Apfel-Nuss-Schokoladen-Dessert
Der Teig ist ein einfacher Rührteig mit zwei Esslöffeln Kakao, darauf kommen dünne Apfelscheiben und 100 g gehackte Walnüsse. Bei mir landet er auf dem Blech, wenn im Keller noch Äpfel vom Herbst liegen, die weich werden. Zwanzig Minuten reichen, weil der Teig flach ausgestrichen wird. Warm mit einem Klecks Sahne, kalt mit Puderzucker, beides passt.
Zutaten für den Apfel-Nuss-Kuchen
- 400 g Mehl
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 Esslöffel Kakaopulver
- 250 g Butter
- 2 Eier
- 300 ml Milch
- 100 g gehackte Walnüsse
- 2 Äpfel
Zubereitung: Schritt-für-Schritt Anleitung

Schritt 1: Ofen vorheizen und Blech vorbereiten
Heiz den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Fette ein Backblech gut mit Butter ein und stäub es leicht mit Mehl aus, oder leg es mit Backpapier aus.
Schritt 2: Trockene Zutaten vermischen
Gib Mehl, Zucker, Backpulver und Kakaopulver in eine große Rührschüssel und misch alles gut durch.
Schritt 3: Flüssige Zutaten hinzufügen
Gib die weiche oder leicht geschmolzene Butter, die Eier und die Milch dazu und rühr alles mit dem Teigschaber zu einem glatten Teig.
Schritt 4: Teig vorbereiten
Gieß den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Backblech und streich die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt.
Schritt 5: Äpfel und Walnüsse hinzufügen
Schäl die Äpfel, schneide das Kerngehäuse heraus und schneide die Äpfel in dünne Scheiben. Verteil sie gleichmäßig auf dem Teig und streu die gehackten Walnüsse darüber.
Schritt 6: Kuchen backen
Schieb das Blech in den vorgeheizten Ofen und back den Kuchen etwa 20 Minuten, bis er goldbraun ist und ein eingestochenes Holzstäbchen sauber wieder herauskommt.
Schritt 7: Servieren
Lass den Kuchen nach dem Backen abkühlen. Dann schneide ihn in Stücke und serviere ihn pur, mit Puderzucker bestäubt oder mit einem Klecks Schlagsahne. Lass ihn dir schmecken!
Darauf kommt es an
Schneide die Äpfel wirklich dünn, höchstens drei Millimeter. Dicke Spalten sind nach zwanzig Minuten noch roh und geben ihre Feuchtigkeit an den Teig ab. Mit 250 g Butter und 300 ml Milch wird der Teig recht flüssig, das ist richtig so. Streich ihn erst glatt und leg die Apfelscheiben dann leicht auf, ohne sie einzudrücken.
Abwandlungen
- Mit Birnen statt Äpfeln wird der Kuchen milder, dann schneide ich die Frucht etwas dicker, weil sie schneller zerfällt.
- Statt Walnüssen passen 100 g gehackte Mandeln, mit einem Teelöffel Zimt vermischt über die Äpfel gestreut.
- Ohne Kakao und mit der Schale einer Zitrone im Teig wird ein heller Apfelkuchen daraus, Backzeit bleibt gleich.
Aufbewahren und Aufwärmen
Abgedeckt bleibt der Kuchen drei Tage saftig, im Kühlschrank wird er durch die viele Butter fest und schmeckt weniger. Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren, mit Backpapier dazwischengelegt. Aufgetaut wird bei Zimmertemperatur, kurz bei 150 Grad angewärmt schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Das werde ich oft gefragt
- Nach 20 Minuten war mein Kuchen innen noch feucht, woran liegt das?
- Dann lag der Teig auf einem tiefen Blech höher als gedacht. Gib zehn Minuten dazu und prüf mit dem Holzstäbchen in der Mitte, nicht am Rand. Wird die Oberfläche zu dunkel, deck sie mit Backpapier ab.
- Muss die Butter geschmolzen oder weich sein?
- Beides funktioniert. Geschmolzene Butter lässt sich schneller unterrühren und gibt einen glatteren Teig, weiche Butter macht ihn eine Spur lockerer. Wichtig ist nur, dass geschmolzene Butter abgekühlt ist, bevor die Eier dazukommen.
- Kann ich die Äpfel unter den Teig mischen?
- Lieber nicht. Dann verteilt sich ihr Saft im ganzen Teig und der Kuchen bleibt schwer. Obenauf backen die Scheiben trocken ab und bilden eine schöne Decke, unter der der dunkle Teig weich bleibt.
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