Aprikosenkonfitüre
Aprikosen gibt es bei mir nur im Juli, und dann kommt zwei-, dreimal die Woche der Topf auf den Herd. Diese Konfitüre koche ich mit Gelier-Xucker, weil sie damit nach Frucht schmeckt und nicht nur nach Süße. 500 Gramm Aprikosen ergeben zwei kleine Gläser – gerade richtig, wenn du erst einmal probieren willst. Der Löffel Zitrone hält die Farbe hell.
Zutaten
- 500g Aprikosen
- 170g Gelier-Xucker
- 1 EL Zitrone
Zubereitung

Vorbereitung der Aprikosen
Entferne die Kerne der Aprikosen und schneide sie in kleine Stücke. Diese sollten möglichst gleichmäßig sein, damit die Marmelade eine homogene Konsistenz erhält.
Marmelade Kochen
Gib die Aprikosenstücke mit dem Gelier-Xucker und dem Zitronensaft in einen großen Topf. Koche die Mischung bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten und rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
Marmelade Gläser vorbereiten
Während die Marmelade köchelt, bereite die Gläser vor. Koche die Gläser und Deckel entweder in einem großen Topf aus oder fülle sie mit kochendem Wasser aus einem Wasserkocher, um sie zu sterilisieren.
Marmelade Fein pürieren
Verwende einen Stabmixer, um die Marmelade fein zu pürieren, wenn du eine besonders cremige Konsistenz bevorzugst. Anschließend lasse die Marmelade nochmals kurz aufkochen.
Marmelade Abfüllen
Fülle die heiße Marmelade vorsichtig in die vorbereiteten Gläser. Ein Trichter kann helfen, den Rand sauber zu halten. Achte darauf, die Marmelade nicht bis ganz oben zu füllen, da sich der Inhalt beim Abkühlen etwas ausdehnt.
Gläser Versiegeln
Verschließe die Gläser fest und stelle sie für einige Minuten auf den Kopf. Dies hilft, ein Vakuum zu erzeugen und die Marmelade länger haltbar zu machen.
Aufbewahrung
Lasse die Gläser vollständig auskühlen und bewahre die Marmelade anschließend kühl und dunkel auf. Geöffnete Gläser sollten im Kühlschrank gelagert werden.
Und das war’s! Genieße deine selbstgemachte Aprikosen-Marmelade – ideal als Aufstrich oder zur Verfeinerung von Desserts. Guten Appetit!
Mein Tipp
Gelier-Xucker braucht kräftiges Sprudeln, kein leises Simmern. Lass die Masse wirklich vier Minuten voll aufkochen und mach dann die Gelierprobe: ein Klecks auf einen kalten Teller, der nach einer Minute nicht mehr verläuft. Pürierst du die Aprikosen, bring sie danach noch einmal kurz zum Kochen, sonst wird die Konfitüre nicht fest.
Andere Ideen
- Für eine herbere Note gibst du zu den Aprikosenstücken einen halben Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale mit in den Topf.
- Ein Zweig Rosmarin, der die zehn Minuten mitkocht und vor dem Abfüllen entfernt wird, macht daraus einen Aufstrich für Käsebrote.
- Statt zu pürieren lässt du die Aprikosen stückig und rührst zum Schluss zwei Esslöffel gehackte Mandeln unter.
Aufheben und Einfrieren
Sauber abgefüllt und gut verschlossen hält die Konfitüre kühl und dunkel etwa 8 bis 10 Monate. Ein geöffnetes Glas stellst du in den Kühlschrank und isst es innerhalb von drei Wochen auf. Nimm immer einen sauberen, trockenen Löffel heraus, sonst bildet sich Schimmel am Rand.
Häufige Fragen
- Kann ich normalen Gelierzucker statt Gelier-Xucker nehmen?
- Ja. Nimm Gelierzucker 3:1, also 170 Gramm auf 500 Gramm Aprikosen, und koche ihn genauso vier Minuten sprudelnd. Der Geschmack wird etwas süßer und die Konfitüre eine Spur dunkler, die Gelierkraft bleibt gleich.
- Meine Konfitüre ist nach dem Auskühlen zu flüssig – was nun?
- Zurück in den Topf, einen weiteren Esslöffel Zitronensaft dazu und noch einmal drei Minuten sprudelnd kochen. Meist fehlte es an Säure oder an Hitze. Danach sofort wieder in saubere, heiße Gläser füllen und verschließen.
- Muss ich die Aprikosen schälen?
- Nein, die Haut kannst du dranlassen. Sie wird beim Kochen weich und gibt Farbe. Wenn du eine ganz glatte Konfitüre magst, pürierst du sie mit dem Stabmixer einfach mit – Schalenstückchen sieht man dann nicht mehr.
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