Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Rührkuchen & Gugelhupf

Entdecke das Geheimnis des perfekten Marmorkuchens!

Entdecke das Geheimnis des perfekten Marmorkuchens!
Portionen 1 Kastenform (ca. 25 cm), 12 Scheiben
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Gesamt 1 Stunde 5 Minuten

Diesen Marmorkuchen backe ich, seit mir eine Nachbarin einen großen Beutel gemahlene Mandeln überlassen hat. 250 g davon ersetzen hier das Mehl, dazu kommen griechischer Joghurt und weiche Butter – die Krume wird dadurch feucht und dicht, nicht so locker wie beim klassischen Rührkuchen. Rum-Aroma und zwei Esslöffel Backkakao sorgen für den vertrauten Duft. Bei mir steht er meistens am Sonntagnachmittag auf dem Tisch.

Zutaten

  • 250g blanchierte gemahlene Mandeln
  • 90g Xylitol
  • 4 Eier Größe L
  • 60g griechischer Joghurt
  • 60g weiche Butter
  • 1 Fläschchen Rum Aroma
  • 1 Packung Backpulver
  • 2 EL Backkakao

Zubereitung

Entdecke das Geheimnis des perfekten Marmorkuchens! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Vorbereitung

Heiz den Backofen auf 180 Grad vor, dann backt der Kuchen gleichmäßig durch.

Schritt 2: Teig herstellen

Rühr die Eier, die weiche Butter und das Xylitol in einer großen Rührschüssel cremig. Das ist die lockere Grundlage für deinen Teig.

Schritt 3: Zutaten kombinieren

Gib den griechischen Joghurt, das Rum Aroma, die blanchierten gemahlenen Mandeln und das Backpulver dazu und rühr alles gut unter.

Schritt 4: Teig teilen

Teil den Teig auf zwei Schüsseln auf – 2/3 für den hellen Teig und 1/3 für den dunklen. In die eine Schüssel rührst du den Backkakao gründlich unter, das wird der dunkle Teig.

Schritt 5: Teig schichten

Füll abwechselnd helle und dunkle Teigschichten in die vorbereitete Silikonform. So bekommst du das Marmormuster.

Schritt 6: Backen

Back den Marmorkuchen bei 180 Grad ca. 45 Minuten. Stich mit einem Holzstäbchen hinein – kommt es sauber wieder heraus, ist er durch.

Schritt 7: Abkühlen lassen

Lass den Kuchen ganz auskühlen, bevor du ihn aus der Form nimmst und anschneidest.

Zu einer Tasse Kaffee oder Tee schmeckt dein selbstgemachter Marmorkuchen am besten.

Mit wenigen Zutaten hast du einen Klassiker auf dem Tisch. Probier ihn aus, er schmeckt wie früher.

Mein Tipp

Xylit löst sich langsamer als Zucker. Rühre Eier, Butter und Xylit deshalb wirklich drei bis vier Minuten cremig, sonst knirscht es später zwischen den Zähnen. Der Mandelteig ist schwerer als Rührteig – setze die hellen und dunklen Löffel nebeneinander in die Form und ziehe nur einmal mit der Gabel durch. Rührst du zu viel, wird alles einheitlich braun.

Andere Ideen

  • Statt Rum-Aroma reibe ich manchmal die Schale einer unbehandelten Orange in den hellen Teig.
  • Wer kein Xylit im Schrank hat, nimmt die gleiche Menge feinen Zucker – der Teig wird dann etwas weicher.
  • Für die Feiertage hebe ich 60 g grob gehackte Zartbitterschokolade unter den dunklen Teig.

Aufheben und Einfrieren

Der Kuchen hält sich durch die Mandeln und den Joghurt gut vier bis fünf Tage. Ich wickle ihn in Alufolie und lasse ihn bei Zimmertemperatur stehen, im Kühlschrank wird er fest. Eingefroren in Scheiben hält er drei Monate; über Nacht auf dem Teller auftauen lassen.

Häufige Fragen

Kann ich die gemahlenen Mandeln durch Mehl ersetzen?
Ja, 250 g Mehl Type 405 funktionieren, dann brauchst du aber etwa 50 ml Milch zusätzlich, weil Mehl weniger Flüssigkeit bindet als Mandeln. Der Kuchen wird lockerer und trockener, die Backzeit bleibt bei rund 45 Minuten.
Warum ist mein Kuchen innen noch feucht, obwohl 45 Minuten um sind?
Mandelteig braucht länger als Rührteig, und Silikonformen leiten die Hitze schlechter als Metall. Prüfe mit dem Holzstäbchen in der Mitte und gib notfalls fünf bis zehn Minuten dazu, ab Minute 45 mit Alufolie abgedeckt.
Schmeckt man das Xylit heraus?
Es süßt etwas weniger als Zucker und hinterlässt einen kühlen Eindruck auf der Zunge, vor allem im hellen Teig. Im dunklen Teig mit den zwei Esslöffeln Backkakao fällt das kaum auf. Wer es süßer mag, nimmt 110 g.
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