Haselnuss-Kokos-Kekse
Diese Kekse bestehen aus vier Zutaten: Eier, Xylit, gemahlene Haselnüsse und Kokosraspeln. Mehl braucht es nicht, deshalb bleiben sie innen weich und werden nur am Rand knusprig. Ich backe sie bei niedrigen 160 Grad, damit die Kokosraspeln hell bleiben und nicht bitter werden. Bei mir stehen sie das ganze Jahr in der Dose, nicht nur zur Weihnachtszeit.
Zutaten
- 4 Eier Gr. M
- 140g Xylitol
- 140g gemahlene Haselnüsse
- 100g Kokosraspeln
Für die Dekoration
- Xylitol
- Kokosraspeln
Zubereitung

1. Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 160 Grad vor. Bei dieser Temperatur backen die Kekse gleichmäßig durch.
2. Teig herstellen
Schlag die Eier mit dem Xylitol in einer Schüssel schaumig. Dann gib die gemahlenen Haselnüsse und die Kokosraspeln dazu und rühr alles gut durch, bis der Teig gleichmäßig ist.
3. Kekse formen
Setz kleine, längliche Kleckse Teig auf ein Backblech mit Backpapier. Lass genug Platz zwischen den Keksen.
4. Backzeit
Back die Kekse etwa 20-25 Minuten im vorgeheizten Ofen. Danach lässt du sie auf einem Gitter ganz auskühlen.
5. Dekoration
Schmilz etwas Xylitol in einem kleinen Topf. Streich damit jeweils eine Hälfte vom Keks ein und streu Kokosraspeln darüber. Lass die Deko fest werden, bevor du die Kekse auf den Teller legst.
Die Kekse passen zum Nachtisch genauso wie zum Kaffee zwischendurch. Bei uns ist die Dose immer schnell leer.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Eier mit dem Xylit wirklich schaumig schlagen, mindestens fünf Minuten, das ist die einzige Lockerung im Teig. Nüsse und Kokosraspeln danach nur kurz unterheben, sonst fällt die Masse zusammen und die Kekse werden flach und fest. Die Kleckse mit zwei Teelöffeln setzen, dann werden sie gleich groß und gleichzeitig fertig.
Varianten
- Mit gemahlenen Mandeln statt Haselnüssen werden sie heller und milder im Geschmack.
- Statt der Xylit-Glasur tauche ich eine Keksseite lieber in geschmolzene weiße Kuvertüre und streue Kokos darauf, das hält besser.
- Ein Teelöffel abgeriebene Zitronenschale im Teig macht sie frischer.
Aufbewahrung
In einer Blechdose, kühl und trocken, halten sie zwei Wochen. Leg ein Stück Backpapier zwischen die Lagen, damit die Glasur nicht klebt. Neben feuchtem Gebäck werden sie weich, also lieber allein aufbewahren. Einfrieren geht drei Monate, dann ungeglasiert einfrieren und erst nach dem Auftauen verzieren.
Fragen aus meiner Küche
- Lässt sich Xylit wirklich schmelzen?
- Es wird flüssig, dabei aber sehr heiß und erstarrt beim Abkühlen glasig und hart. Arbeite zügig und vorsichtig. Wenn dir das zu heikel ist, nimm für die Deko geschmolzene weiße Schokolade, das Ergebnis sieht ähnlich aus.
- Kann ich Zucker statt Xylit nehmen?
- Ja, im Teig funktioniert die gleiche Menge Zucker eins zu eins. Die Kekse bräunen dann schneller, also schau ab Minute 18 nach und nimm sie heraus, wenn die Ränder gerade Farbe bekommen.
- Warum laufen meine Kekse auf dem Blech auseinander?
- Meist ist der Teig zu flüssig, weil die Nüsse zu grob gemahlen oder die Eier sehr groß waren. Lass die Masse zehn Minuten stehen, damit Nüsse und Kokosraspeln Flüssigkeit ziehen, dann setzt sie sich besser.
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