Erdbeer-Tiramisu
Wenn im Juni die Erdbeeren vom Feld nebenan kommen, mache ich dieses Tiramisu, weil dafür kein Ofen nötig ist. 750 g Erdbeeren werden mit Zitronensaft und Puderzucker püriert, zwei Drittel davon kommen in die Creme aus Mascarpone und Quark, der Rest bleibt für obendrauf. Die Löffelbiskuits saugen sich am Erdbeerpüree voll, ganz ohne Kaffee oder Likör – deshalb dürfen auch die Kinder mitessen.
Zutaten
- 750 g frische Erdbeeren
- 2 EL Zitronensaft
- 80 g Puderzucker
- 250 g Mascarpone
- 250 g Quark (20% Fett)
- 200 g Löffelbiskuits
Wichtig: Achte darauf, dass die Erdbeeren richtig reif und aromatisch sind. Auch der Fettgehalt des Quarks spielt eine große Rolle – ein guter Mittelweg von 20% Fett sorgt für die perfekte Konsistenz in deiner Creme.
Zubereitung

Schritt 1: Erdbeerpüree herstellen
Wasche die Erdbeeren sorgfältig und entferne die grünen Stiele. Schneide die Erdbeeren grob in Stücke. Gib sie zusammen mit Zitronensaft und Puderzucker in einen Mixer und püriere alles zu einer glatten Masse. Stelle sicher, dass keine Stückchen übrig bleiben.
Schritt 2: Creme zubereiten
Fülle etwa zwei Drittel der Erdbeermasse in eine separate Schüssel. Füge Mascarpone und Quark hinzu und verrühre alles mit einem Handrührgerät oder Schneebesen, bis eine gleichmäßige und cremige Konsistenz erreicht ist.
Schritt 3: Tiramisu schichten
Lege den Boden einer geeigneten Auflaufform oder Schüssel mit einer Schicht Löffelbiskuits aus. Verteile einen Teil der Mascarpone-Quark-Erdbeercreme gleichmäßig auf den Biskuits. Wiederhole das Schichten, bis die Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schicht sollte die restliche Erdbeermasse sein.
Schritt 4: Kühlen und Genießen
Decke die Form mit Frischhaltefolie oder einem Deckel ab und stelle das Tiramisu für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. Es ist sogar noch besser, wenn du es über Nacht ziehen lässt, um die Aromen voll zur Geltung zu bringen.
Serviervorschlag
Vor dem Servieren kannst du das Erdbeer Tiramisu nach Belieben mit frischen Erdbeerscheiben oder etwas Puderzucker dekorieren. Schneide das Dessert in Stücke und serviere es gut gekühlt.
Dieses Erdbeer Tiramisu ist ein einfaches und dennoch beeindruckendes Dessert, das deine Gäste begeistern wird! Perfekt für jeden Anlass und so schnell gemacht, dass du es immer wieder zaubern willst.
Mein Tipp
Die drei Stunden im Kühlschrank sind kein Vorschlag, sondern nötig: Erst dann sind die Löffelbiskuits durchgezogen und die Creme schnittfest. Rühre Mascarpone und Quark nur so lange, bis alles glatt ist – schlägst du zu lange, wird die Masse dünn und läuft zwischen den Biskuits durch. Beide sollten kalt aus dem Kühlschrank kommen.
Andere Ideen
- Mit Himbeeren statt Erdbeeren wird es säuerlicher; dann streiche ich das Püree durch ein Sieb, damit die Kerne draußen bleiben.
- Für Erwachsene tränke ich die Löffelbiskuits vorher kurz in zwei Esslöffeln Orangensaft mit einem Schuss Eierlikör.
- Statt Mascarpone gehen 250 g Doppelrahmfrischkäse; die Creme wird etwas fester und schmeckt frischer.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt hält das Tiramisu im Kühlschrank zwei Tage, länger nicht – die Erdbeeren ziehen Wasser und die unterste Biskuitschicht wird suppig. Deshalb bereite ich es höchstens einen Tag vorher zu. Einfrieren lohnt sich nicht, die Quarkcreme wird beim Auftauen wässrig und trennt sich.
Häufige Fragen
- Kann ich tiefgekühlte Erdbeeren nehmen?
- Ja, im Winter mache ich das. Lass 750 g im Sieb auftauen und gieße den Saft ab, sonst wird das Püree zu dünn. Vom Puderzucker nehme ich dann etwa 20 g weniger, weil Tiefkühlware oft süßer schmeckt.
- Warum Quark und nicht nur Mascarpone?
- Reiner Mascarpone wäre mit dem süßen Erdbeerpüree sehr schwer. Der Quark mit 20 Prozent Fett bringt Säure und macht die Creme leichter zu löffeln. Magerquark geht auch, schmeckt aber deutlich saurer.
- Welche Form passt für diese Menge?
- Eine Auflaufform von etwa 20 mal 30 Zentimetern, dann bekommst du zwei Schichten Biskuits. In einer Glasschüssel geht es auch, dort schichte ich dreimal und die oberste Erdbeerschicht sieht man durchs Glas.
Schreibe einen Kommentar