Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

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Desserts & Süßspeisen

Geheimnis von Waldbeeren-Eis

Geheimnis von Waldbeeren-Eis
Portionen 6 Eisförmchen
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 0 Minuten
Gesamt 20 Minuten

Wenn im Juli die Sonne auf die Terrasse knallt, hole ich die TK-Waldbeeren aus dem Gefrierfach und mache mir dieses Eis am Stiel. Vier Zutaten, kein Eismaschinen-Gedöns. Die Frischkäse-Sahne-Schicht bleibt weich, das Beerenpüree wird fest und säuerlich – zusammen ergibt das ein Marmormuster, das jedes Kind an der Form bestaunt. Bei mir stehen immer sechs Förmchen im Fach, für unangemeldeten Besuch der Enkel.

Zutaten

  • 200g TK Waldbeeren oder TK Beeren-Mix
  • 70g Frischkäse
  • 80ml Sahne
  • 60g Xylitol

Dazu brauchst du außerdem Eis am Stiel Förmchen.

Zubereitung

Entdecke das Geheimnis von Waldbeeren-Eis - Ein Muss für alle Naschkatzen! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Vorbereitung der Waldbeeren

Lass die gefrorenen Waldbeeren auftauen. Danach pürierst du sie mit 30g Xylitol im Mixer, bis die Masse gleichmäßig ist.

Schritt 2: Zubereitung der Frischkäse-Creme

Rühr Frischkäse, Sahne und die restlichen 30g Xylitol in einer Schüssel glatt. Das ist die cremige Grundlage für das Eis.

Schritt 3: Schichten der Zutaten

Füll zuerst eine Schicht Frischkäse-Creme in die Eisförmchen. Darauf kommt eine Schicht vom Waldbeerpüree, aber nicht ganz bis zum Rand. Zieh mit dem Stielende eines kleinen Löffels etwas von der Beerenschicht durch die Creme, dann bekommst du das schöne Muster.

Schritt 4: Fertigstellung und Einfrieren

Verteil die restlichen Waldbeeren auf die Förmchen, bis sie ganz voll sind. Setz die Kappen auf und stell das Eis für mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach.

Schritt 5: Servieren

Damit sich das Eis leicht aus den Förmchen löst, hältst du sie kurz unter heißes Wasser. Dann kommt das Waldbeeren-Eis auf den Tisch.

So einfach ist das gemacht – und an einem heißen Nachmittag ist die ganze Ladung schneller weg, als du schauen kannst.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Xylit friert härter ein als Zucker. Nimm das Eis darum fünf Minuten vor dem Essen aus dem Gefrierfach, sonst bricht dir der Stiel heraus statt das Eis. Und zieh nur zweimal mit dem Löffelstiel durch die Schichten – wer öfter rührt, hat am Ende einen einheitlich rosa Klotz statt der Marmorierung.

Varianten

  • Statt Waldbeeren nehme ich manchmal TK-Sauerkirschen und erhöhe das Xylit im Püree auf 40 g, weil sie deutlich saurer sind.
  • Wer keinen Frischkäse mag, rührt die 80 ml Sahne mit 70 g Skyr an – die helle Schicht wird dann etwas fester.
  • Für die Erwachsenenrunde kommt ein Teelöffel abgeriebene Limettenschale unter das Beerenpüree.

Aufbewahrung

In den Förmchen hält sich das Eis etwa drei Monate im Gefrierfach. Nach dem Auslösen wickle ich jedes Stück einzeln in Butterbrotpapier und lege es in eine Dose, sonst nimmt es fremde Gerüche an. Antauen und wieder einfrieren solltest du es nicht – die Creme wird davon grießig.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich statt Xylit normalen Zucker nehmen?
Ja, in gleicher Menge, also zweimal 30 g. Mit Zucker wird das Eis etwas weicher und lässt sich direkt aus dem Fach essen. Den kühlenden Effekt auf der Zunge, den Xylit mitbringt, hat es dann nicht.
Muss ich die Beeren wirklich vorher auftauen?
Ja. Gefrorene Beeren bremsen den Mixer aus und das Xylit löst sich nicht auf, dann knirscht es später zwischen den Zähnen. Ich lasse die 200 g eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen und püriere den ausgetretenen Saft mit.
Was mache ich ohne Eisförmchen?
Kleine Joghurtbecher tun es auch. Schichte darin, spann Alufolie über den Rand und stich nach einer Stunde im Gefrierfach einen Holzstiel durch die Folie – so steht er gerade und kippt nicht um.
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