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Schüttelpizza mit 250 g Salami ein Blitzrezept für jeden Tag!

Schüttelpizza mit 250 g Salami ein Blitzrezept für jeden Tag!
Portionen 4 Personen
Vorbereitung 10 Minuten
Garzeit 15 Minuten (bei 220 °C, Umluft)
Gesamt 25 Minuten

Heute gibt es Schüttelpizza mit 250 g Salami – ein schnelles Alltagsessen ganz ohne Teigkneten. Der Boden wird knusprig, der Belag saftig, und ehe du dich versiehst, steht alles auf dem Tisch. Ich sage dir genau, worauf du achten musst, und ein paar Ideen zum Abwandeln bekommst du auch.

Warum dieses Rezept funktioniert

Der Teig wird nicht geknetet, sondern nur verrührt – wie ein dicker Pfannkuchenteig. Auf dem Blech verteilt gibt das eine luftige Kruste mit knusprigen Rändern. Die salzige Salami mit ihrem Fett, die fruchtigen Tomaten und der milde Mozzarella passen wunderbar zusammen. Deshalb schmeckt das jedes Mal – und geht dabei so schnell.

Zutaten

Für das Gericht:

  • 250 g Salami, in dünnen Scheiben
  • 300 g Weizenmehl (Type 550)
  • 10 g Backpulver
  • 2 Eier (Größe M)
  • 200 ml Milch (3,5 % Fett) oder Wasser für weniger Fett
  • 30 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
  • 6 g Salz (ca. 1 TL)
  • 200 g passierte Tomaten oder Tomatensauce
  • 200 g geriebener Mozzarella
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 2 g getrockneter Oregano, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Optional: frisches Basilikum zum Anrichten
  • Backform: Ein Rechteckblech von ca. 24 × 35 cm oder vergleichbare Größe

Zum Verfeinern

  • Optional: 30 ml Olivenöl und 1 Knoblauchzehe, kurz angeschwitzt – damit schmecken die passierten Tomaten gleich viel kräftiger.

So bereite ich es zu

Schüttelpizza mit 250 g Salami ein Blitzrezept für jeden Tag! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1:

Ich heize den Backofen auf 220 °C (Umluft) vor und lege das Blech mit Backpapier aus. In einer Schüssel verrühre ich Mehl und Backpulver und gebe das Salz dazu. In einer zweiten Schüssel verquirle ich Eier, Milch und Öl, dann rühre ich das Flüssige zügig unters Mehl, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht – etwa wie ein sehr dicker Pfannkuchenteig.

Schritt 2:

Ich kippe den Teig aufs Blech und streiche ihn mit einer Palette oder dem Löffelrücken gleichmäßig bis zu den Rändern. Arbeite zügig, dann behält das Backpulver seine Kraft. Auf den Teig streiche ich die passierten Tomaten in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht (ca. 200 g) und würze mit Oregano, Salz und Pfeffer.

Schritt 3:

Darauf verteile ich den geriebenen Mozzarella und dann die 250 g Salami, schön über die ganze Fläche. Wer mag, streut noch Parmesan darüber. Im Ofen tritt etwas Fett aus der Salami aus und verbindet sich mit dem Käse – die Oberfläche wird glänzend und leicht gebräunt, und die Ränder gehen sichtbar auf und werden goldbraun und knusprig.

Schritt 4:

Ich backe die Pizza im vorgeheizten Ofen ca. 12–15 Minuten. Fertig ist sie, wenn die Ränder goldbraun sind und kleine Bläschen haben, der Käse an den Rändern gebräunt ist und blubbert und die Mitte fest ist – kein glänzend-feuchter Teig mehr. Bist du unsicher, stich mit einem Holzspieß in die Mitte: Er soll sauber oder mit nur wenigen feuchten Krümeln herauskommen.

Schritt 5:

Nach dem Backen lasse ich die Schüttelpizza 3–5 Minuten ruhen. So setzen sich die Säfte, und der Käse wird schnittfest. Dann schneide ich sie in Stücke, lege nach Lust frisches Basilikum darauf und serviere sie warm. Die kurze Ruhezeit lohnt sich – so verläuft beim Schneiden nichts.

Omas Tipps

  • Magst du die Ränder extra knusprig, heize auf 230 °C vor und schieb das Blech ins untere Drittel; dann die Zeit um 1–2 Minuten verkürzen.
  • Ist der Teig zu flüssig, gib nach und nach 15–25 g Mehl dazu; ist er zu fest, helfen 10–30 ml Flüssigkeit.
  • Umluft bräunt am gleichmäßigsten. Den Grill schalte ich höchstens für die letzten 1–2 Minuten ein, sonst verbrennt es stellenweise.
  • Statt Salami passen auch dünn geschnittener Serrano- oder Kochschinken – die haben weniger Fett, gib dann ruhig 10–20 ml Öl mehr in den Teig.

Zutaten austauschen

  • Vegan: Nimm Pflanzenmilch statt Milch und veganen Käse statt Mozzarella – der zieht weniger Fäden und schmeckt milder.
  • Glutenfrei: Tausch das Mehl 1:1 gegen eine glutenfreie Mischung mit Bindemittel (z. B. Xanthan). Die Kruste wird etwas brüchiger, klappt aber gut.
  • Weniger Fett: Nimm eine wasserbasierte Tomatensauce und nur 150 g Käse; schmeckt dann etwas leichter.
  • Laktosefrei: Laktosefreier Mozzarella oder ein fettreduzierter Hartkäse tun es auch.

So kannst du abwandeln

  • Klassisch mit Zwiebeln und Paprika: dünne Zwiebel- und Paprikastreifen vorher kurz anbraten.
  • Vier Käse: Mozzarella, Fontina, Gorgonzola und Parmesan gemischt – kräftig im Geschmack und herrlich schmelzend.
  • Pikant: mit eingelegten Chilistreifen, wenn du es schärfer magst.
  • Weißer Belag: statt Tomaten eine leichte Ricotta-Mischung mit Knoblauch und Thymian.
  • Mini-Schüttelpizzas im Muffinblech als Fingerfood – kürzere Backzeit, und jeder bekommt seine eigene Portion.

Häufige Fragen

Lässt sich das schon am Vortag vorbereiten?
Ja. Den Teig kannst du 1 Tag vorher machen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Tomaten und Belag getrennt aufheben. Fertig belegt backst du sie am besten frisch, sonst weicht der Boden durch.
Klappt das Rezept auch für die doppelte Menge?
Ja. Nimm ein größeres Blech oder back in zwei Runden. Die Backzeit wird etwas länger – schau einfach auf Farbe und Ränder, die verraten dir, wann sie fertig ist.
Geht statt Butter auch Öl?
Ja, dann fehlt aber etwas vom Butteraroma. Nimm etwa ¾ der Menge an Öl, wenn in einem Rezept Butter steht.
Wie prüfe ich den Garpunkt?
Goldbraune Ränder, gebräunter Käse, blubbernde Oberfläche – und der Rand ist knusprig, die Mitte fest. Zur Not die Holzspießprobe: sauber oder mit wenigen Krümeln.
Was mache ich, wenn kein Salami da ist?
Keine Salami da? Nimm Kochschinken oder gebratene Pilze. Kein Mozzarella? Junger Gouda oder Edamer geht auch – zieht weniger Fäden, ist dafür etwas fetter.

Wozu ich es reiche

Ich schneide die Schüttelpizza in rechteckige Stücke und serviere sie auf vorgewärmten Tellern, mit frischem Basilikum darauf. Dazu passt ein einfacher Rucolasalat mit Zitronendressing oder ein Fenchel-Orangen-Salat. Genau das Richtige für ein unkompliziertes Familienessen oder ein schnelles Abendbrot.

Gut zu wissen

  • Aufbewahren: Reste luftdicht verpackt in den Kühlschrank, bis zu 48 Stunden.
  • Aufwärmen: Im Ofen bei 180 °C für 6–8 Minuten, dann wird die Kruste wieder knusprig. Im Kontaktgrill gehen auch 3–5 Minuten.
  • Zur Sicherheit: Legst du mal Geflügel auf die Pizza, muss es durchgegart sein – 75 °C für Geflügel im Kern. Für diese Salami-Pizza brauchst du das nicht.
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