Banana-Dessert: Einfaches Tassenrezept für Genusspausen!
Bananenschnitten gab es bei uns immer zu Geburtstagen, weil ein ganzes Blech reicht und man sie gut vorbereiten kann. Der Biskuit aus acht Eiklar wird hauchdünn, saugt den Rum und die Marillenmarmelade auf und trägt trotzdem die Puddingbuttercreme. Sechs Bananen der Länge nach darauf, dann die Kakaoglasur. Geschnitten wird erst, wenn die Glasur wirklich fest ist. Bei mir steht das Blech dafür über Nacht im kalten Keller.
Zutaten
Für den Teig:
- 8 Eiklar
- 300 g Zucker
- 6 Dotter
- 1 Pkg. Vanillezucker
- 200 g Mehl
Für den Belag:
- 1 Stamperl Rum
- 100 g Marillenmarmelade
- 6 Bananen (in Scheiben oder der Länge nach geschnitten)
Für den Pudding:
- 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
- 250 ml Milch
- 2 Eidotter
- 3 EL Zucker
- 1 Pkg. Vanillezucker
- 200 g Butter (weich)
- 1 Becher Tortenglasur (Kakao)
Zubereitung

Teig vorbereiten
Schlag das Eiklar steif und lass den Zucker dabei einrieseln. Danach schlägst du die Dotter mit dem Vanillezucker dickschaumig und hebst sie vorsichtig unter den Schnee. Das Mehl rührst du mit dem Schneebesen unter.
Streich den Teig auf ein Backblech mit Backpapier. Back ihn auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 15 bis 20 Minuten. Stürz das Biskuit gleich nach dem Backen und zieh das Backpapier vorsichtig ab.
Belag kreieren
Wenn das Biskuit ganz kalt ist, beträufelst du es mit dem Rum, streichst die Marillenmarmelade darauf und legst die geschnittenen Bananen darüber.
Puddingzubereitung
Koch den Pudding nach der Anleitung auf der Packung, nimm aber nur 250 ml Milch. Lass ihn auskühlen und rühr ab und zu um, sonst zieht er eine Haut.
Rühr Dotter, Zucker, Vanillezucker und die Hälfte der Butter unter den abgekühlten Pudding. Die restliche Butter schlägst du weich und gibst die Puddingmasse esslöffelweise dazu.
Finalisieren und Servieren
Streich die fertige Creme mit einem warmen Messer gleichmäßig über die Bananen. Die Tortenglasur rührst du nach Anleitung an und gießt sie über die Creme. Sobald die Glasur fest ist, kannst du die Bananen-Schnitten schneiden.
Bei uns kamen sie zum Kaffee auf den Tisch, in kleine Vierecke geschnitten, und jedes Kind durfte sich eins nehmen.
Omas Tipp
Pudding und Butter müssen beide Zimmertemperatur haben, sonst gerinnt die Creme und wird flockig. Steht der Pudding zu kalt, stelle ich die Schüssel kurz in warmes Wasser. Die Bananen beträufle ich mit etwas Zitronensaft, sonst werden sie unter der Creme grau. Zum Schneiden tauche ich das Messer in heißes Wasser, dann bricht die Glasur nicht.
So kannst du abwandeln
- Statt Marillenmarmelade streiche ich Himbeerkonfitüre auf den Biskuit, dann schmeckt die Schnitte frischer zu den Bananen.
- Ohne Alkohol beträufle ich den Boden mit Orangensaft statt mit dem Stamperl Rum.
- Im Sommer nehme ich eine Zitronenglasur aus Puderzucker und Zitronensaft statt der Kakaoglasur.
Reste aufbewahren
Die Schnitten halten abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage, länger nicht, weil die Bananen unter der Creme weich werden. Stelle sie flach und lege keine Frischhaltefolie direkt auf die Glasur, sonst klebt sie fest. Einfrieren lohnt hier nicht, Bananen und Glasur werden nach dem Auftauen wässrig.
Noch Fragen?
- Kann ich statt Tortenglasur echte Schokolade nehmen?
- Ja, 200 Gramm Zartbitterschokolade mit einem Esslöffel Öl im Wasserbad schmelzen. Sie wird allerdings härter als die Glasur und springt beim Schneiden leichter. Deshalb die Schnitten zehn Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
- Werden die Bananen nicht braun?
- Unter Creme und Glasur haben sie kaum Luft, trotzdem beträufle ich sie mit ein bis zwei Esslöffeln Zitronensaft. Dann bleiben sie am Anschnitt hell. Innerhalb von zwei Tagen aufessen, danach werden sie matschig.
- Kann ich den Rum weglassen?
- Ja. Nimm dafür drei Esslöffel Orangen- oder Apfelsaft, damit der Boden nicht trocken bleibt. Ganz ohne Flüssigkeit schmeckt die Platte pappig, weil sie nur 15 bis 20 Minuten gebacken wird und wenig Fett enthält.
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