Dubai Schokolade mit 200 g Vollmilchschokolade das einfachste Rezept!
Diese „Dubai Schokolade“ ist eine ganz einfache Schokoladentafel aus 200 g Vollmilchschokolade, mit warmen Gewürzen und knusprigen Nüssen obendrauf. Sie ist ein schöner Abschluss nach dem Essen und ein hübsches kleines Geschenk. Ich zeig dir in Ruhe, worauf du achten musst, damit sie dir jedes Mal gelingt.
Warum es sich lohnt
Süße Schokolade und salzige Nüsse – das passt einfach zusammen. Zuerst schmeckst du die Süße, dann kommt die warme Würze von Kardamom und Orangenschale, und ganz zum Schluss bleibt ein bisschen Salz von den Nüssen und dem Meersalz auf der Zunge. Und wenn du die Schokolade langsam schmilzt und richtig abkühlen lässt, glänzt sie schön und bricht mit einem sauberen Knack.
Zutaten
Für das Gericht:
- 200 g Vollmilchschokolade (mind. 30–35 % Kakaoanteil)
- 20 g Zartbitterschokolade (mind. 60 % Kakao, für den Kontrast, nach Belieben)
- 30 g gehackte Pistazien, leicht geröstet
- 30 g gehackte Mandeln, leicht geröstet
- 40 g getrocknete Datteln oder Aprikosen, fein gewürfelt
- 1 Prise gemahlener Kardamom (ca. 0,5 g)
- 1 TL Orangenzeste, fein gerieben
- 1 Prise grobes Meersalz zum Bestreuen
- 1 TL neutrales Öl (z. B. Rapsöl), wenn du magst, für den Glanz
Für die Sauce
- Eine eigene Sauce brauchst du nicht; ein dünner Faden aus 20 g Zartbitterschokolade sieht als Verzierung aber hübsch aus.
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Wieg 200 g Vollmilchschokolade ab und, wenn du magst, noch 20 g Zartbitterschokolade. Brich die Schokolade in gleich große Stücke, dann schmilzt sie überall gleich schnell. Zum Schmelzen nimmst du entweder ein Wasserbad oder die Mikrowelle in kurzen Schüben bei höchstens 50 % Leistung.
Schritt 2:
Im Wasserbad wärmst du die Schokolade langsam an, höchstens auf 45 °C, bis sie ganz geschmolzen und seidig ist. Rühr dabei ruhig weiter mit einem hitzefesten Teigschaber, und pass auf, dass kein Wassertropfen hineinkommt. Damit die Tafel später schön bricht, lass die Schokolade auf 29–30 °C abkühlen. Du kannst auch ⅓ der Schokolade klein hacken und nach und nach unter die geschmolzene rühren, bis sie diese Temperatur erreicht hat.
Schritt 3:
Jetzt kommen eine Prise gemahlener Kardamom und die Orangenzeste dazu, und du rührst vorsichtig um. Die Masse wird samtig, glänzt leicht und wird ein bisschen dicker. Dann sind die Gewürze gut verteilt und die Schokolade läuft trotzdem noch.
Schritt 4:
Gieß die Schokolade auf ein Blech mit Backpapier (ca. 20 × 20 cm) und streich sie mit dem Spatel gleichmäßig aus, etwa 3–4 mm dick. Solange sie noch feucht ist, streust du sofort die gerösteten Pistazien, Mandeln und die fein gewürfelten Datteln darüber, zum Schluss eine Prise Meersalz. Den richtigen Moment erkennst du gut: Der nasse Glanz verschwindet und die Oberfläche wird nach ein paar Minuten matt. Dann bleiben die Nüsse haften und sinken nicht ein.
Schritt 5:
Lass die Platte kurz bei Zimmertemperatur anziehen und stell sie dann für 30 Minuten in den Kühlschrank, bis sie ganz fest ist. Fertig ist sie, wenn sie gleichmäßig glänzt und sauber bricht. Danach brichst oder schneidest du sie, wie du magst, und trägst sie auf.
Meine Tipps
- Schmelzen bei höchstens 45 °C, abkühlen auf 29–30 °C bei Vollmilchschokolade. Ein digitales Thermometer nimmt dir das Raten ab.
- Glanz und Knack: Hast du kein Thermometer, hilft 1 TL neutrales Öl fürs Aussehen. Die Schokolade wird davon aber etwas weicher.
- Halt alles trocken. Arbeite in einer trockenen Küche, sonst schlägt sich Feuchtigkeit nieder und die Schokolade bekommt graue Schlieren.
- Nüsse rösten: 160–170 °C im Ofen für 6–8 Minuten, dann schmecken sie kräftiger und knacken schöner. Vor dem Bestreuen abkühlen lassen.
Alternativen
- Statt Vollmilchschokolade kannst du zartbitter nehmen (mind. 55–70 %). Dann schmeckt sie kräftiger nach Kakao und weniger süß.
- Ohne Laktose: laktosefreie Vollmilchschokolade oder vegane Kuvertüre nehmen. Die Tafel wird dann etwas weniger cremig.
- Glutenfrei ist das Rezept von Haus aus. Gibst du noch etwas dazu, schau kurz auf die Packung.
- Honig statt Datteln: bringt eine feuchte Süße mit, an der Festigkeit ändert das kaum etwas.
Varianten
- Orientalisch: Gib Safranfäden und etwas mehr Kardamom dazu, das schmeckt blumig und fremdländisch.
- Zitrusfrisch: mehr Orangenzeste und kandierte Orangenschale für eine lebendige Säure.
- Zweifarbig: Marmorier die Platte mit weißer Schokolade, das sieht hübsch aus.
- Salzige Nuss: Nimm geröstete Haselnüsse und grobes Fleur de Sel, dann hast du richtig Biss.
- Zum Ausprobieren: dünne Schokoladenschichten zwischen Keksstücken.
Noch offene Fragen?
- Wie weit kann ich vorarbeiten?
- Ja. Bewahr die fertige Schokolade luftdicht bei 16–18 °C auf. So hält sie gut 2 Wochen. Große Temperatursprünge mag sie nicht, davon bekommt sie graue Fettschlieren.
- Kann ich einfach alles verdoppeln?
- Ja, aber gib der größeren Menge auch mehr Zeit zum Schmelzen und Abkühlen. Nimm lieber zwei Bleche.
- Butter oder Öl – was ist besser?
- Hier kommt gar keine Butter hinein. Willst du sie an anderer Stelle ersetzen, gilt: Ja, das geht, nur das Butteraroma fehlt dann. Nimm ungefähr ¾ der Menge als Richtwert.
- Woran sehe ich, dass es gar ist?
- Bei Schokolade schaust und hörst du hin: Sie glänzt gleichmäßig, bricht sauber und macht dabei ein deutliches Knack.
- Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
- Keine Nüsse im Haus? Nimm geröstete Sonnenblumen- oder Kürbiskerne. Keine Datteln? Getrocknete Feigen oder Rosinen tun es auch.
So serviere ich es
Ich brech die Platte in unregelmäßige Stücke und leg sie auf einen schlichten Teller. Dazu passt ein Espresso oder ein kleiner Dessertwein. Schön zum Kaffee, als Geschenk oder auf einem Teller mit Pralinen.
Reste und Aufbewahrung
- Aufbewahren: luftdicht verschlossen bei 16–18 °C, dunkel und trocken.
- Sauber arbeiten: Hitze braucht die Schokolade keine. Gibst du frische Zutaten dazu, achte auf Frische und saubere Hände.
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