Die Suppe ist ein Schatz, je mehr man davon isst desto mehr nimmt man ab!
Die Suppe ist ein Schatz, je mehr man davon isst desto mehr nimm selbst gemacht statt gekauft – der Unterschied ist deutlich. Es reicht für 4 Personen und ist in 50 Minuten fertig. Es kocht in einem Topf zusammen, ohne Umfüllen. Bei Knoblauchzehen lohnt sich gute Qualität. In 5 Schritten sind Sie durch. Wenn Sie die Zutaten vorher bereitstellen, wird es entspannt.
Zutaten
Für das Gericht:
- 800 g gemischtes Gemüse (z. B. 300 g Karotten, 200 g Kartoffeln, 150 g Lauch, 150 g Sellerie)
- 1 Zwiebel (~120 g), fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1,5 l frische Gemüsebrühe, klar und gemäßigt gesalzen
- 1 EL natives Olivenöl
- 1 TL getrockneter Thymian oder 1 Zweig frischer Thymian
- 1 Lorbeerblatt
- Saft einer halben Zitrone (~15 ml) für die finale Säurebalance
- Salz, schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie zum Garnieren
Zum Verfeinern
- Optional: 100 g fettarmer Naturjoghurt zum Montieren (für cremige Variante)
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Ich schäle und schneide das Gemüse in gleichgroße Würfel (~1–1,5 cm), um eine gleichmäßige Garzeit zu gewährleisten. In einem schweren Topf erhitze ich 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze und gebe die Zwiebel hinzu, um sie glasig zu schwitzen — dies dauert etwa 3–4 Minuten. Achten Sie darauf, dass die Zwiebel weich wird, aber nicht bräunt.
Schritt 2:
Ich füge Knoblauch, Lauch, Karotten, Sellerie und Kartoffeln hinzu und gare alles kräftig unter gelegentlichem Rühren für 4–5 Minuten, bis die Ränder leicht glänzen. Dann lösche ich mit der 1,5 l Gemüsebrühe ab, gebe Thymian und Lorbeerblatt hinein und bringe die Flüssigkeit zum Kochen.
Schritt 3:
Ich reduziere die Hitze auf ein leichtes Köcheln bei etwa 85–95 °C und lasse die Suppe für 20–25 Minuten simmern, bis das Gemüse weich ist.
Schritt 4:
Ich entferne Thymianzweig und Lorbeerblatt und passe Salz und Pfeffer an. Anschließend püriere ich die Suppe portionsweise mit einem Stabmixer oder Standmixer zu einer glatten Konsistenz. Optisch ist das Ergebnis homogen, cremig und leicht glänzend; textural sollten keine Stücke mehr erkennbar sein. Wenn Sie eine feinere Seidigkeit wünschen, passe ich die Suppe durch ein feines Sieb (chinois).
Schritt 5:
Zum Finish montiere ich optional 100 g Naturjoghurt unter die heiße Suppe, reduziere die Hitze nicht unter 65 °C, damit sich Textur und Aroma verbinden. Ich gebe den Zitronensaft hinzu, um die Aromen zu heben. Vor dem Servieren garniere ich mit fein gehackter Petersilie. Lassen Sie die Suppe 2–3 Minuten ruhen, damit sich die Aromen setzen.
Meine Tipps
- Schneiden Sie das Gemüse einheitlich auf 1–1,5 cm, damit die Garzeit gleichmäßig ist.
- Für konzentrierteren Geschmack reduzieren Sie die Brühe nach dem Pürieren bei mittlerer Hitze um 5–8 Minuten bei 95 °C.
- Alternativ statt Joghurt können Sie 30–40 ml Pflanzenöl (Sonnenblumen) zum Montieren verwenden — für weniger Fett wählen Sie 30 ml Wasser und 1 TL Maisstärke zum Binden.
- Wenn die Suppe zu dünn ist: 1–2 EL vorab in kaltem Wasser aufgelöste Maisstärke einrühren und 2–3 Minuten leicht köcheln lassen, bis die gewünschte Viskosität erreicht ist.
Alternativen
- Statt Kartoffeln: 200 g Pastinaken — ergibt eine nussigere Süße und leicht dickere Textur.
- Brühe: Statt Fertigbrühe verwende ich reduziertes Gemüseprünktchen (Sud) für intensiveren Umami-Geschmack.
- Laktosefrei: Verwenden Sie statt Joghurt 100 g ungesüßte Sojajoghurt-Alternative; die Textur bleibt ähnlich, das Aroma etwas flacher.
- Glutenfrei: Alle Zutaten sind von Haus aus glutenfrei; achten Sie bei Brühe auf das Etikett.
Varianten
- Kremige Kräutersuppe: Zugabe von 50 g frischem Spinat und 20 g Basilikum, fein püriert.
- Asiatische Note: Ersetzen Sie Thymian durch 1 EL helle Misopaste und fügen Sie 1 TL Sesamöl zum Finish hinzu.
- Tomaten-Karotten-Variante: Ergänzen Sie 200 g reife Tomaten für eine säuerlich-fruchtige Dimension.
- Proteinreich: Nach dem Pürieren 100 g gekochte weiße Bohnen einarbeiten für erhöhte Sättigung.
- Kreative Interpretation: Kalte Version als Gazpacho-inspirierte Suppe mit 150 g rohen geriebenen Karotten, Zitronensaft und kalter Brühe — servieren bei 8–10 °C.
Noch offene Fragen?
- Geht das auch als Meal Prep?
- Ja. Ich koche die Suppe vollständig, lasse sie abkühlen und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank (≤ 4 °C) bis zu 48 Stunden auf. Zum Aufwärmen erhitze ich langsam auf 75 °C.
- Reicht das Rezept auch für eine größere Runde?
- Ja, mit Anpassung des Kochgefäßes und längerer Aufkochzeit; rechnen Sie etwa +10–15 Minuten für das anfängliche Aufkochen und stellen Sie sicher, dass der Topf nicht überfüllt ist, damit die Hitzeverteilung stimmt.
- Lässt sich die Butter austauschen?
- Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Verwenden Sie etwa ¾ der Menge an Öl, um die Fettquantität zu reduzieren und die Textur beizubehalten.
- Wie merke ich, dass ich es rausnehmen kann?
- Visuell sollten Karotten und Kartoffeln keine harte Mitte mehr zeigen; beim Durchstechen mit einem Messer tritt keine feste Resistenz mehr auf und die Gemüsestücke zerfallen leicht beim Rühren.
- Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
- Fehlt Lauch, ersetze ich ihn durch 100 g Schalotten oder eine zusätzliche kleine Zwiebel; fehlt Sellerie, erhöhe ich die Karottenmenge um 50–75 g und füge bei Bedarf etwas Zitronenzeste für Frische hinzu.
So serviere ich es
Ich serviere die Suppe heiß in vorgewärmten Tellern, garniert mit fein gehackter Petersilie und einem Tropfen Olivenöl oder einem Klecks fettarmem Joghurt in der Mitte. Als Beilage eignen sich ein dunkles Vollkornbrot oder ein kleines Baguette. Die Suppe ist geeignet für Lunch, leichte Abendessen oder als erste Gangkombination in einem Menü.
Reste und Aufbewahrung
- Aufbewahrung: Abgedeckt im Kühlschrank ≤ 4 °C bis zu 48 Stunden; einfrieren möglich bis zu 3 Monate.
- Lebensmittelsicherheit: Beim Aufwärmen auf mindestens 75 °C erhitzen; Reste nicht mehrfach aufwärmen.
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