Kokosmakronen: Ein himmlisches Rezept
Drei Zutaten, mehr steht bei mir nicht auf dem Zettel: zwei Eiweiß, Xylitol und 170 Gramm Kokosraspeln. Die mache ich, wenn vom Kuchenbacken Eiweiß übrig ist und ich es nicht wegschütten will. In zwanzig Minuten stehen sie auf dem Blech, außen goldbraun, innen weich. Zu Weihnachten kommen sie bei mir auf Oblaten, im Sommer setze ich sie einfach direkt aufs Backpapier.
Zutaten
- 2 Eiweiße von Eiern Gr. M
- 70g Xylitol fein gemahlen
- 170g Kokosraspeln
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 180 Grad vor. Bei dieser Hitze werden die Makronen außen knusprig und bleiben innen weich.
Schritt 2: Eiweiße schlagen
Schlag das Eiweiß steif. Es muss richtig fest stehen, sonst laufen die Makronen später auseinander.
Schritt 3: Xylitol hinzufügen
Gib das fein gemahlene Xylitol löffelweise zum Eischnee und rühr dabei weiter. Daher kommt die Süße, ganz ohne Zucker.
Schritt 4: Kokosraspeln unterheben
Heb die Kokosraspeln in kleinen Portionen vorsichtig unter den Eischnee. So bleibt die Masse locker.
Schritt 5: Ruhezeit
Lass die Masse etwa 5 Minuten quellen, damit die Raspeln Feuchtigkeit ziehen.
Schritt 6: Formen
Setz mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das vorbereitete Backblech. Lass genug Abstand dazwischen.
Schritt 7: Backen
Back die Makronen bei 180 Grad 10-20 Minuten, bis sie goldbraun sind. Jeder Ofen backt ein bisschen anders, schau also zwischendurch nach.
Schritt 8: Abkühlen lassen
Lass die Makronen ganz auskühlen, bevor du sie probierst oder auf den Tisch stellst.
Tipps
- Ein paar Tropfen Ananasextrakt geben ihnen eine fruchtige Note.
- Mehl kommt keines hinein, das Rezept ist glutenfrei.
Nährwerte
Gesamtwerte für alle Kokosmakronen:
- Kalorien: 1219 kcal
- Fett: 105,4g
- Protein: 15,8g
- Kohlenhydrate: 11,3g
Pro Kokosmakrone (bei 27 Stück):
- Kalorien: 45 kcal
- Fett: 3,9g
- Protein: 0,6g
- Kohlenhydrate: 0,4g
Probier sie aus – einfacher wird ein Gebäck nicht.
Mein Tipp
Xylitol muss wirklich fein gemahlen sein, sonst knirscht es zwischen den Zähnen und der Eischnee wird nicht stabil. Rühre es löffelweise ein, nicht auf einmal. Und behalte die Makronen ab Minute zehn im Auge: Sie sollen nur an den Spitzen bräunen. Werden sie ganz dunkel, sind sie nach dem Auskühlen hart wie Kiesel.
Andere Ideen
- Mit einem Teelöffel Zitronenabrieb im Eischnee schmecken sie frischer.
- Ich setze die Häufchen manchmal auf runde Backoblaten, dann kleben sie nicht am Blech.
- Wer kein Xylitol im Haus hat, nimmt dieselbe Menge feinen Zucker.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Blechdose halten sie zwei Wochen, aber nur wenn sie völlig ausgekühlt eingeräumt werden. Warm eingelegt schwitzen sie und werden zäh. Zwischen die Lagen lege ich ein Blatt Butterbrotpapier. Einfrieren lohnt sich nicht, dabei geht die knusprige Außenseite verloren.
Häufige Fragen
- Kann ich statt Xylitol normalen Zucker nehmen?
- Ja, dieselbe Menge feiner Zucker funktioniert genauso. Zucker löst sich im Eischnee sogar etwas leichter auf, die Makronen bräunen dann schneller und werden außen einen Tick knuspriger. Oft reichen dann schon zehn bis zwölf Minuten.
- Warum laufen meine Makronen auseinander?
- Das Eiweiß war nicht fest genug oder du hast die Kokosraspeln eingerührt statt untergehoben. Der Schnee muss stehen bleiben, wenn du die Schüssel schräg hältst. Die fünf Minuten Quellzeit helfen zusätzlich, weil die Raspeln Feuchtigkeit ziehen.
- Ober- und Unterhitze oder Umluft?
- Ich backe sie bei 180 Grad Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene. Mit Umluft nimm 160 Grad, sonst werden die Spitzen dunkel, bevor die Makronen innen durch sind. Immer nur ein Blech auf einmal.
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