Zwiebelringe im knusprigen Teigmantel aus dem Airfryer – perfekt als Beilage zum Grillabend
Zwiebelringe gibt es bei mir, wenn die Männer am Grill stehen und schon vor dem Fleisch hungrig werden. Früher habe ich sie in heißem Fett gebacken, heute kommen sie in den Airfryer, dann riecht die Küche nicht drei Tage danach. Der dickflüssige Teig mit kaltem Sprudelwasser und das grobe Panko machen die Kruste. Drei Gemüsezwiebeln reichen für vier Leute als Beilage.
Diese Zwiebelringe aus dem Airfryer sind außen goldbraun und knusprig, innen weich und leicht süßlich. Sie passen wunderbar als Beilage zum Grillabend, zu Burgern oder einfach als herzhafter Snack mit Dip. Der Teigmantel wird mit Mehl, Ei und kaltem Sprudelwasser angerührt, Panko sorgt für extra Biss. Im Airfryer gelingen die Onion Rings deutlich leichter als frittiert, brauchen wenig Öl und sind trotzdem schön kross. Am besten schmecken sie direkt heiß aus dem Korb, wenn die Panade noch richtig knackt.
Zutaten
- 3 große Gemüsezwiebeln, ca. 450 g
- 100 g Weizenmehl Type 405
- 30 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1/2 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 1 Ei, Größe M
- 150 ml kaltes Sprudelwasser
- 120 g Panko oder grobe Semmelbrösel
- 2 EL Rapsöl oder Öl zum Besprühen
Zubereitung

Zwiebeln vorbereiten
Die Zwiebeln schälen und in etwa 1 cm dicke Ringe schneiden. Die einzelnen Ringe vorsichtig auseinanderlösen und die besonders kleinen Innenstücke anderweitig verwenden.
Teig anrühren
Mehl, Speisestärke, Backpulver, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen. Ei und kaltes Sprudelwasser zugeben und nur kurz zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
Zwiebelringe panieren
Panko in eine flache Schale geben. Die Zwiebelringe portionsweise durch den Teig ziehen, kurz abtropfen lassen und anschließend rundherum in Panko wenden, bis sie gleichmäßig bedeckt sind.
Im Airfryer backen
Den Airfryer auf 190 °C vorheizen. Die Zwiebelringe in einer Lage in den Korb legen, leicht mit Öl besprühen oder bepinseln und 8–10 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden, bis sie goldbraun und knusprig sind.
Servieren
Die fertigen Zwiebelringe sofort servieren, solange der Teigmantel heiß und kross ist. Dazu passen Barbecue-Sauce, Sour Cream oder ein würziger Joghurt-Dip.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die panierten Ringe müssen einzeln liegen und dürfen sich nicht berühren, sonst dampfen sie und der Mantel bleibt bleich. Ich mache lieber drei Durchgänge und halte die fertigen bei 80 Grad im Ofen warm. Öl sparsam aufsprühen, aber überall, denn trockene Pankostellen bleiben mehlig und weiß.
Varianten
- Statt Panko nehme ich manchmal grob zerdrückte Cornflakes ohne Zucker, das gibt eine noch gröbere Kruste.
- Für eine schärfere Version rühre ich einen halben Teelöffel Cayennepfeffer unter die Mehlmischung.
- Ohne Ei geht der Teig auch: 30 ml mehr Sprudelwasser zugeben und die Ringe zweimal durch das Panko drehen.
Aufbewahrung
Frisch sind sie am besten. Reste halten im Kühlschrank in einer offenen Dose einen Tag, luftdicht verpackt weichen sie durch. Zum Aufwärmen kommen sie ohne zusätzliches Öl vier bis fünf Minuten bei 180 °C zurück in den Airfryer. Einfrieren lohnt nicht, dabei löst sich der Teigmantel ab.
Fragen aus meiner Küche
- Geht das auch im Backofen?
- Ja. Heize auf 220 °C Umluft vor, lege die Ringe auf ein Gitter mit einem Blech darunter und backe sie 15 bis 18 Minuten, nach zehn Minuten wenden. Sie werden etwas weniger kross als im Airfryer.
- Warum kaltes Sprudelwasser?
- Die Kohlensäure und die Kälte halten den Teig dickflüssig und locker, in der Hitze bläht er sich leicht auf. Rühre ihn nur kurz glatt und verarbeite ihn sofort, sonst entweicht die Kohlensäure.
- Welche Zwiebeln eignen sich?
- Große Gemüsezwiebeln, weil ihre Ringe breit genug sind und mild schmecken. Rote Zwiebeln sind süßer, fallen aber leichter auseinander. Die kleinen Innenringe hebe ich für Suppe oder Bratkartoffeln auf.
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