Nusstaschen
Nusstaschen backe ich im Advent, wenn nach den Plätzchen noch Hasel- und Walnüsse übrig sind. Der Mürbeteig bekommt selbst 100 g gemahlene Haselnüsse ab, deshalb wird er mürber als ein reiner Butterteig. Innen sitzt eine Baisermasse aus zwei Eiweiß, die beim Backen die Nüsse zusammenhält. Sie bleiben absichtlich offen, dann sieht man die Schokotröpfchen. Für die Kaffeetafel am Sonntag genau richtig.
Zutaten für die Nusstaschen
- 300 g Mehl
- 225 g gemahlene Haselnüsse
- 125 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
- 200 g Margarine
- 2 Eiweiß
- 100 g Puderzucker
- 100 g Haselnüsse
- 100 g Walnüsse
- 100 g Schokodekor (Tröpfchen)
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung der Nusstaschen

Schritt 1: Mürbeteig Vorbereitung
Misch das Mehl mit 100 g gemahlenen Haselnüssen, Zucker, Vanillezucker, Salz, dem Ei und der Margarine. Knete alles zu einem Mürbeteig und stell ihn danach 30 Minuten in den Kühlschrank.
Schritt 2: Eiweißfüllung Zubereiten
Schlag die Eiweiße steif und lass dabei langsam den Puderzucker einrieseln. Nun hebst du 125 g gemahlene Haselnüsse vorsichtig unter die Eiweißmasse.
Schritt 3: Nuss-Schoko-Mischung
Misch die Haselnüsse, die Walnüsse und das Schokodekor in einer zweiten Schüssel.
Schritt 4: Teig Ausstechen und Füllen
Roll den Teig aus und stich mit einem Glas Kreise von etwa 7 cm Durchmesser aus. Auf jeden Kreis kommt ein Teelöffel Eiweißmasse, darauf die Nuss-Schoko-Mischung. Klapp die Kreise zusammen, aber drück sie nicht ganz zu.
Schritt 5: Backen
Back die Nusstaschen im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Schritt 6: Finales Finish
Lass die Nusstaschen nach dem Backen abkühlen und bestäub sie danach mit Puderzucker.
Zu einer Tasse Kaffee oder Tee schmecken sie am besten, und auf der Kaffeetafel machen sie ordentlich etwas her. Probier mein Rezept einmal aus, Nuss und Schokolade passen einfach zusammen.
Mein Tipp
Der Teig muss wirklich kalt sein, sonst laufen die Taschen im Ofen auseinander. Gib nur einen gestrichenen Teelöffel Eiweißmasse auf jeden Kreis und lass am Rand einen halben Zentimeter frei. Beim Zusammenklappen drücke ich nur die beiden Seiten an, die Mitte bleibt offen. Bei 200 Grad reichen 15 Minuten, sonst werden die Nüsse bitter.
Andere Ideen
- Statt der Walnüsse nehme ich Mandelstifte, damit werden die Taschen milder und heller.
- Wer keine Margarine mag, knetet den Teig mit 200 g kalter Butter und lässt ihn dafür 45 Minuten kühlen.
- Für Weihnachten mische ich einen halben Teelöffel Zimt und die abgeriebene Schale einer Orange unter die Nuss-Schoko-Mischung.
Aufheben und Einfrieren
In einer Blechdose mit Deckel bleiben die Nusstaschen etwa eine Woche mürbe, leg ein Stück Backpapier zwischen die Lagen. Den Puderzucker streue ich erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst zieht er ein. Eingefroren halten sie zwei Monate und tauen bei Zimmertemperatur in einer Stunde auf.
Häufige Fragen
- Warum läuft die Füllung beim Backen heraus?
- Meist ist zu viel Eiweißmasse drin oder der Rand ist ringsum verschlossen. Ein gestrichener Teelöffel genügt, und die Taschen bleiben oben offen: Die Baisermasse dehnt sich im Ofen aus und braucht den Platz nach oben, nicht zur Seite.
- Kann ich das Schokodekor ersetzen?
- Ja, grob gehackte Zartbitterschokolade tut es genauso, sie schmilzt allerdings stärker und verläuft. Wer es weniger süß mag, lässt die Schokolade weg und nimmt stattdessen 100 g mehr gehackte Walnüsse in die Mischung.
- Der Mürbeteig bricht beim Ausrollen, was mache ich falsch?
- Er ist zu kalt. Lass ihn nach den 30 Minuten fünf Minuten liegen und knete ihn kurz mit den Handballen durch. Rolle ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus, dann brauchst du kaum zusätzliches Mehl.
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