Kartoffelspalten mit Rosmarin aus der Heißluftfritteuse
Diese Spalten mache ich, wenn draußen Nieselwetter ist und niemand groß aufkochen will. Die Schale bleibt dran, das spart Arbeit und gibt Biss. Wichtig ist mir festkochende Ware, damit die Spalten ihre Form halten und nicht auseinanderfallen. Rosmarin und geriebener Knoblauch kommen roh an die Kartoffeln, das reicht als Würze völlig. Dazu gibt es bei mir Kräuterquark oder ein Stück kalten Braten.
Diese Kartoffelspalten mit Rosmarin aus der Heißluftfritteuse sind außen goldbraun und knusprig, innen weich und herrlich aromatisch. Sie passen perfekt zu entspannten Abenden, als Beilage zu Gemüse, Fisch oder Fleisch oder einfach mit einem cremigen Dip auf dem Sofa. Das Rezept braucht nur wenige Zutaten und kommt mit wenig Öl aus, ohne an Geschmack zu sparen. Frischer Rosmarin, etwas Knoblauch und gutes Olivenöl machen aus einfachen Kartoffeln ein unkompliziertes Soulfood, das warm aus der Heißluftfritteuse am besten schmeckt.
Zutaten
- 800 g festkochende Kartoffeln
- 2 EL Olivenöl
- 2 Zweige frischer Rosmarin
- 1 Knoblauchzehe
- 1 TL grobes Salz
- 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Zubereitung

Kartoffeln vorbereiten
Die Kartoffeln gründlich waschen, trocken tupfen und mit Schale der Länge nach in gleichmäßige Spalten schneiden.
Würzen
Rosmarinnadeln fein hacken, Knoblauch schälen und fein reiben. Kartoffelspalten mit Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch, Salz, Paprikapulver und Pfeffer in einer Schüssel gut vermengen.
In der Heißluftfritteuse garen
Die Kartoffelspalten in den Korb der Heißluftfritteuse geben und bei 190 °C etwa 22 bis 26 Minuten garen, dabei nach der Hälfte der Zeit einmal kräftig schütteln.
Servieren
Die Kartoffelspalten sind fertig, wenn sie goldbraun, knusprig und innen weich sind. Direkt heiß servieren.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Knoblauch verbrennt bei 190 °C schnell und wird bitter. Reibe ihn deshalb sehr fein und mische ihn gut mit dem Olivenöl, dann liegt er nicht nackt auf der Kartoffel. Wer sichergehen will, gibt Knoblauch und Rosmarin erst in den letzten acht Minuten dazu. Die Spalten möglichst gleich dick schneiden, sonst wird ein Teil zu weich.
Varianten
- Mit einem halben Teelöffel geräuchertem Paprikapulver statt des edelsüßen bekommen die Spalten eine dunklere, rauchige Note.
- Ersetze den Rosmarin durch Thymian und reibe zum Schluss 20 g Parmesan über die heißen Spalten.
- Als Beilage zu Fisch lässt du Paprika und Knoblauch weg und nimmst stattdessen die abgeriebene Schale einer halben Zitrone.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Spalten kommen abgekühlt in eine Dose in den Kühlschrank und halten dort drei Tage. Zum Aufwärmen fünf Minuten bei 190 °C in die Heißluftfritteuse, dann sind sie außen wieder fest. In der Mikrowelle werden sie weich und mehlig, das lohnt sich nicht. Einfrieren würde ich sie nicht.
Fragen aus meiner Küche
- Muss ich die Kartoffeln vorher kochen?
- Nein, bei 190 °C und 22 bis 26 Minuten garen die Spalten roh durch. Nur bei sehr dicken Spalten aus großen Kartoffeln lohnt es sich, sie fünf Minuten vorzukochen und danach gut abzutrocknen.
- Kann ich getrockneten Rosmarin nehmen?
- Ja, dann nimm einen knappen Teelöffel und zerreibe ihn zwischen den Fingern. Getrockneter Rosmarin ist kräftiger als frischer und wird im heißen Luftstrom leichter dunkel, deshalb solltest du ihn sparsam dosieren.
- Wie viele Spalten passen in den Korb?
- Sie sollten höchstens zwei Lagen hoch liegen. Für 800 g brauche ich in einem kleinen Gerät zwei Durchgänge. Liegt alles übereinander, dämpfen die Spalten und werden weich statt knusprig.
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