So wird dein Apfelmus-Quark-Kuchen super saftig und unwiderstehlich!
Ein Kilo Quark, ein Glas Apfelmus, kein Boden – diesen Kuchen backe ich immer dann, wenn im Keller noch Apfelmus vom letzten Herbst steht. Die Mandelstifte streue ich auf den Boden der Form, nicht obendrauf, dort rösten sie mit und geben unten etwas Biss. Er braucht seine 75 Minuten im Ofen und schmeckt am nächsten Tag deutlich besser als am Backtag, weil er dann richtig durchgezogen ist.
Zutaten
- 1 Glas Apfelmus
- 100 g Butter, weich
- 200 g Zucker
- 4 Ei(er), Größe M
- 1 kg Quark, Magerstufe
- 1 ½ Pck. Puddingpulver, Vanille
- Fett und Grieß für die Form oder Backpapier
- 50 g Mandel(n), gestiftelt
Zubereitung

Teigzubereitung
Rühr zuerst die weiche Butter mit dem Zucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät cremig. Dann rührst du die Eier nach und nach unter. Zum Schluss hebst du den Quark, das Puddingpulver und das Apfelmus vorsichtig unter, bis die Masse glatt ist.
Backform vorbereiten
Heiz den Backofen auf 180 Grad vor (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 2-3). Fett eine Springform von 26 cm ein und streu Grieß hinein, oder leg sie mit Backpapier aus.
Kuchen backen
Streu die Mandelstifte gleichmäßig auf den Boden der vorbereiteten Form und gib den Teig darauf. Back den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten 50 Minuten. Dann deck ihn mit Alufolie ab und back ihn weitere 25 Minuten.
Servieren
Lass den Kuchen ganz auskühlen. Am nächsten Tag schmeckt er am besten, dann ist er richtig durchgezogen.
Wenn du Quarkkuchen magst, wirst du diesen mögen: wenig Arbeit, viel Kuchen, und er hält sich ein paar Tage im Kühlschrank.
Omas Tipp
Die Alufolie nach 50 Minuten wirklich auflegen, sonst wird die Oberfläche dunkel, bevor die Masse in der Mitte fest ist. Und den Kuchen nach dem Backen 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen, die Tür nur einen Spalt geöffnet – bei einem Kilo Quark reißt er sonst quer über die Mitte, weil er zu schnell abkühlt.
So kannst du abwandeln
- Mit 150 g Rosinen, die ich vorher in warmem Apfelsaft ziehen lasse, wird er sonntäglicher.
- Statt der Mandelstifte streue ich Haferflocken mit einem Löffel braunem Zucker auf den Boden der Form, das gibt eine knusprigere Unterseite.
- Im Winter rühre ich einen Teelöffel Zimt und die abgeriebene Schale einer halben Zitrone unter die Quarkmasse.
Reste aufbewahren
Der Kuchen gehört abgedeckt in den Kühlschrank und hält dort vier Tage, ab dem zweiten Tag schmeckt er am besten. Einzelne Stücke friere ich flach auf einem Teller vor und packe sie danach in Beutel, zwei Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen, nicht in der Mikrowelle, sonst wird der Quark körnig.
Noch Fragen?
- Kann ich Magerquark durch Sahnequark ersetzen?
- Ja, dann wird der Kuchen cremiger, aber auch schwerer. Bei 40 % Quark rechne ich mit etwa zehn Minuten mehr Backzeit, weil die Masse mehr Fett und Feuchtigkeit mitbringt und länger braucht, bis die Mitte steht.
- Was mache ich, wenn mein Apfelmus sehr flüssig ist?
- Dann rühre ich einen halben Beutel Puddingpulver zusätzlich unter oder lasse das Mus vorher zehn Minuten im Sieb abtropfen. Sonst bleibt die Mitte auch nach 75 Minuten weich und fällt beim Auskühlen ein.
- Woran erkenne ich, dass er durchgebacken ist?
- Die Oberfläche ist goldbraun und leicht gewölbt, und wenn du die Form anstupst, wackelt nur noch die Mitte ganz sacht. Die Stäbchenprobe hilft hier wenig, die Quarkmasse bleibt immer etwas feucht am Holz.
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