Ich verühre 250g Quark mit Frischkäse, Zimt Käsekuchen in 15 Minuten
Heute rühre ich dir einen schnellen Zimt-Käsekuchen zusammen – ganz ohne Backen, mit 250 g Quark und Frischkäse. In einer Viertelstunde steht er im Kühlschrank, und die Creme wird herrlich fein. Genau das Richtige, wenn es schnell gehen muss und trotzdem etwas Feines auf den Tisch soll.
Warum dieses Rezept funktioniert
Aus Quark und Frischkäse wird eine cremige, leicht säuerliche Masse, und der Zimt gibt ihr eine warme Note. Die Gelatine lässt alles sanft fest werden: Die Oberfläche bleibt glatt, und die Portionen lassen sich sauber löffeln. Das Schönste daran: Du bist nur ein paar Minuten wirklich beschäftigt – den Rest erledigt der Kühlschrank.
Zutaten
Für das Gericht:
- 250 g Quark (20 % Fett, dann wird die Creme schön fest)
- 125 g Frischkäse (zimmerwarm)
- 60 g Zucker (fein)
- 1 TL Zimt (ca. 2,5 g), nach Geschmack
- 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote
- 1 Prise Salz
- 5 g Blattgelatine oder 3 g Pulvergelatine
- 30 ml kaltes Wasser (für die Gelatine)
- 100 g Butterkekse (zerkleinert) und 50 g Butter (geschmolzen) für den Boden
- Optional: Abgeriebene Zitrusschale einer halben Zitrone für die Frische
Zum Verfeinern
- Optional: ein schnelles Kompott aus 150 g Äpfeln, 20 g Zucker und 1 TL Zimt – kurz einkochen und kalt dazu servieren.
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Ich fange mit dem Boden an: 100 g Butterkekse fein zerkrümeln und mit 50 g geschmolzener Butter mischen. Die Krümel drücke ich in vier kleinen Gläsern oder Förmchen gut fest. Das gibt einen buttrigen Boden, der die Creme später schön trägt.
Schritt 2:
Die 5 g Blattgelatine weiche ich in 30 ml kaltem Wasser für 5 Minuten ein. Dann erwärme ich sie vorsichtig auf 40–50 °C – bloß nicht kochen –, bis sie ganz flüssig ist. Nimmst du Pulvergelatine, löst du 3 g Pulver direkt in 30 ml Wasser auf und erwärmst dabei auf max. 50 °C.
Schritt 3:
Ich verrühre 250 g Quark, 125 g Frischkäse, 60 g Zucker, 1 TL Zimt, Vanille und eine Prise Salz in einer Schüssel. Mit dem Schneebesen oder Handmixer rühre ich nur so lange, bis alles glatt ist – zu langes Schlagen bringt bloß Luft hinein, und die Creme wird anders, als sie soll.
Schritt 4:
Dann gieße ich die leicht abgekühlte, flüssige Gelatine in einem dünnen Strahl zur Käsemasse und rühre dabei ständig. Die Masse darf dabei nicht kälter als 20 °C sein, sonst zieht die Gelatine Fäden. Jetzt bindet alles: Die Creme wird dicklich, glänzend und lässt sich gut verteilen.
Schritt 5:
Ich fülle die Creme auf die vorbereiteten Böden und streiche sie glatt. Soll es schnell gehen, stelle ich die Gläser 5–10 Minuten ins Gefrierfach, sonst 30 Minuten in den Kühlschrank bei 4 °C. Du merkst, wann sie gut ist: Die Oberfläche glänzt nicht mehr flüssig, und beim sanften Drücken mit dem Finger federt sie leicht zurück.
Omas Tipps
- Nimm Quark mit mittlerem Fettgehalt (ca. 20 %) – dann wird die Creme fest, aber nicht klebrig.
- Gelatine nie kochen, sonst bindet sie nicht mehr. Merk dir max. 50 °C.
- Im Gefrierfach wird die Creme schneller fest – aber schau nach 5–10 Minuten nach, sonst gefriert sie dir an.
- Mit dem Handmixer nicht länger als nötig auf hoher Stufe schlagen, sonst kommt zu viel Luft hinein.
Zutaten austauschen
- Für eine laktosefreie Variante nimmst du laktosefreien Quark und Frischkäse; die Creme wird fast genauso.
- Für einen glutenfreien Boden nimmst du glutenfreie Haferkekse; er wird ein bisschen körniger.
- Statt Gelatine geht Agar‑Agar (ca. 2 g). Die Creme wird damit fester und nicht ganz so zart – und Agar muss kurz aufgekocht werden, also aufpassen.
So kannst du abwandeln
- Zimt-Apfel: eine dünne Schicht Apfelkompott auf den Boden, dann die Creme darauf.
- Zitrusfrisch: 1 TL abgeriebene Zitronenschale dazu – macht die Creme frischer.
- Nussboden: gemahlene, leicht geröstete Mandeln statt der Kekse – schmeckt kräftiger.
- Schokomarmor: 20 g geschmolzene Zartbitterschokolade einrühren und marmorieren.
- Kaffeenote: 1 TL löslichen Espresso in der Gelatine auflösen – gibt einen feinen Hintergrund.
- Mal anders: eine Prise Fleur de Sel und karamellisierte Walnüsse obendrauf – süß und salzig zugleich.
Häufige Fragen
- Geht das auch als Meal Prep?
- Ja. Die Creme hält sich bis zu 24 Stunden im Kühlschrank; fertig gefüllte Gläser bewahrst du am besten luftdicht auf.
- Reicht das Rezept auch für eine größere Runde?
- Ja, verdopple einfach alles. Denk daran, auch die Gelatine mit zu verdoppeln, und gib der größeren Menge mehr Zeit im Kühlschrank.
- Lässt sich die Butter austauschen?
- Ja, dann fehlt aber etwas vom Butteraroma. Nimm etwa ¾ der Menge an neutralem Öl; die Krümel halten dann weniger zusammen, drück sie einfach fester an.
- Wie merke ich, dass ich es rausnehmen kann?
- Drück vorsichtig mit dem Finger auf die Oberfläche: Federt sie leicht zurück und glänzt nicht mehr flüssig, ist die Creme fertig.
- Was kann ich ersetzen, wenn etwas fehlt?
- Keine Vanille? Etwas Zitronenschale tut es auch. Keine Gelatine? Dann Agar‑Agar, wie oben beschrieben – die Menge anpassen.
Wozu ich es reiche
Ich serviere die Gläschen mit einer feinen Prise Zimt obendrauf und einem Löffel Apfelkompott daneben. Die glänzende Creme auf dem matten Keksboden sieht hübsch aus, und der Zimt fängt die Säure des Quarks wunderbar auf. Ein schöner Abschluss für jedes Essen – ob festlich oder ganz einfach.
Gut zu wissen
- Aufbewahren: kühl bei 4 °C, höchstens 48 Stunden.
- Aufwärmen braucht es nicht – und hast du Agar‑Agar genommen, bitte gar keine Hitze mehr.
- Zum Merken fürs Kochen allgemein: 75 °C für Geflügel – für dieses Dessert spielt das natürlich keine Rolle.
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