saft
  • 1 EL Butter für die Form
  • Zutaten zum Belegen
  • 2 Stk Äpfel (in Spalten und Scheiben)

Zubereitung

Köstliches Rezept für Apfel-Reis-Auflauf: Ein Muss für alle Naschkatzen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Gesamtzeit: 70 Minuten

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Koch & Ruhezeit: 50 Minuten

  1. Koch den Reis in der Milch. Gib eine Prise Salz, den Vanillezucker und die abgeriebene Zitronenschale dazu und lass alles so lange kochen, bis ein Brei daraus wird.
  2. Trenn die Eier. Schlag die Dotter mit Butter und Zucker schaumig und rühr die Masse in den Reisbrei.
  3. Schlag das Eiklar zu Schnee und heb ihn vorsichtig unter die Reismasse.
  4. Schäl 3 Äpfel und reib sie grob. Die anderen 2 Äpfel schälst du, spaltest sie und schneidest die Spalten in feine Scheiben. Träufel Zitronensaft darüber und stell sie beiseite.
  5. Fett eine Auflaufform mit etwas Butter aus. Füll die Hälfte der Reismasse hinein, verteil die geriebenen Äpfel darauf und gib die restliche Reismasse darüber. Zum Schluss legst du die Apfelspalten obenauf.
  6. Back den Auflauf im Ofen bei 160° C für 40 bis 50 Minuten.

Tipps zum Rezept

Nimm den Reisauflauf portionsweise auf die Teller, streu etwas Zucker darüber und reich Zwetschkenröster oder Früchtekompott dazu. So mögen ihn bei uns alle am liebsten.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Der Reisbrei muss lauwarm sein, bevor der Eischnee daruntergehoben wird – in heißer Masse gerinnt er sofort und der Auflauf wird kompakt. Rühr den Reis beim Kochen häufig um, ein Liter Milch brennt am Topfboden schnell an. Die Apfelscheiben obenauf beträufle ich mit Zitronensaft, sonst werden sie im Ofen braun statt goldgelb.

Varianten

  • Statt der Apfelscheiben belege ich den Auflauf mit halbierten Zwetschgen, die geben mehr Säure ab.
  • Eine Handvoll Rosinen, vorher zehn Minuten in warmem Apfelsaft eingeweicht, kommt bei uns oft mit unter die Reismasse.
  • Mit einer Prise Zimt im geriebenen Apfel und Zimtzucker auf den Scheiben schmeckt der Auflauf herbstlicher.

Aufbewahrung

Abgedeckt hält der Auflauf im Kühlschrank drei Tage. Zum Aufwärmen gebe ich einen Schuss Milch über die Portion und stelle sie 15 Minuten abgedeckt bei 150 Grad in den Ofen, dann wird sie wieder weich. Einfrieren geht in Portionen bis zu zwei Monate; über Nacht im Kühlschrank auftauen und ebenso erwärmen.

Fragen aus meiner Küche

Bei welcher Temperatur und wie lange backe ich den Auflauf?
Ich backe ihn bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 35 bis 40 Minuten in der gefetteten Form, bis die Apfelscheiben oben Farbe genommen haben. Bei Umluft reichen 160 Grad. Danach zehn Minuten stehen lassen, dann fällt er nicht zusammen.
Welcher Reis eignet sich?
Rundkorn- oder Mittelkornreis, also klassischer Milchreis. Er gibt beim Kochen Stärke ab und bindet die Masse. Langkornreis wie Basmati bleibt körnig und hält den Auflauf nicht zusammen, damit fällt das Ganze beim Portionieren auseinander.
Kann ich den Reisbrei vorbereiten?
Ja, den Brei koche ich manchmal am Vortag und stelle ihn kalt. Vor dem Weiterarbeiten rühre ich ihn mit einem Schuss Milch wieder geschmeidig, sonst lässt sich der Eischnee nicht unterheben. Dotter, Butter und Äpfel kommen dann frisch dazu.
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