Überbackene Hackfleischnester mit Gouda und Tomaten – Ein Rezept
Hackfleischnester sind bei uns das Essen für Tage, an denen es schnell gehen muss und alle satt werden sollen. Aus 500 g gemischtem Hack, einem eingeweichten Brötchen und einer Zwiebel forme ich acht flache Buletten und drücke mit dem Daumen eine Mulde hinein. Da hinein kommen gewürfelte Tomaten und Gouda, dann ab in den Ofen. Dazu gibt es bei mir Salzkartoffeln oder einfach Brot.
Zutaten
- 500 g gemischtes Hackfleisch
- 1 Brötchen
- 1 Zwiebel
- 1 Ei
- 40 g Margarine, zum Braten
- 2 große Tomaten
- 200 g Gouda-Käse
- 1 Bund Schnittlauch
- 1 Prise scharfes Paprikapulver
- Salz und Pfeffer
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Hackfleischs
Weiche das Brötchen in einer kleinen Schüssel mit Wasser ein, bis es weich ist. Nimm es dann heraus und drücke es gut aus, sodass es nur noch feucht ist.
Schäle die Zwiebel und würfle sie fein.
Schritt 2: Zubereitung der Hackmasse
Gib das gemischte Hackfleisch, die gewürfelte Zwiebel, das Ei, das ausgedrückte Brötchen, das Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer in eine große Schüssel. Mische alles gründlich, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Schritt 3: Formen der Nester
Teile die Masse mit angefeuchteten Händen in etwa 8 Portionen. Forme jede Portion zu einem flachen Patty und drücke mit dem Daumen oder einem Löffelrücken eine tiefe Mulde in die Mitte, sodass eine Nestform entsteht.
Schritt 4: Anbraten der Nester
Erhitze die Margarine in einer großen Pfanne. Gib die Hackfleischnester mit der Mulde nach oben hinein und brate sie auf der Unterseite etwa 2-3 Minuten an, bis sie gebräunt sind. Nimm sie dann nach und nach aus der Pfanne.
Schritt 5: Füllen und Backen
Setze die gebratenen Hackfleischnester auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Wasche die Tomaten und würfle sie klein. Würfle ebenfalls den Gouda. Mische beides in einer Schüssel und fülle die Mischung großzügig in die Mulden der Hackfleischnester. Drücke sie leicht an.
Backe die Nester im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober- und Unterhitze) etwa 15-20 Minuten, bis das Fleisch durchgegart und der Gouda geschmolzen ist.
Schritt 6: Garnieren und Servieren
Hacke in der Zwischenzeit den Schnittlauch fein. Nimm die fertigen Hackfleischnester aus dem Ofen, bestreue sie mit Schnittlauch und serviere sie heiß.
Dieses einfache und leckere Rezept für Hackfleischnester mit Gouda und Tomaten ist ein echter Genuss und wird sicherlich jedem schmecken. Probiere es gleich aus!
Mein Tipp
Drücke die Mulde tiefer, als du denkst – fast bis auf den Boden. Das Hack zieht sich beim Braten zusammen, und eine flache Kuhle verschwindet, dann liegt die Füllung obenauf und rutscht herunter. Die Tomaten vorher entkernen: Das Kerngehäuse gibt im Ofen Wasser ab, und der geschmolzene Gouda schwimmt darin.
Andere Ideen
- Statt Gouda nehme ich geriebenen Emmentaler, der zieht beim Herausnehmen längere Fäden.
- Mit Champignonwürfeln statt Tomaten in der Mulde wird das Ganze herbstlicher.
- Bei reinem Rinderhack würze ich kräftiger und gebe einen Teelöffel Senf in die Masse.
Aufheben und Einfrieren
Im Kühlschrank halten die Nester in einer verschlossenen Dose zwei bis drei Tage. Zum Aufwärmen lege ich sie 10 Minuten bei 160 °C in den Ofen, in der Mikrowelle wird der Käse zäh. Nur angebraten und ungefüllt kann man sie einfrieren, drei Monate; aufgetaut füllen und wie beschrieben überbacken.
Häufige Fragen
- Kann ich das Brötchen weglassen?
- Dann werden die Nester fester und trockener. Das eingeweichte Brötchen hält den Saft in der Masse. Ersatzweise nehme ich drei Esslöffel Semmelbrösel mit vier Esslöffel Milch oder eine kleine, roh geriebene Kartoffel.
- Warum fallen meine Nester auseinander?
- Meist ist das Brötchen zu nass. Drück es kräftig aus, bis es nur noch feucht ist. Und knete die Masse gründlich, bis sie zusammenhält – erst dann formen, mit angefeuchteten Händen, sonst klebt alles an den Fingern.
- Geht es auch ganz ohne Pfanne im Ofen?
- Ja, dann backe die Nester bei 200 °C etwa 25 Minuten und gib die Tomaten-Käse-Füllung nach 15 Minuten hinein. Sie werden nicht so braun wie aus der Pfanne, dafür sparst du dir die Margarine.
Schreibe einen Kommentar