Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Geheimnis für den saftigsten und leckersten Apfelkuchen aller Zeiten

Geheimnis für den saftigsten und leckersten Apfelkuchen aller Zeiten
Portionen 1 runde Form (16 cm), 8 Stücke
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamt 1 Stunde 55 Minuten

Ein hoher, kleiner Apfelkuchen aus der 16er Form, wie ihn meine Tante immer für zwei Personen gebacken hat. Der Joghurt im Teig macht ihn feucht, ein Apfel kommt gewürfelt hinein, der zweite in Scheiben obendrauf. Zum Schluss gieße ich geschmolzene Butter über die Apfelscheiben. Er braucht anderthalb Stunden im Ofen bei 170 Grad, das ist bei dieser Höhe kein Fehler.

Zutatenliste ohne Kompromisse

  • 3 Eier
  • 200 g (1 Tasse) Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g (2/3 Tasse) Joghurt
  • 280 g (2 Tassen) Allzweckmehl
  • 16 g (2 EL) Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 Äpfel
  • 30 g (2 EL) Butter, geschmolzen

Zubereitungsschritte

Entdecke das Geheimnis für den saftigsten und leckersten Apfelkuchen aller Zeiten! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung der Form und des Teigs

Heize den Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege eine runde Backform mit 16 cm Durchmesser mit Backpapier aus und fette die Ränder leicht ein, damit sich der Kuchen später besser lösen lässt.

Schritt 2: Eier-Zucker-Mischung aufschlagen

Gib die Eier, den Zucker und den Vanilleextrakt in eine große Rührschüssel. Schlage die Mischung mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine für 3-5 Minuten auf hoher Stufe, bis sie hell, dick und cremig ist.

Schritt 3: Joghurt hinzufügen

Füge den Joghurt zur Eier-Zucker-Mischung hinzu. Verrühre alles auf mittlerer Stufe, bis eine homogene Masse entsteht.

Schritt 4: Trockene Zutaten vermengen

Siebe das Mehl in eine separate Schüssel, um Klümpchen zu vermeiden. Gib das Backpulver und den Zimt dazu und vermische die trockenen Zutaten gründlich.

Schritt 5: Teig anrühren

Gib die Mehlmischung portionsweise zur Eier-Joghurt-Masse. Rühre nach jeder Zugabe kurz auf niedriger Stufe, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht. Achte darauf, nicht zu lange zu rühren.

Schritt 6: Äpfel vorbereiten

Schäle einen der Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide ihn in kleine Würfel. Hebe die Apfelwürfel vorsichtig unter den Teig, sodass sie gleichmäßig verteilt sind.

Schritt 7: Teig in die Form geben

Fülle den Teig in die vorbereitete Backform und streiche die Oberfläche glatt. Schäle den zweiten Apfel, entferne das Kerngehäuse und schneide ihn in dünne Scheiben. Lege die Apfelscheiben dekorativ auf den Teig.

Schritt 8: Butter hinzufügen

Gieße die geschmolzene Butter gleichmäßig über die Apfelscheiben. Dies sorgt für ein besonders saftiges und aromatisches Ergebnis.

Schritt 9: Kuchen backen

Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen für etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Prüfe mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen durchgebacken ist: Wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, ist er fertig.

Schritt 10: Abkühlen lassen und servieren

Nimm den Apfelkuchen aus dem Ofen und lasse ihn etwa 15 Minuten in der Form abkühlen. Löse vorsichtig den Rand der Form und hebe den Kuchen auf ein Kuchengitter, um ihn vollständig auskühlen zu lassen, bevor du ihn servierst.

Mit diesem Rezept gelingt dir ein unwiderstehlich fluffiger und saftiger Apfelkuchen, den jeder lieben wird. Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Darauf kommt es an

Weil der Teig in der kleinen Form so hoch steht, ist die Oberfläche fertig, lange bevor die Mitte durch ist. Leg nach etwa 45 Minuten ein Stück Alufolie locker auf, dann bleiben die Apfelscheiben hell. Und teste erst nach anderthalb Stunden mit dem Holzstäbchen, jedes frühere Öffnen kostet Höhe.

Abwandlungen

  • Mit Birnen statt Äpfeln wird der Kuchen süßer, dann lasse ich 30 g Zucker weg.
  • Ein Esslöffel gemahlene Mandeln unter das Mehl gemischt macht die Krume etwas fester und nussig.
  • Statt Zimt reibe ich manchmal die Schale einer Bio-Zitrone in den Teig, das passt gut zu säuerlichen Äpfeln.

Aufbewahren und Aufwärmen

In einer Dose bei Zimmertemperatur bleibt er zwei bis drei Tage saftig, durch den Joghurt trocknet er langsamer aus als ein Rührkuchen mit Butter. Im Kühlschrank wird er fest, das würde ich lassen. Eingefroren hält er in Stücken zwei Monate, aufgetaut wird bei Zimmertemperatur in gut zwei Stunden.

Das werde ich oft gefragt

Kann ich eine größere Form nehmen?
Ja, in einer 20er oder 22er Form wird der Kuchen flacher und ist schon nach 45 bis 55 Minuten fertig. Die anderthalb Stunden Backzeit gelten nur für die kleine, hohe 16er Form.
Sind zwei Esslöffel Backpulver nicht sehr viel?
Sie gehören zu dieser Menge Mehl und Joghurt und sorgen für die hohe, lockere Krume. Sieb das Backpulver unbedingt mit dem Mehl, sonst bilden sich Nester, die im fertigen Kuchen bitter schmecken.
Welchen Joghurt soll ich nehmen?
Naturjoghurt mit 3,5 Prozent Fett, kein Magerjoghurt und keinen Fruchtjoghurt. Griechischer Joghurt geht auch, dann rühre einen Esslöffel Milch zusätzlich unter, weil er dicker ist und der Teig sonst zu fest wird.
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