Blitzschnelle Raffaello-Weihnachtsüberraschung
Diese Kokoskugeln mache ich in der Adventszeit, meist am ersten Wochenende, weil sie einen Tag zum Trocknen brauchen. In der Masse stecken Butter, Puderzucker, geriebene weiße Schokolade, Kokosraspel und je sieben Esslöffel Rum und Orangensaft – der Saft macht sie weniger süß, als man denkt. In jeder Kugel steckt eine geschälte Mandel. Sie stehen bei uns auf dem Plätzchenteller und wandern als Mitbringsel in kleine Tüten.
Zutaten
- 250 g Butter
- 250 g Puderzucker
- 4 Packungen Vanillezucker
- 500 g weiße Schokolade
- 7 EL Rum
- 7 EL Orangensaft
- 300 g Kokosraspel
- 1 Packung Mandeln (ganz & geschält)
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Masse
Verknete zuerst die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker in einer großen Schüssel. Dann gibst du die geriebene weiße Schokolade, den Rum, den Orangensaft und die Kokosraspel dazu und mischst alles zu einer gleichmäßigen Masse.
Schritt 2: Formen der Pralinen
Nimm kleine Portionen von der Masse, leg in jede eine geschälte Mandel und roll daraus kleine Kugeln.
Schritt 3: Dekoration und Trocknung
Wälz die Kugeln in Kokosflocken, bis sie rundherum gleichmäßig bedeckt sind. Danach lass sie einen Tag trocknen – erst dann werden sie fest und schmecken richtig nach Kokos.
Gemacht sind sie schnell, und in einer kleinen Tüte sind sie ein Mitbringsel, über das sich jeder freut.
Mein Tipp
Die weiße Schokolade nicht schmelzen, sondern kalt auf der feinen Reibe reiben. Geschmolzen wird die Masse beim Kühlen steinhart und lässt sich nicht mehr formen. Wird sie beim Kneten trotzdem zu weich, stell die Schüssel 20 Minuten kalt. Zum Rollen die Hände kurz unter kaltes Wasser halten, dann klebt nichts.
Andere Ideen
- Ohne Alkohol nehme ich statt der sieben Esslöffel Rum die gleiche Menge Orangensaft und einen Teelöffel Rumaroma.
- Statt der ganzen Mandel passt in die Mitte auch eine geschälte Haselnuss oder eine gut abgetropfte Amarenakirsche.
- Für den Ostertisch lasse ich die Mandel weg und wälze die Kugeln zur Hälfte in fein gehackten Pistazien.
Aufheben und Einfrieren
Nach dem Trocknen kommen die Kugeln in eine Blechdose zwischen Lagen Backpapier, dort halten sie im kühlen Flur zwei bis drei Wochen. Im Kühlschrank werden sie hart und ziehen Feuchtigkeit. Einfrieren geht bis zu drei Monate; auftauen lasse ich sie verschlossen, sonst schwitzt die Butter.
Häufige Fragen
- Wie viele Kugeln ergibt die Menge?
- Bei einer Größe von etwa 2,5 Zentimetern komme ich auf 45 bis 55 Stück. Ich wiege die Masse einmal ab und teile sie in Portionen von je 20 Gramm, dann werden alle gleich groß und trocknen gleichmäßig.
- Müssen die Kugeln wirklich einen Tag trocknen?
- Sie schmecken sonst nach Butter und Rum statt nach Kokos. Über Nacht an einem kühlen Ort zieht die Feuchtigkeit in die Raspel, die Oberfläche wird fest und die Kugeln lassen sich anfassen, ohne zu kleben.
- Was mache ich, wenn die Masse zu weich zum Formen ist?
- Kokosraspel esslöffelweise nachgeben, höchstens drei Esslöffel, und die Schüssel dazwischen kalt stellen. Zu viel Raspel macht die Kugeln trocken. Meist reicht schon eine halbe Stunde im Kühlschrank, weil nur die Butter zu warm ist.
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