Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

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Desserts & Süßspeisen

Streuseltaler mit 250g Puderzucker & in 20 Minuten zubereitet

Streuseltaler mit 250g Puderzucker & in 20 Minuten zubereitet
Portionen 18 Personen
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 15 Minuten
Gesamt 35 Minuten

Diese Streuseltaler backe ich mit 250 g Puderzucker, und der Teig ist in 20 Minuten vorbereitet. Ich zeige dir, wie Teig und Streusel gelingen, woran du siehst, dass sie fertig gebacken sind – und ein paar kleine Kniffe, damit sie jedes Mal etwas werden.

Warum es sich lohnt

Oben knusprige, buttrige Streusel, darunter ein zarter, mürber Taler – dieser Unterschied macht sie so gut. Dazu kommen Vanille und Butter, die man in jedem Bissen schmeckt. Wichtig sind nur ein paar Dinge: kalte Butter, fein gesiebter Puderzucker, der die Streusel schön bindet, und die richtige Ofentemperatur, damit alles goldgelb wird und nicht austrocknet.

Zutaten

Für das Gericht:

  • 250 g Puderzucker (fein gesiebt)
  • 300 g Weizenmehl Typ 405
  • 200 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • Optional: 50 g gemahlene Mandeln für mehr Struktur
  • Optional: 100 g Konfitüre (z. B. Aprikose) für eine gefüllte Variante

Für die Sauce

  • Du brauchst nichts dazu; frische Beeren oder eine leichte Vanillesauce passen aber gut, wenn du magst.

So bereite ich es zu

Streuseltaler mit 250g Puderzucker & in 20 Minuten zubereitet – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1:

Heiz den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Vermisch in einer Schüssel 300 g Mehl, 1 TL Backpulver und eine Prise Salz. Den 250 g Puderzucker siebst du extra, damit keine Klümpchen drin sind; etwa 100 g davon kommen in den Teig, 150 g hebst du für die Streusel auf. Gib die kalten Butterwürfel nach und nach zur Mehlmischung und verreib alles zügig mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer, bis es krümelig ist.

Schritt 2:

Gib 1 Ei und 1 TL Vanilleextrakt dazu und verarbeite alles nur kurz, bis ein glatter Teig entsteht, der sich gut formen lässt. Er darf nicht kleben; er soll sich in Stücken zusammendrücken lassen. Ist er zu trocken, gib 1–2 EL kaltes Wasser dazu.

Schritt 3:

Nimm etwa zwei Drittel des Teigs für die Böden und form daraus gleich große Taler von je ~35–40 g auf einem mit Backpapier belegten Blech. Den restlichen Teig zerpflückst du zu feineren Streuseln: Arbeite dafür die 150 g Puderzucker unter und verreib alles mit den Fingern zu feinen, sandigen Krümeln. So sind sie richtig: Sie fühlen sich leicht buttrig an, glänzen ein klein wenig und sind nicht zu grob.

Schritt 4:

Drück in die Mitte jedes Talers eine kleine Mulde und füll, wenn du magst, je 5–7 g Konfitüre hinein. Verteil die Streusel gleichmäßig darauf. Dann bei 180 °C für 15 Minuten backen. Du erkennst es so: Die Ränder der Taler sind goldbraun, die Streusel gleichmäßig goldgelb und fest, ohne dunkle Spitzen.

Schritt 5:

Lass die Streuseltaler nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech liegen, bevor du sie auf einem Gitter ganz auskühlen lässt. So sollen sie sein: außen knusprig, innen zart – und die Süße vom Puderzucker hebt das Buttrige hervor, ohne alles zu überdecken.

Meine Tipps

  • Arbeite mit kalter Butter und kühlen Zutaten: Dann verläuft nichts, und die Streusel werden schön flockig.
  • Für feine Streusel: Sieb den Puderzucker und misch ihn erst zum Schluss unter die Butter-Mehl-Mischung; 150 g für die Streusel passen genau.
  • Back auf der mittleren Schiene bei 180 °C Ober-/Unterhitze; mit Umluft geht es 1–2 Minuten schneller, aber die Taler bräunen dann leicht ungleichmäßig.
  • Machst du die doppelte Menge, nimm ein zweites Blech und tausch die Bleche nach der Hälfte der Backzeit, dann werden alle gleich braun.

Alternativen

  • Mehl: geht auch mit einer glutenfreien Mehlmischung (1:1); die Taler werden etwas bröseliger, gemahlene Mandeln helfen dagegen.
  • Butter: laktosefreie Butter geht genauso; bei Öl nimm etwa ¾ der Menge – die Taler bleiben saftig, schmecken aber weniger nach Butter.
  • Zucker: statt Puderzucker geht feiner Kristallzucker, die Streusel werden dann etwas gröber und halten weniger zusammen.
  • Füllung: statt Konfitüre passen Nuss-Nougat-Creme (sparsam) oder frisches Fruchtkompott; an der Backzeit ändert das kaum etwas.

Varianten

  • Klassisch: mit 150 g Puderzucker in den Streuseln und 100 g im Teig, so wie beschrieben.
  • Mandeltaler: 50 g gemahlene Mandeln in den Teig kneten, das macht sie noch mürber.
  • Mit Biss: 30 g gehackte Nüsse unter die Streusel mischen.
  • Gefüllt: die kleinen Mulden mit Aprikosenkonfitüre füllen – ein Klassiker.
  • Frisch: Zitronenschale und Mohn in Teig und Streusel, das schmeckt schön frisch und leicht säuerlich.

Noch offene Fragen?

Lässt sich das schon am Vortag vorbereiten?
Ja. Den Teig kannst du abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern, die Streusel getrennt daneben. Vor dem Backen 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Klappt das Rezept auch für die doppelte Menge?
Ja, das klappt gut. Nimm mehr Backbleche und tausch sie während des Backens einmal durch, damit alle Taler gleichmäßig bräunen.
Geht statt Butter auch Öl?
Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Nimm etwa ¾ der Menge an Öl; die Streusel werden dann weniger flockig.
Wie prüfe ich den Garpunkt?
Die Taler sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind und die Streusel fest und gleichmäßig goldgelb; die Mitte darf noch etwas weich wirken, sie wird beim Abkühlen fester.
Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
Fehlt das Ei, ersetz es durch 1 EL Wasser + 1 EL Maisstärke. Kein Puderzucker im Haus? Fein gemahlener Kristallzucker geht auch, wird aber deutlich körniger.

So serviere ich es

Ich lege die Streuseltaler locker auf einen hellen Teller. Dazu passen frische Beeren oder ein Löffel dünne Vanillesauce. Sie sind genau richtig zum Nachmittagskaffee – oder als kleines Dessert mit einer Kugel Vanilleeis.

Reste und Aufbewahrung

  • Aufbewahren: In einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur bis zu 3 Tage; einfrieren geht bis zu 3 Monate.
  • Auffrischen: Kurz bei 160 °C für 4–6 Minuten in den Ofen, dann sind sie wieder knusprig.
  • Sonst gibt es nichts Besonderes zu beachten; wo rohes Ei im Spiel ist, nimm sicherheitshalber pasteurisierte Eier.
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