Zucchinipuffer mit Feta Knoblauch und Tzatziki in 15 Minuten
Zucchinipuffer mit Feta Knoblauch und Tzatziki in 15 Minuten
Zucchinipuffer macht bei mir im August die Runde, wenn im Garten mehr Zucchini liegen, als wir essen können. Ich raspele sie, drücke sie im Küchentuch trocken und rühre Feta und ein Ei darunter – mehr braucht der Teig nicht. Ruhen muss nichts, die Puffer sind nach zwei bis drei Minuten pro Seite goldbraun. Mit dem Tzatziki aus Joghurt, Gurke und Dill wird ein schnelles Abendessen daraus, das auch lauwarm noch schmeckt.
Zutaten
- 2 mittelgroße Zucchini (ca. 400 g)
- 100 g Feta, zerkrümelt
- 1 Ei (Größe M)
- 1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt (je nach Geschmack)
- 2 EL Mehl (oder Semmelbrösel für mehr Knusprigkeit)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 2–3 EL Olivenöl zum Braten
- 150 g griechischer Joghurt (10 % Fett für Geschmack)
- 1/2 Salatgurke (ca. 100 g), fein gerieben und ausgedrückt
- 1/2 Zitrone, Saft davon
- 1 EL frischer Dill, fein gehackt (oder 1 TL getrockneter Dill)
- Optional: eine Prise Chiliflocken oder Paprika für die Puffer
Zubereitung

- Zucchini waschen, grob raspeln und in ein sauberes Küchentuch oder in Küchenpapier geben; kräftig ausdrücken, bis möglichst viel Flüssigkeit entfernt ist (dadurch entfällt längeres Ruhen).
- Die ausgedrückte Zucchinimasse in eine Schüssel geben, Feta und das Ei hinzufügen.
- Fein gehackten Knoblauch, Mehl, Dill, Salz und Pfeffer dazugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Falls die Masse zu feucht ist, 1 EL Mehl oder Semmelbrösel ergänzen.
- Mit nassen Händen kleine Puffer formen (jeweils etwa 2 EL Masse) und leicht flach drücken.
- Eine große Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze bringen, Olivenöl erhitzen. Die Puffer portionsweise 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind; nicht zu viele auf einmal in die Pfanne geben, damit die Hitze erhalten bleibt.
- Für das Tzatziki die Gurke fein reiben, ebenfalls kurz ausdrücken, dann mit griechischem Joghurt, dem Saft einer halben Zitrone, einer fein gehackten Knoblauchzehe, Dill sowie Salz und Pfeffer verrühren.
- Puffer auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und sofort mit dem Tzatziki servieren. Optional mit Zitronenscheiben und zusätzlichem Dill garnieren.
- Reste lassen sich im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren; zum Wiederaufwärmen kurz in einer heißen Pfanne oder im Ofen bei 180 °C knusprig erwärmen.
Tipps
- Die wichtigste Maßnahme für knusprige Puffer ist das gründliche Ausdrücken der Zucchini — je trockener, desto besser.
- Bei zu feuchter Masse hilft mehr Mehl oder Semmelbrösel; zu viel Mehl macht die Puffer aber schwerer.
- Pfanne nicht zu kalt: nur so entsteht eine schöne Kruste; zu heißes Öl verbrennt die Außenseite, bevor das Innere gart.
- Die Puffer portionsweise braten, sonst kühlt die Pfanne ab und sie werden matschig statt knusprig.
- Für extra Frische etwas Zitronensaft ins Tzatziki geben und kurz vor dem Servieren abschmecken.
- Aufbewahrung: luftdicht verschlossen im Kühlschrank 1–2 Tage; zum Knuspritonswiederherstellen im Ofen bei 180 °C für 5–8 Minuten erhitzen.
Varianten
- Mit Minze statt Dill im Tzatziki für eine frischere, aromatische Note.
- Vegetarisch intensiv: Feta durch zerbröselten Halloumi ersetzen für stärkere Käse-Textur und mehr Bräunung.
- Vegan: Ei durch 2 EL Kichererbsenmehl + 2–3 EL Wasser ersetzen und veganen Joghurt für das Tzatziki verwenden.
- Gemüse-Mix: geraspelte Karotte oder Mais unter die Zucchini mischen für Farbe und Süße.
- Würziger Touch: 1/2 TL Kreuzkümmel oder geräuchertes Paprikapulver in die Puffermasse geben.
- Ofen-Variante: Puffer auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und bei 200 °C Umluft 12–15 Minuten backen, dabei einmal wenden.
Omas Tipp
Der ganze Erfolg hängt am Ausdrücken: Die 400 g Zucchini geben locker ein halbes Wasserglas ab. Drücke sie im Küchentuch so lange, bis nichts mehr tropft, sonst saugt die Masse Mehl und die Puffer werden schwer. Und gib nicht mehr als vier Stück gleichzeitig in die Pfanne – kühlt das Öl ab, ziehen sie Fett und bleiben blass.
So kannst du abwandeln
- Statt Feta nehme ich manchmal 100 g geriebenen mittelalten Gouda, dann werden die Puffer milder und die Kinder essen mit.
- Für die kräftigere Variante mische ich eine geraspelte Möhre und einen halben Teelöffel Kreuzkümmel unter den Teig.
- Zum Grillabend forme ich die Masse zu kleinen Talern und stelle das Tzatziki als Dip daneben.
Reste aufbewahren
Übrige Puffer halten sich abgedeckt zwei Tage im Kühlschrank. Ich lege sie nicht gestapelt, sondern nebeneinander auf einen Teller, sonst weichen sie durch. Zum Aufwärmen kommen sie ohne Öl fünf Minuten bei 180 °C in den Ofen. Das Tzatziki bewahre ich getrennt auf und rühre es vor dem Servieren noch einmal durch.
Noch Fragen?
- Kann ich den Feta weglassen?
- Ja, dann brauchst du aber mehr Salz: Der Feta bringt den größten Teil davon mit. Ich würze die Masse mit einem knappen halben Teelöffel Salz und gebe einen Löffel Semmelbrösel dazu, weil ohne Feta etwas Bindung fehlt.
- Warum zerfallen meine Puffer in der Pfanne?
- Meist ist die Masse zu nass oder die Pfanne zu kalt. Warte, bis das Öl leicht flimmert, drücke die Puffer flach und wende sie erst, wenn der Rand goldbraun ist. Vorher lassen sie sich nicht heil umdrehen.
- Schmeckt das Tzatziki auch mit normalem Joghurt?
- Ja, aber gib ihn vorher eine halbe Stunde in ein Sieb mit Küchentuch. Normaler Joghurt ist dünner als griechischer mit 10 Prozent, und ohne Abtropfen läuft die Sauce vom Teller. Die Gurke muss ebenfalls gut ausgedrückt sein.
Schreibe einen Kommentar