Papaya-Marmelade
Papaya bekomme ich hier nur selten günstig, und wenn doch, dann kaufe ich gleich zwei. Eine wird mit dem Löffel ausgehöhlt, aus der anderen koche ich diese Marmelade – 500 Gramm Fruchtfleisch, Gelier-Xucker und ein Esslöffel Zitrone, mehr braucht es nicht. Papaya schmeckt für sich mild, die Zitrone bringt die Frische hinein. Nach einer knappen halben Stunde stehen zwei Gläser für den Frühstückstisch bereit.
Zutaten
- 500g Papaya
- 170g Gelier-Xucker
- 1 EL Zitrone
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Papaya
Halbier zuerst die Papaya und hol die Kerne mit einem großen Löffel heraus. Dann schäl sie und schneide das Fruchtfleisch in kleine Stücke.
Schritt 2: Vermischen der Zutaten
Gib die kleingeschnittene Papaya, den Gelier-Xucker und 1 Esslöffel Zitrone in einen Topf.
Schritt 3: Köcheln lassen
Lass die Mischung rund 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln und rühr ab und zu um.
Schritt 4: Sterilisieren der Gläser
Koch die Marmeladengläser und die Deckel in einem Topf mit Wasser aus, oder füll sie mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher. So sind sie sauber, wenn die Marmelade hineinkommt.
Schritt 5: Pürieren
Pürier die Marmelade mit dem Stabmixer fein, dann wird sie gleichmäßig.
Schritt 6: Weiteres Köcheln
Lass die Mischung weitere 5 Minuten köcheln und rühr ab und zu um, damit nichts anbrennt.
Schritt 7: Abfüllen
Löffel den Schaum ab, der sich oben bildet. Er schmeckt gut, sollte aber bald gegessen werden. Füll die heiße Marmelade sauber in die vorbereiteten Gläser. Achte darauf, dass der Rand nicht verschmiert und die Gläser nicht ganz bis oben voll werden. Ein Trichter hilft dir dabei sehr.
Schritt 8: Versiegeln und Lagern
Verschließ die Gläser fest und stell sie auf den Kopf, dann zieht sich ein Vakuum. Lass sie so auskühlen. Danach bewahrst du die Marmelade dunkel und kühl auf. Ein angebrochenes Glas gehört in den Kühlschrank.
Tipps
- Probier es auch mit anderen Früchten, so bekommst du jedes Mal einen anderen Geschmack.
- Diese Marmelade ist glutenfrei!
Genieß deine selbstgemachte Papaya-Marmelade – auf dem Frühstücksbrot oder zu deinem Lieblingsgebäck.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Mach nach den zusätzlichen fünf Minuten Kochzeit die Gelierprobe: einen halben Teelöffel auf einen kalten Teller geben und eine Minute warten. Läuft die Masse noch, koche zwei Minuten weiter. Und spar nicht am Esslöffel Zitrone – Papaya hat kaum eigene Säure, und ohne sie zieht das Pektin im Gelier-Xucker nicht richtig an.
Varianten
- Mit 500 g Mango statt Papaya wird die Marmelade dunkler und deutlich süßer, dann nehme ich zwei Esslöffel Zitronensaft.
- Für eine schärfere Note reibe ich ein daumengroßes Stück Ingwer mit in den Topf und koche es von Anfang an mit.
- Halb Papaya, halb Ananas ergibt einen frischeren Aufstrich; die Ananas vorher gut abtropfen lassen, sonst wird die Marmelade zu flüssig.
Aufbewahrung
Sauber abgefüllt und fest verschlossen halten die Gläser an einem dunklen, kühlen Ort sechs bis acht Monate. Ein geöffnetes Glas kommt in den Kühlschrank und wird innerhalb von drei bis vier Wochen leer. Nimm immer einen sauberen Löffel, Brotkrümel im Glas sind der häufigste Grund für Schimmel.
Fragen aus meiner Küche
- Woran erkenne ich, ob die Papaya reif genug ist?
- Die Schale ist gelb bis orange und gibt auf leichten Daumendruck nach. Eine grüne, harte Papaya schmeckt nach Kürbis und wird auch gekocht nicht süß. Ist sie nur knapp reif, gib einen zweiten Esslöffel Zitrone dazu.
- Kann ich normalen Gelierzucker 3:1 statt Gelier-Xucker nehmen?
- Ja, das Verhältnis passt: 170 g auf 500 g Frucht entspricht ungefähr 3:1. Die Kochzeiten bleiben gleich. Die Marmelade schmeckt damit süßer und wird beim Abkühlen etwas fester.
- Muss ich die Marmelade pürieren?
- Nein. Wenn du Stücke magst, lass den Stabmixer weg und zerdrücke die weich gekochte Papaya nur mit der Gabel. Püriert wird sie glatt wie ein Fruchtaufstrich, stückig erkennt man die Frucht auf dem Brot besser.
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