Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

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Joghurt Apfelringe die backe ich fast 2x die Woche!

Joghurt Apfelringe die backe ich fast 2x die Woche!
Portionen 4 Personen
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 18–22 Minuten
Gesamt 38–42 Minuten

Diese Joghurt-Apfelringe backe ich fast zweimal die Woche, so einfach sind sie. Saftige Apfelscheiben in einem lockeren Joghurt-Teig — als kleiner Snack, zum Frühstück oder als Nachtisch. Wichtig ist nur, dass die Ringe nicht zu dick geschnitten sind und der Ofen nicht zu heiß steht, dann werden sie außen goldbraun und bleiben innen saftig.

Warum dieses Rezept funktioniert

Joghurt und Apfel passen einfach gut zusammen: außen wird der Teig leicht knusprig, innen bleibt alles feucht und zart. Der Joghurt bringt die Säure mit und hält den Teig weich, deshalb wird die Krume so fein. Und du lernst dabei ganz nebenbei, wie dünn eine Teighülle sein darf, damit sie noch aufgeht und trotzdem nicht durchweicht.

Zutaten

Für das Gericht:

  • 3 mittelgroße Äpfel (etwa 450 g), festfleischig wie Boskop oder Jonagold
  • 200 g griechischer Joghurt oder Sahnejoghurt
  • 2 Eier (Größe M)
  • 100 g Zucker (bei reifen Äpfeln reichen 80 g)
  • 180 g Weizenmehl (Type 550) oder Universalmehl
  • 8 g Backpulver (ca. 1 Päckchen)
  • 50 g geschmolzene Butter, leicht abgekühlt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • Schale einer halben Zitrone, fein gerieben
  • Optional: 1 TL Zimt
  • Zum Bestreichen: 1 EL Aprikosenkonfitüre, leicht erwärmt (optional)
  • Zum Bestäuben: Puderzucker nach Bedarf

Für die Beilage

  • Optional: 100 g Joghurt mit 1 EL Honig und etwas Zitronensaft — muss nicht sein, schmeckt aber frisch dazu.

So bereite ich es zu

Joghurt Apfelringe die backe ich fast 2x die Woche! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1:

Ich heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Schälen musst du die Äpfel nicht, aber steche das Kerngehäuse aus und schneide sie in Scheiben von 6–8 mm Dicke, dann bekommst du gleichmäßige Ringe. Sie sollen noch Biss haben, sonst fallen sie im Ofen auseinander.

Schritt 2:

In einer Schüssel verquirle ich 200 g Joghurt mit 2 Eiern, 100 g Zucker, 50 g geschmolzener Butter, Vanille und Zitronenschale, bis alles glatt ist. Daneben mische ich 180 g Mehl, 8 g Backpulver und eine Prise Salz und hebe das kurz unter — nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Rührst du länger, wird der Teig zäh.

Schritt 3:

Jetzt tunke ich jede Apfelscheibe einzeln in den Teig, sodass sie rundum eine dünne Schicht abbekommt, und lege die Ringe mit etwas Abstand auf das Blech. Der Teig legt sich matt um die Frucht; im Ofen wird daraus eine goldbraune, leicht glänzende Hülle.

Schritt 4:

Die Ringe backe ich bei 180 °C etwa 18–22 Minuten. Fertig sind sie, wenn die Kanten gleichmäßig goldbraun sind, die Teigränder sich aufgestellt haben und die Oberfläche fest und nicht mehr klebrig ist. Der Apfel darf nicht mehr roh sein, soll aber auf Druck noch leicht nachgeben.

Schritt 5:

Nach dem Backen lasse ich die Ringe 5 Minuten auf dem Blech liegen und hebe sie dann zum Auskühlen auf ein Gitter. Wer mag, bestreicht sie noch warm mit etwas erwärmter Aprikosenkonfitüre, dann glänzen sie. Serviere sie lauwarm mit einem Klecks Joghurt-Honig-Dip — süße Kruste und saftiger Apfel, darauf kommt es an.

Omas Tipps

  • Back bei 180 °C Ober-/Unterhitze statt mit Umluft: Umluft bräunt zu schnell und trocknet die dünne Teigschicht aus.
  • Schneide die Apfelscheiben 6–8 mm dick, dann werden sie weich, aber nicht matschig.
  • Sind die Äpfel sehr saftig, gib 1 EL Mehl mehr in den Teig, das bindet die Flüssigkeit.
  • Dreh das Blech nach der Hälfte der Backzeit einmal um 180°, dann bräunt alles gleichmäßig.

Alternativen

  • Mehl: glutenfreie Mehlmischung geht 1:1 — die Ringe werden etwas bröseliger.
  • Joghurt: laktosefreier oder pflanzlicher Joghurt aus Soja oder Hafer schmeckt etwas anders in der Säure; gib dann 10–20 g Fett dazu, zum Beispiel 10 g Öl.
  • Butter: Du kannst neutrales Pflanzenöl nehmen, etwa ¾ der Menge (≈37 g) — die Kruste wird dann weicher und weniger buttrig.
  • Zucker: 75 g Rohrzucker oder 60 g Honig tun es auch; mit Honig bleiben die Ringe feuchter.

Varianten

  • Zimt-Apfelringe: 1 TL Zimt in den Teig, das schmeckt gleich nach Herbst.
  • Karamellisierte Variante: Die Apfelscheiben vorher kurz in Butter und Zucker anbraten, dann durch den Teig ziehen und backen.
  • Zitronen-Apfelringe: Mehr Zitronenschale und 1 TL Zitronensaft in den Teig für mehr Frische.
  • Herzhafte Variante: Die Äpfel leicht salzen, Thymian dazu und weniger Zucker nehmen — passt zu Käse.
  • Mit Mandelkruste: 50 g gemahlene Mandeln in den Teig geben und die Ringe mit gehobelten Mandeln bestreuen.

Häufige Fragen

Kann ich einen Teil davon vorher fertig machen?
Ja. Die Apfelscheiben kannst du vorbereiten und in einer gut verschlossenen Dose bis zu 6 Stunden in den Kühlschrank stellen. Fertig gebacken bleiben die Ringe in einer luftdichten Dose 2–3 Tage frisch.
Was ändert sich, wenn ich für mehr Personen koche?
Nicht viel, du brauchst nur mehr Platz. Back auf mehreren Blechen oder nacheinander, sonst liegen die Ringe zu eng und dämpfen sich gegenseitig. Bei mehreren Blechen schau nach +2–4 Minuten je Durchgang.
Was passiert, wenn ich Öl statt Butter nehme?
Dann geht ein Teil vom Buttergeschmack verloren. Nimm etwa ¾ der Menge (≈37 g Öl) und rechne mit einer etwas weicheren Kruste.
Wann ist es durch?
Wenn die Ränder goldbraun sind, die Oberfläche fest und nicht mehr klebrig ist und der Apfel auf Fingerdruck leicht nachgibt. Roh darf er in der Mitte nicht mehr sein.
Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
Fehlt Mehl, ersetzt du einen Teil durch Hafermehl, dann wird der Teig etwas gröber. Kein Ei im Haus? Nimm für 1 Ei 2 EL geschmolzene Butter und 2 EL Joghurt, die Ringe werden dann ein wenig dichter.

So serviere ich es

Ich serviere die Ringe lauwarm vom Gitter, mit Puderzucker bestäubt oder dünn mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestrichen. Dazu ein Klecks Naturjoghurt oder eine Kugel Vanilleeis. Viel Aufhebens mache ich nicht: die Ringe in Lagen auf einen Teller, ein bisschen frisch geriebene Zitronenschale darüber, fertig.

Gut zu wissen

  • Aufbewahren: Fertig gebackene Ringe in einer luftdichten Dose im Kühlschrank 2–3 Tage aufheben.
  • Aufwärmen: Im Ofen bei 160 °C für 5–8 Minuten, dann wird die Kruste wieder knusprig; in der Mikrowelle werden sie labberig.
  • Achte auf frische Eier und saubere Hände beim Arbeiten, mehr ist hier nicht zu beachten.
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