Bounty-Kuchen vom Blech
Der Bounty-Kuchen ist bei uns der Klassiker fürs Vereinsfest, weil ein Blech reicht und jedes Stück gleich aussieht. Unten liegt ein Kakao-Rührteig, darüber eine dicke Schicht aus Grießbrei, Butter, Puderzucker und 200 g Kokosraspeln, obenauf kommt geschmolzene Kuvertüre. Der Grießbrei ist dabei kein Notbehelf, sondern das, was die Kokosmasse standfest macht, ohne dass sie zu süß wird.
Zutaten
Für den Boden:
- 250 g Butter
- 200 g Zucker
- 200 g Mehl
- ½ Pck. Backpulver
- 4 Ei(er)
- 4 EL Milch
- 3 EL Kakao
Für den Belag:
- 500 ml Milch
- 6 EL Grieß
- 200 g Butter
- 150 g Puderzucker
- 200 g Kokosraspel
- n. B. Kuvertüre (Schokolade) zum Bestreichen
Zubereitung

Schritt 1: Boden vorbereiten
Rühr die Zutaten für den Boden zu einem einzigen Rührteig zusammen, alles in eine Schüssel. Streich ihn gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Schritt 2: Backen
Back den Teig im vorgeheizten Backofen bei 160°C Heißluft etwa 30 Minuten, bis der Boden fest und leicht aufgegangen ist.
Schritt 3: Belag herstellen
Koch aus der Milch und dem Grieß einen dicken Grießbrei. Nimm ihn von der Herdplatte und rühr die Butter in kleinen Stücken unter. Dann kommt der Puderzucker dazu und zuletzt die Kokosraspel.
Schritt 4: Zusammensetzen
Streich die fertige Kokosmasse auf den abgekühlten Boden und lass sie fest werden. Zum Schluss bestreichst du den Kuchen mit der geschmolzenen Kuvertüre.
Schritt 5: Servieren
Sobald die Kuvertüre fest ist, schneidest du den Kokos-Bountykuchen in gleichmäßige Stücke und stellst ihn zum Kaffee auf den Tisch.
Schokolade und Kokos, mehr ist es nicht. Und trotzdem ist auf jedem Fest das Blech mit diesem Kuchen zuerst leer.
Darauf kommt es an
Der Grießbrei muss auf handwarm abgekühlt sein, bevor die 200 g Butter in kleinen Stücken eingerührt werden. Ist er noch heiß, zerläuft die Butter zu Öl und die Kokosmasse trennt sich – sie sieht dann fettig aus und wird beim Kühlen krisselig. Die Butter selbst sollte Zimmertemperatur haben, nicht kalt aus dem Kühlschrank.
Abwandlungen
- Mit Vollmilch-Kuvertüre statt Zartbitter wird der Kuchen milder, das mögen Kinder deutlich lieber.
- Zwei Esslöffel Rum in der Kokosmasse machen aus dem Blechkuchen eine Version für den Abend.
- Wer keinen Kakaoboden möchte, lässt die 3 EL Kakao weg und erhöht das Mehl auf 230 g – dann tritt die Kokosschicht stärker hervor.
Aufbewahren und Aufwärmen
In einer Dose hält der Kuchen im Kühlschrank vier bis fünf Tage. Weil die Kokosmasse viel Butter enthält, wird sie kalt sehr fest, deshalb nehme ich die Stücke 20 Minuten vor dem Kaffee heraus. Eingefroren halten sie zwei Monate, aufgetaut wird über Nacht im Kühlschrank.
Das werde ich oft gefragt
- Warum wird meine Kokosmasse körnig?
- Fast immer war der Grießbrei beim Einrühren der Butter noch zu heiß oder die Butter kam kalt dazu. Beides muss ungefähr gleich temperiert sein, dann verbindet sich die Masse cremig statt in Flöckchen.
- Wie schneide ich, ohne dass die Kuvertüre bricht?
- Vorzeichnen, solange die Schokolade noch nicht ganz durchgehärtet ist, und später mit einem in heißes Wasser getauchten, abgetrockneten Messer nachschneiden. So bleiben die 24 Stücke sauber und die Decke splittert nicht ab.
- Kann ich Kokosmilch statt normaler Milch nehmen?
- Für den Grießbrei ja, dann wird der Kokosgeschmack kräftiger. Nimm 500 ml Kokosmilch aus der Dose gut aufgerührt und rechne damit, dass der Brei etwas weicher bleibt – ein Esslöffel Grieß mehr gleicht das aus.
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