Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Ich nehme 250g Sahnequark und 200g Rosinen für den leckeren Kuchen!

Ich nehme 250g Sahnequark und 200g Rosinen für den leckeren Kuchen!
Portionen 8 Personen
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 50 Minuten
Gesamt 95 Minuten (inkl. Ruhezeit)

Ich zeig dir einen Rührkuchen mit 250 g Sahnequark und 200 g Rosinen, der schön saftig wird und angenehm süß ist, ohne zu viel. Er passt zum Frühstück genauso wie zum Nachmittagskaffee: innen weich, außen leicht gebräunt – und er gelingt dir ohne viel Aufhebens.

Warum es sich lohnt

Sahnequark und Eier machen die Krume feucht und feinporig, die Rosinen setzen süße, leicht zähe Tupfer hinein. Butter, Quark und Mehl halten sich dabei gegenseitig die Waage, damit der Kuchen im Ofen nicht zusammenfällt, und das Backpulver treibt ihn gleichmäßig auf, sodass er oben schön braun wird.

Zutaten

Für das Gericht:

  • 250 g Sahnequark
  • 200 g Rosinen, bei Bedarf in 40 ml Rum oder warmem Wasser eingeweicht
  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 125 g Butter, weich
  • 3 Eier, Größe M
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 16 g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 TL Zitronenschale, fein abgerieben
  • Wenn du magst: Puderzucker zum Bestäuben

Für die Sauce

  • Eine Beilage brauchst du nicht; ein Klecks 125 g Crème fraîche oder eine leichte Zitronensauce schmeckt aber gut dazu.

So bereite ich es zu

Ich nehme 250g Sahnequark und 200g Rosinen für den leckeren Kuchen! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1:

Heiz den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor und fette eine Kastenform (ca. 25 x 11 cm) ein. Lass die Rosinen in 40 ml warmem Wasser oder Rum 10–15 Minuten ziehen und gieß sie danach gut ab. So ziehen sie beim Backen keine Feuchtigkeit aus dem Teig und bleiben schön weich.

Schritt 2:

Schlag die weiche Butter (125 g) mit dem Zucker (150 g) cremig, bis die Masse hell und luftig ist – mit dem Handmixer dauert das etwa 3–4 Minuten. Dann rühr die Eier einzeln unter, jedes 20–30 Sekunden lang, damit sich alles gut verbindet. Zum Schluss kommen der Sahnequark (250 g), der Vanilleextrakt und die Zitronenschale dazu.

Schritt 3:

Misch das Mehl (200 g), das Backpulver (16 g) und die Prise Salz und sieb alles über die feuchte Masse. Rühr mit dem Teigschaber nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Dann heb die abgetropften Rosinen (200 g) gleichmäßig unter. Rührst du zu lange, wird die Krume zäh.

Schritt 4:

Füll den Teig in die vorbereitete Form, streich die Oberfläche glatt und schieb sie in den heißen Ofen. Back den Kuchen bei 175 °C für 50 Minuten. Er soll oben goldbraun sein und sich am Rand leicht von der Form lösen. Nach 45 Minuten stich zur Kontrolle mit einem Holzstäbchen in die Mitte: Ein paar feuchte Krümel dürfen daran hängen, roher Teig nicht.

Schritt 5:

Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 15–20 Minuten in der Form stehen, damit sich die Krume setzt. Dann löse ihn aus der Form und lass ihn auf einem Gitter ganz auskühlen. Vor dem Servieren bestäub ihn leicht mit Puderzucker. Eine dünne Zitronenscheibe oder ein Klecks Crème fraîche bringt noch etwas Frische dazu.

Meine Tipps

  • Nimm weiche Butter, keine geschmolzene. Nur so verbindet sie sich gut mit den Eiern und die Krume wird feinporig.
  • Wenn du die Rosinen einweichst, lass sie gründlich abtropfen, sonst wird der Teig an manchen Stellen zu feucht.
  • Back bei 175 °C und mach nach 45 Minuten die Stäbchenprobe. Hast du ein dunkles Blech, geh mit der Temperatur 5–10 °C herunter.
  • Damit er gleichmäßig bräunt, stell ich die Form in die Ofenmitte und dreh sie nach der halben Backzeit einmal um 180°.

Was du ersetzen kannst

  • Statt Sahnequark kannst du 250 g griechischen Joghurt nehmen: etwas weniger Fett, ähnlich feucht.
  • Statt Rosinen gehen getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln. Süße und Biss ändern sich dabei deutlich.
  • Ohne Laktose nehme ich laktosefreien Quark und laktosefreie Butter; im Geschmack merkst du kaum einen Unterschied.
  • Ohne Gluten ersetze ich das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (200 g). Sie zieht anders Feuchtigkeit, gib bei Bedarf ein Bindemittel dazu (z. B. 5 g Xanthan).

Andere Ideen

  • Zitronen-Rosinen-Kuchen: mehr Zitronenschale und 1 EL Zitronensaft in den Teig, das macht ihn frischer.
  • Mit Walnüssen: 50 g Rosinen durch 50 g grob gehackte Walnüsse ersetzen, dann hast du mehr Biss.
  • Mit Schokolade: 30 g Kakaopulver ins Mehl geben und 50 g Schokotröpfchen unterheben.
  • Mit Mohn: 100 g gemahlenen Mohn mit 2 EL Honig und etwas Milch anrühren und als Muster einziehen.
  • Mal anders – Gewürz-Quarkkuchen: 1/2 TL Zimt, 1/4 TL Muskat und 1 Prise Kardamom dazu, das schmeckt nach Herbst.

Noch offene Fragen?

Wie weit kann ich vorarbeiten?
Der Kuchen hält sich 48 Stunden im Kühlschrank. Nimm ihn vor dem Servieren rechtzeitig heraus, bei Zimmertemperatur schmeckt er am besten. Zum Aufwärmen kommt er kurz bei 150 °C für 8–10 Minuten in den Ofen.
Kann ich einfach alles verdoppeln?
Ja. Teil den Teig lieber auf zwei Formen auf oder nimm eine große Form und rechne mit +10–20 Minuten Backzeit; prüf am Ende mit dem Holzstäbchen.
Butter oder Öl – was ist besser?
Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Nimm etwa ¾ der Menge an Öl (also z. B. 94 ml) und gib etwas weniger Flüssigkeit in den Teig, damit er nicht zu weich wird.
Woran sehe ich, dass es gar ist?
Du siehst es an der goldbraunen Oberfläche und daran, dass sich die Ränder leicht zurückziehen. Und am Holzstäbchen hängen nur noch wenige feuchte Krümel.
Und wenn mir eine Zutat fehlt?
Fehlt der Quark, nehme ich griechischen Joghurt (1:1). Fehlt die Butter, geht neutrales Öl (¾ Menge). Fehlt Backpulver, misch ich als Notlösung 1/2 TL Natron mit 1 TL Zitronensaft – dann schmeckt es allerdings ein wenig anders.

Dazu passt gut

Ich schneide den Kuchen in gleichmäßige Scheiben und bestäube ihn auf dem Gitter leicht mit Puderzucker. Dazu passt ein kräftiger schwarzer Kaffee oder ein milder Tee. Für festliche Anlässe gebe ich einen Löffel Crème fraîche oder eine Zitrussauce dazu, das nimmt der Butter die Schwere.

Reste und Aufbewahrung

  • Aufbewahren: im Kühlschrank bis zu 48 Stunden. Gut verpackt bleibt er saftig und locker.
  • Wieder erwärmen: kurz bei 150 °C für 8–10 Minuten, dann trocknet er nicht aus.
  • Sicher ist sicher: Im Teig sind rohe Eier. Back ihn deshalb gut durch, oder nimm pasteurisierte Eier, wenn du ganz sichergehen willst.
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