Ich verrühre 300 ml Joghurt mit 2 Äpfel für die leckere Apfelringe
Ich verrühre 300 ml Joghurt mit 2 Äpfel für die leckere Apfelringe
Apfelringe im Ausbackteig kenne ich noch von meiner Mutter, sie hat sie in Bierteig gemacht. Ich nehme Joghurt: 300 Milliliter, dazu ein Ei und nur 100 Gramm Mehl, so wird der Teig zähflüssig und legt sich als dünne Hülle um die Ringe. Die Äpfel schneide ich einen Zentimeter dick, dünner fallen sie beim Wenden auseinander. Nachmittags in einer Viertelstunde fertig, wenn die Enkel in der Küche stehen.
Zutaten
- 300 ml Naturjoghurt (ca. 3–3,5 % Fett)
- 2 große Äpfel (säuerlich-süß, z. B. Elstar oder Jonagold)
- 100 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Ei (Größe M)
- 30 g Zucker (ca. 2 EL)
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1/2 TL Zimt
- 1 EL Zitronensaft
- 3 EL neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl) – für Pfanne oder Backblech
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Zubereitung

- Joghurt, Ei, Zucker, Zitronensaft, Zimt und eine Prise Salz in einer Schüssel mit einem Schneebesen glatt verrühren.
- Mehl mit Backpulver mischen und portionsweise unter die Joghurtmasse rühren, bis ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht (ähnlich dickem Pfannkuchenteig). Bei Bedarf 1–2 EL Wasser oder Milch zugeben.
- Äpfel waschen, entkernen und in etwa 1 cm dicke Ringe schneiden; die Schale kann je nach Vorliebe dranbleiben oder entfernt werden.
- Die Apfelringe kurz in den Teig tauchen, so dass sie gleichmäßig umhüllt sind. Überschüssigen Teig leicht abtropfen lassen.
- Für die Pfannenmethode: Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Apfelringe portionsweise 2–3 Minuten pro Seite goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Für die Backofenmethode: Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier bestreichen und leicht mit Öl bepinseln. Apfelringe mit etwas Abstand darauf legen und 12–15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind; nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
- Die fertigen Apfelringe warm mit Puderzucker bestäuben oder nach Belieben mit Zimt-Zucker oder Vanillesauce servieren.
- Reste können kurz im Ofen bei 160 °C aufgefrischt werden, damit sie wieder knusprig werden.
Tipps
- Die Konsistenz des Teigs ist wichtig: Er sollte dickflüssig genug sein, um an den Ringen zu haften, aber nicht zu dick. Mit wenig Milch dünner machen.
- Säuerliche Äpfel behalten beim Garen besser ihre Form und kontrastieren schön mit dem süßen Teig.
- Nicht zu viele Ringe gleichzeitig in die Pfanne geben, sonst sinkt die Temperatur und sie werden ölig statt knusprig.
- Für extra Knusprigkeit die gebackenen Ringe kurz unter den Grill legen (Achtung: beobachen, verbrennen schnell).
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank bis zu 24 Stunden; vor dem Servieren kurz im Ofen aufwärmen, damit sie wieder knusprig werden.
- Beim Backen auf dem Blech etwas Öl verwenden oder ein Backtrennspray, damit die Ringe nicht festkleben.
Varianten
- Griechischer Joghurt (dicker) ergibt einen reichhaltigeren, leicht cremigen Teig — bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen.
- Vegan: Pflanzlichen Joghurt verwenden und das Ei durch 1 EL gemahlenes Leinsamenmehl + 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen) ersetzen.
- Crumble-Variante: Vor dem Backen die Ringe mit einer Mischung aus Haferflocken, Butterstückchen und braunem Zucker bestreuen.
- Gewürz-Variation: Kardamom oder Muskat ergänzen den Zimt für ein herbstliches Aroma.
- Als Dessert: Mit einer Kugel Vanilleeis und warmem Karamellsirup servieren.
Darauf kommt es an
Das Öl muss mittelheiß sein, nicht heißer: Bei zu großer Hitze ist der Teig nach einer Minute dunkel und der Apfel innen noch roh, bei zu wenig saugt sich alles voll Fett. Lass die Ringe nach dem Eintauchen kurz am Schüsselrand abtropfen, sonst läuft der Teig in der Pfanne davon und die Ringe backen aneinander fest.
Abwandlungen
- Statt Zimt im Teig ein Päckchen Vanillezucker verwenden und die fertigen Ringe warm in Zimtzucker wenden.
- Mit festen Birnen anstelle der Äpfel klappt es genauso, sie brauchen etwa eine Minute weniger pro Seite.
- Aus dem Ofen bei 200 °C werden die Ringe fettärmer, sie bleiben aber weicher als aus der Pfanne.
Aufbewahren und Aufwärmen
Apfelringe schmecken frisch am besten. Übrig gebliebene lege ich abgedeckt in den Kühlschrank, dort halten sie einen Tag. Im Ofen bei 160 °C werden sie in fünf bis acht Minuten wieder knusprig, in der Mikrowelle dagegen zäh. Den rohen Teig kannst du nicht aufheben, das Backpulver arbeitet sofort.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich den Teig ohne Ei anrühren?
- Ja, gib dann zwei Esslöffel Joghurt mehr dazu. Der Teig wird etwas dünner und haftet weniger gut an den Ringen, deshalb tauche ich die Apfelscheiben dann vorher kurz in Mehl, bevor sie in den Teig kommen.
- Welche Äpfel eignen sich am besten?
- Feste, säuerliche Sorten wie Elstar oder Jonagold, wie im Rezept angegeben. Sie halten den einen Zentimeter Dicke aus. Weiche, mehlige Äpfel brechen beim Wenden in der Pfanne und der Teig löst sich vom Rand.
- Wie bekomme ich saubere Ringe ohne Kerngehäuse?
- Am schnellsten mit einem Apfelausstecher: erst das Kerngehäuse ausstechen, dann den ganzen Apfel quer in Scheiben schneiden. Ohne Ausstecher drehst du mit einem kleinen Messer vorsichtig ein Loch aus jeder Scheibe heraus.
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