Zitronen-Kokos-Traum: Ein Kuchen
Diesen Kastenkuchen habe ich zuerst für meine Tochter gebacken, die es gern zitronig und nicht zu süß mag. Gebacken wird er mit Kokosmehl statt Weizenmehl, dazu Kokosmilch, Kokosmus und Kokosöl – der Teig ist deshalb sehr feucht und bleibt kompakt, keine luftige Krume. Saft und Schale einer ganzen Zitrone geben die Frische, der warme Guss zieht nach dem Backen in die Oberfläche ein.
Zutaten
- 3 Eier Gr. M
- 50g Xylitol
- 75ml Kokosmilch
- 1 große Zitrone
- 2 EL Kokosmus
- 40g Kokosöl
- 45g Kokosmehl
- 1 TL Backpulver
Zutaten für den Guss
- 1-2 EL Xylitol
- 1 EL Kokosmus
- 1 TL Kokosöl
- 1 EL Wasser oder Zitronensaft
Zubereitung

- Eier, Xylitol und Kokosmilch in eine Schüssel geben. Die Zitrone auspressen und die Schale abreiben. Den Saft und die geriebene Schale zu den anderen Zutaten hinzufügen und gut verrühren.
- Kokosmus und Kokosöl in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Danach in die Eiermischung einrühren.
- Kokosmehl und Backpulver hinzufügen und alles gut vermengen, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig in eine vorbereitete Kastenform gießen.
- Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Kuchen für etwa 30-40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fertig gebacken ist – es sollte sauber herauskommen.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.
- Für den Guss Xylitol, Kokosmus, Kokosöl und Wasser oder Zitronensaft in einem Topf erwärmen. Den Kuchen mit dem warmen Guss gleichmäßig einpinseln.
Tipps
- Der Kokos-Zitronen-Kuchen ist glutenfrei und laktosefrei.
- Er kann in Portionen eingefroren werden, um ihn später zu genießen.
Genießen Sie diesen wunderbaren Kokos-Zitronen-Kuchen zu jeder Gelegenheit. Er eignet sich perfekt für den Nachmittagstee oder als leichter Nachtisch nach einem leckeren Essen!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Kokosmehl saugt viel mehr Flüssigkeit als Weizenmehl. Lass den Teig nach dem Verrühren fünf Minuten stehen, dann siehst du erst die richtige Konsistenz – er soll dickflüssig vom Löffel fallen. Und pinsle den Guss auf den lauwarmen Kuchen, nicht auf den heißen: Auf dem heißen läuft er einfach an den Seiten herunter.
Varianten
- Statt Xylitol kannst du die gleiche Menge feinen Rohrzucker nehmen, der Teig wird dann etwas dunkler.
- Mit zwei Esslöffeln Kokosraspeln im Teig bekommt der Kuchen mehr Biss.
- Eine Limette statt der Zitrone macht ihn herber; dann eine Spur mehr Süße in den Guss geben.
Aufbewahrung
Der Kuchen bleibt durch das Kokosmehl lange saftig: in einer gut schließenden Dose vier bis fünf Tage bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank wird er fest, dorthin kommt er bei mir nur im Hochsommer. Eingefroren hält er drei Monate, am besten in Scheiben; auftauen bei Zimmertemperatur, das dauert etwa eine Stunde.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich Kokosmehl durch Weizenmehl ersetzen?
- Nicht eins zu eins. Kokosmehl bindet ein Vielfaches an Flüssigkeit; mit Weizenmehl brauchst du etwa 120 g statt der 45 g und deutlich weniger Kokosmilch. Der Kuchen schmeckt dann milder und wird lockerer.
- Warum ist mein Kuchen innen feucht geblieben?
- Kokosmehlteige bleiben immer etwas feuchter als ein Rührteig. Prüfe trotzdem mit dem Holzstäbchen in der Mitte; hängt noch flüssiger Teig daran, gib fünf bis zehn Minuten zu und decke die Oberfläche mit Backpapier ab.
- Welche Größe sollte die Kastenform haben?
- Bei mir passt die Menge in eine Form von 22 bis 25 Zentimetern. In einer größeren Form wird der Kuchen sehr flach und ist schon nach 25 Minuten fertig, dann früher mit dem Stäbchen prüfen.
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