Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

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Apfelpudding-Schnitten mit Vanillepudding aus 650 ml Milch

Apfelpudding-Schnitten mit Vanillepudding aus 650 ml Milch
Portionen 8 Personen
Vorbereitung 25 Minuten (zzgl. 30 Minuten Kühlzeit für den Teig)
Garzeit 35–40 Minuten
Gesamt ca. 100 Minuten (inkl. Abkühl- und Kühlzeit)

Apfelpudding-Schnitten mit Vanillepudding aus 650 ml Milch steht bei uns regelmäßig auf dem Tisch, und zwar aus gutem Grund. Es reicht für 8 Personen und ist in ca. 100 Minuten (inkl. Abkühl- und Kühlzeit) fertig. Gebacken wird bei 180 °C, danach nur noch abkühlen lassen. Auf Für den Mürbeteig kommt es dabei am meisten an. In 5 Schritten sind Sie durch. Die Schritte stehen in der Reihenfolge, in der sie abgearbeitet werden.

Zutaten

Für das Gericht:

  • Für den Mürbeteig: 300 g Weizenmehl (Type 405), 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 200 g kalte Butter, 1 Eigelb (ca. 18 g), 2–3 EL kaltes Wasser
  • Für die Apfelschicht: 800 g Äpfel (säuerliche Sorte, z. B. Boskop oder Cox), 60 g Zucker, 30 g Butter, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Zimt (optional), 20 ml Wasser
  • Für den Vanillepudding: 650 ml Vollmilch, 80 g Zucker, 40 g Speisestärke, 1 Eigelb, 1 Vanilleschote (Mark) oder 1 TL Vanilleextrakt
  • Zum Finish: 50 g Aprikosenkonfitüre (passiert), 1 EL Wasser
  • Form: rechteckige Backform ca. 23 × 33 cm

Für die Sauce

  • Keine zwingend notwendige Sauce; optional: leicht geschlagene Sahne oder Vanillesauce beim Servieren.

So bereite ich es zu

Apfelpudding Schnitten die ich bereites 3x in diese Woche gemacht habe – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1:

Ich bereite den Mürbeteig, indem ich 300 g Mehl, 100 g Zucker und eine Prise Salz in einer Schüssel mische. Die 200 g kalte Butter in Würfeln einarbeiten, bis grobe Streusel entstehen, dann 1 Eigelb und 2–3 EL kaltes Wasser zugeben und rasch zu einem homogenen Teig zusammenfügen. Den Teig flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Schritt 2:

Ich heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Den gekühlten Teig gleichmäßig in die eingefettete Form drücken, Ränder sauber abschneiden. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und für 12–15 Minuten blind backen, bis er hellgolden ist. Qualitätskontrolle: Der Rand muss stabil, die Oberfläche leicht gebräunt sein.

Schritt 3:

Für die Apfelschicht schneide ich die geschälten Äpfel in gleichmäßige Spalten (ca. 5 mm dick). In einer Pfanne 30 g Butter schmelzen, 60 g Zucker, 1 EL Zitronensaft und 20 ml Wasser zugeben, die Apfelspalten bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten anschwitzen, bis sie weich, aber noch formstabil sind. Überschüssige Flüssigkeit bei Bedarf kurz einkochen, damit die Äpfel nicht zu wässrig werden.

Schritt 4:

Ich bereite den Vanillepudding, indem ich 40 g Speisestärke mit einem Teil der Milch (ca. 100 ml) und 80 g Zucker glatt rühre. Die restliche Milch mit dem Vanillemark zum Kochen bringen. Die Stärkemischung einrühren, einmal aufkochen und unter kräftigem Rühren 1–2 Minuten köcheln lassen, bis die Masse deutlich eindickt. 1 Eigelb in etwas Pudding temperieren und zurückmischen. Sicherheitshinweis: Die Mischung sollte eine Temperatur von mindestens 75 °C erreichen, um rohes Eigelb sicher zu behandeln.

Schritt 5:

Ich verteile die Apfelspalten gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden und gieße den heißen Pudding sofort darüber, sodass die Apfelschnittstelle vollständig bedeckt ist. Die Form in den Ofen schieben und bei 160 °C weitere 18–22 Minuten backen, bis der Pudding an der Oberfläche leicht standfest ist und keine große Blasenbildung zeigt. Anschließend auf Raumtemperatur abkühlen lassen und mindestens 3 Stunden kühl stellen, damit der Pudding vollständig geliert. Vor dem Servieren mit warm geschmolzener Aprikosenkonfitüre bestreichen, um Glanz und einen leichten Fruchtfilm zu erzeugen.

Worauf es ankommt

  • Für einen besonders knusprigen Boden: Boden nach dem Blindbacken kurz mit Backpapier bedecken und einige trockene Hülsenfrüchte zum Beschweren verwenden.
  • Wenn der Pudding während des Backens Blasen wirft: Temperatur um 10 °C reduzieren und Backzeit leicht verlängern, um Rissbildung zu vermeiden.
  • Zur Vermeidung von Durchweichen: Apfelfüllung vor dem Auflegen leicht abtropfen lassen und Pudding nicht zu flüssig ansetzen.
  • Zum Glanzfinish Aprikosenkonfitüre auf 30–40 °C erwärmen, passieren und dünn aufziehen.

Was du ersetzen kannst

  • Mehlfrei: Für glutenfreie Variante 1:1 Mehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Textur kann bröseliger sein; mehr Bindung durch 1 EL gemahlene Mandeln.
  • Laktosefrei: Milch durch Hafer- oder Sojadrink ersetzen; Puddingdicke mit zusätzlicher Speisestärke (+10–15 g) ausgleichen.
  • Vegan: Eigelb weglassen, pflanzliche Milch + 1 EL Pflanzenmargarine verwenden, Speisestärke um 10–20 % erhöhen.
  • Wenn keine Aprikosenkonfitüre vorhanden: neutraler Gelee oder dünn geschmolzener Honig für den Glanz.

Andere Ideen

  • Mit Nussboden: 100 g gemahlene Haselnüsse in den Teig einarbeiten für nussige Tiefe.
  • Karamellisierte Äpfel: Zucker karamellisieren, dann Äpfel kurz schwenken für intensivere Farbe und Aroma.
  • Mit Rosinen und Calvados: Rosinen in Calvados einweichen, in die Apfelschicht einlegen (alkoholisch).
  • Mit Zimt-Sahne: Fein abgeschmeckte Zimtsahne als Begleitung für kältere Monate.
  • Kreative Interpretation: Invertieren: Boden aus knusprigen Haferflocken, darüber Schicht aus Apfelgelee und Puddingparfait.

Fragen, die mir oft gestellt werden

Kann ich das Gericht vorbereiten?
Ja. Ich bereite es bis zu 48 Stunden im Voraus vor und halte es abgedeckt im Kühlschrank. Vor dem Servieren 20–30 Minuten temperieren, damit sich Aromen entfalten.
Kann ich die Menge verdoppeln?
Ja, mit Anpassung der Formgröße und geringfügiger Verlängerung der Backzeiten; bei doppelter Menge auf stabile Backformen und gleichmäßige Hitzeverteilung achten.
Kann ich Butter durch Öl ersetzen?
Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Verwenden Sie etwa ¾ der Menge an geschmacksneutralem Öl und fügen Sie 1–2 EL kaltes Wasser zur besseren Textur hinzu.
Woran erkenne ich, dass es fertig ist?
Der Pudding ist gar, wenn die Oberfläche matt und leicht elastisch ist; bei leichtem Druck sollte er kaum nachlaufen. Der Boden ist fertig, wenn er gleichmäßig hellgolden und stabil ist.
Und wenn mir eine Zutat fehlt?
Fehlt Speisestärke: 1:1 durch Weizenmehl ersetzen, jedoch länger kochen; fehlt Apfel: Birne als milde Alternative verwenden, Geschmack ändert sich leicht süßer.

Dazu passt gut

Ich schneide Rechtecke und serviere sie auf vorgewärmten Tellern. Optisch wirke die matte Puddingoberfläche kontrastreich mit dem glänzenden Aprikosenglasurstreifen. Begleitung: leicht geschlagene Sahne oder milde Vanillesauce. Geeignet für Kaffeetafel, Brunch oder als Dessert bei Menüfolgen.

Aufbewahrung

  • Aufbewahrung: Abgedeckt im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Vor dem Verzehr 20–30 Minuten temperieren.
  • Wiedererwärmen: Kurz in Stücke schneiden und bei 160 °C für 6–8 Minuten im Ofen leicht temperieren, um Textur zu erhalten.
  • Lebensmittelsicherheit: Pudding mit Eigelb sollte beim Erhitzen mindestens eine Kerntemperatur von 75 °C erreichen.
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