Kartoffelchips selbst gemacht im Airfryer – ideal für den Kindergeburtstag
Zum Kindergeburtstag hobele ich 600 g Kartoffeln und mache die Chips selbst. Eine Schüssel voll kostet weniger als eine Tüte, und die Kinder dürfen beim Würzen helfen. Mit Schale gehobelt, gewässert, gründlich trocken getupft und portionsweise bei 160 Grad gebacken. Sie werden nicht so gleichmäßig wie gekaufte, dafür schmeckt man die Kartoffel. Fertig sind sie in drei Durchgängen.
Diese selbst gemachten Kartoffelchips aus dem Airfryer sind knusprig, leicht und perfekt, wenn zum Kindergeburtstag etwas Herzhaftes auf den Tisch soll. Sie brauchen nur wenige Zutaten, kommen mit wenig Öl aus und schmecken frisch deutlich besser als gekaufte Chips. Besonders praktisch: Die Kartoffelscheiben werden in der Heißluftfritteuse gleichmäßig goldbraun, ohne dass eine Pfanne mit heißem Fett nötig ist. Mild gewürzt passen sie wunderbar zu kleinen Gästen, können aber nach Geschmack auch etwas kräftiger abgeschmeckt werden.
Zutaten
- 600 g festkochende Kartoffeln
- 1 ½ EL neutrales Pflanzenöl
- ¾ TL Salz
- ½ TL edelsüßes Paprikapulver
Zubereitung

Kartoffeln vorbereiten
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in sehr dünne Scheiben hobeln, etwa 1 bis 2 mm dick. Die Scheiben 20 Minuten in kaltes Wasser legen, anschließend abgießen und sehr gründlich mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen.
Würzen
Die trockenen Kartoffelscheiben in einer Schüssel mit Öl, Salz und Paprikapulver mischen, bis alle Scheiben dünn benetzt sind.
Im Airfryer backen
Den Airfryer auf 160 Grad vorheizen. Die Kartoffelscheiben portionsweise möglichst locker in den Korb legen und 12 bis 16 Minuten backen, dabei alle 4 bis 5 Minuten durchschütteln. Die Chips sind fertig, wenn sie goldbraun und knusprig sind.
Abkühlen lassen
Die fertigen Kartoffelchips auf einem Teller oder Gitter ausbreiten und einige Minuten abkühlen lassen. Dabei werden sie noch etwas fester und lassen sich direkt servieren.
Mein Tipp
Das Trockentupfen entscheidet über alles. Jede Scheibe muss wirklich trocken sein, sonst dampfen die Chips statt zu backen und bleiben ledrig. Ich breite sie einzeln auf zwei Küchentücher aus und tupfe von oben nach. Im Korb dürfen sie sich höchstens leicht überlappen, lieber vier kleine Durchgänge als einer, bei dem alles zusammenklebt.
Andere Ideen
- Statt Paprikapulver nehme ich einen halben Teelöffel gemahlenen Kümmel oder fein gehackten Rosmarin.
- Mit Süßkartoffeln klappt es ebenfalls, sie brauchen zwei bis drei Minuten weniger und werden deutlich dunkler.
- Für säuerliche Chips gebe ich zwei Esslöffel Weißweinessig ins Wässerungswasser und salze danach etwas kräftiger.
Aufheben und Einfrieren
Die Chips müssen vollständig kalt sein, bevor sie in die Dose kommen, sonst schwitzen sie und werden weich. In einer gut schließenden Blechdose bleiben sie zwei bis drei Tage knusprig. Sind sie doch weich geworden, kommen sie drei Minuten bei 160 Grad zurück in den Airfryer und kühlen offen aus.
Häufige Fragen
- Muss ich die Kartoffeln schälen?
- Nein, bei festkochenden Kartoffeln bleibt die Schale dran, sie wird knusprig und gibt den Chips den Rand. Wichtig ist gründliches Bürsten unter fließendem Wasser und das Wegschneiden grüner Stellen und Augen.
- Kann ich die Scheiben mit dem Messer schneiden?
- Mit sehr viel Geduld ja, aber ein Gurken- oder Küchenhobel ist hier fast Pflicht. Nur bei gleichmäßigen ein bis zwei Millimetern werden alle Scheiben zur selben Zeit fertig, sonst verbrennen dünne, während dicke noch weich sind.
- Warum schmecken einzelne Chips bitter?
- Das sind die zu dunkel gewordenen. Schüttle den Korb wirklich alle vier bis fünf Minuten durch und nimm die goldbraunen Scheiben zwischendurch heraus, während der Rest weiterbäckt. Die letzten Minuten also am Gerät bleiben.
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