Grundrezept für die leckersten Muffins aller Zeiten!
Dieses Muffin-Grundrezept steht bei mir seit Jahren auf einer Karteikarte in der Küchenschublade. Butter, Mehl, drei Eier, Staubzucker und 140 Milliliter Milch – daraus werden zwölf Stück, und darauf baue ich alles auf, was gerade im Haus ist: Schokostücke, Beeren, geriebener Apfel. Wenn sich Besuch ansagt und ich nur eine halbe Stunde habe, greife ich zu diesem Zettel. Der Teig ist in einer einzigen Schüssel gerührt.
Zutaten
- 80 g Butter
- 200 g Mehl
- 1 Pk Vanillezucker
- 0.5 Pk Backpulver
- 3 Stk Eier
- 140 g Staubzucker
- 140 ml Milch
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Teigs
Beginne mit den Eiern: Schlage sie in einer großen Schüssel schaumig. Lass danach den Staubzucker und den Vanillezucker langsam einrieseln und füge die in kleinen Stücken geschnittene Butter hinzu. Rühre alles schön schaumig.
Schritt 2: Zusammenfügen der Bestandteile
Nun ist es an der Zeit, die Milch zusammen mit dem Mehl und Backpulver abwechselnd in den Teig einzurühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Schritt 3: Vorbereiten der Backform
Fülle dein Muffinblech mit Papierförmchen und verteile die Masse gleichmäßig in die Förmchen. Achte darauf, die Förmchen nur bis zur Hälfte oder etwas darüber zu füllen. Solltest du keine Papierförmchen zur Hand haben, fette das Muffinblech einfach mit etwas Butter ein.
Schritt 4: Backen und Abkühlen
Backe die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius mit Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene für etwa 30-40 Minuten. Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Tipps zum Rezept
- Für eine besondere Note kannst du klein geschnittenes Obst oder Schokostückchen zum Teig hinzufügen.
- Muffins stammen ursprünglich aus den USA und bieten in der Zubereitung viele Variationsmöglichkeiten – von fruchtig bis schokoladig!
Mein Tipp
Rühre den Teig, sobald Mehl und Milch drin sind, nur noch so lange, bis kein Weiß mehr zu sehen ist. Wer weiterrührt, bekommt zähe Muffins mit spitzen Hügeln. Und prüfe früher, als angegeben: Bei mir sind sie nach 25 Minuten durch. Holzstäbchen in die Mitte stechen, es muss trocken wieder herauskommen.
Andere Ideen
- Mit 100 Gramm gehackter Zartbitterschokolade im Teig werden daraus Schokomuffins.
- Ein geriebener Apfel und ein Teelöffel Zimt statt zwei Esslöffeln Milch machen sie saftiger.
- Für Zitronenmuffins reibe ich die Schale einer unbehandelten Zitrone dazu und tausche 40 Milliliter Milch gegen Zitronensaft.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Dose bleiben die Muffins drei Tage saftig, im Kühlschrank trocknen sie aus. Eingefroren halten sie zwei Monate: einzeln in Gefrierbeutel packen und über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Wer sie warm mag, schiebt sie zehn Minuten bei 150 Grad in den Ofen.
Häufige Fragen
- Kann ich Staubzucker durch normalen Zucker ersetzen?
- Ja, eins zu eins. Staubzucker, also Puderzucker, löst sich in der Eiermasse schneller auf, feiner Kristallzucker braucht ein bis zwei Minuten länger beim Schaumigrühren. Am fertigen Muffin merkt man den Unterschied kaum.
- Wie voll fülle ich die Papierförmchen?
- Zwei Drittel, nicht mehr. Der Teig steigt durch das halbe Päckchen Backpulver deutlich. Aus dieser Menge werden genau zwölf Muffins. Füllst du randvoll, läuft der Teig über das Blech und die Muffins verlieren ihre Form.
- Warum ist mein Teig geronnen?
- Meist waren Butter, Eier oder Milch zu kalt. Ich stelle alles eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Ein geronnener Teig backt trotzdem, wird aber etwas fester. Ein Löffel vom abgemessenen Mehl zwischendurch fängt das ab.
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