Avocado-Johannisbeer-Salat mit Chèvre – Dein kulinarisches Kunstwerk!
Avocado-Johannisbeer-Salat mit Chèvre – Dein kulinarisches Kunstwerk!
Johannisbeeren kenne ich vor allem aus dem Garten meiner Mutter, meistens als Marmelade. In diesem Salat bleiben sie roh, und ihre Säure passt erstaunlich gut zur weichen Avocado und zum Ziegenfrischkäse. Dazu geröstete Walnüsse und ein Dressing mit Honig und Dijonsenf. Ich mache ihn im Juli, wenn die Sträucher voll hängen – als Abendessen mit einer Scheibe Brot dazu.
Zutaten
- 2 reife, aber feste Avocados
- 150 g Johannisbeeren (rot oder schwarz), gewaschen und abgetropft
- 150 g gemischte Salatblätter (z. B. Rucola, Babyspinat, Eichblatt)
- 100 g Chèvre (Ziegenfrischkäse), grob zerbröckelt
- 50 g Walnusskerne, grob gehackt
- 2 EL natives Olivenöl extra
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- 1 EL Weißweinessig oder Apfelessig
- Saft einer halben Zitrone
- 1 TL Dijonsenf
- 1 kleine Schalotte, sehr fein gehackt (optional)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Einige frische Minz- oder Basilikumblätter zum Garnieren (optional)
Zubereitung

- Walnusskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten rösten, bis sie duften; herausnehmen und abkühlen lassen.
- Für das Dressing Olivenöl, Honig, Essig, Zitronensaft, Dijonsenf, fein gehackte Schalotte, eine Prise Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel gut verquirlen.
- Avocados halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausheben und in Scheiben oder Würfel schneiden; leicht mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
- Die Salatblätter in eine große Schüssel geben und das Dressing darüberträufeln; die Blätter vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig bedeckt sind.
- Johannisbeeren behutsam unter den Salat heben, dabei einige Beeren für die Dekoration zurückbehalten.
- Avocado-Würfel und den zerbröckelten Chèvre auf dem angerichteten Salat verteilen, die gerösteten Walnüsse darüberstreuen.
- Mit den beiseitegelegten Johannisbeeren und frischen Kräutern garnieren und sofort servieren; optional mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Tipps
- Wähle Avocados, die auf Druck leicht nachgeben, aber nicht matschig sind — so behalten sie beim Anrichten besser ihre Form.
- Wasche Johannisbeeren sehr vorsichtig und tupfe sie trocken, sonst platzen sie leicht beim Mischen.
- Rühre das Dressing erst kurz vor dem Servieren an und gib es sparsam hinzu, um den Salat nicht zu überladen.
- Walnüsse nicht zu lange rösten, sonst werden sie bitter; in der Pfanne immer aufmerksam bleiben.
- Reste können getrennt aufbewahrt werden: Dressing separat im Kühlschrank, Salat ohne Dressing 1 Tag kühl lagern.
Varianten
- Belege den Salat mit gegrillten Hähnchenstreifen oder warmem Lachs für eine proteinreichere Mahlzeit.
- Ersetze Chèvre durch Feta oder Burrata für eine andere Käse-Note.
- Füge gekochten Quinoa oder geröstete Süßkartoffelwürfel hinzu, um den Salat sättigender zu machen.
- Statt Johannisbeeren eignen sich Granatapfelkerne oder Himbeeren als fruchtige Alternative.
- Für eine vegane Version den Chèvre durch marinierten Tofu oder eine vegane Käsealternative ersetzen und Honig durch Ahornsirup tauschen.
Darauf kommt es an
Die Avocados dürfen auf Druck nur leicht nachgeben – sind sie zu weich, zerfallen die Würfel beim Wenden. Ich hebe sie deshalb ganz zum Schluss unter, zusammen mit dem Chèvre. Das Dressing kommt erst kurz vor dem Servieren an die Blätter, sonst fallen Rucola und Babyspinat innerhalb weniger Minuten zusammen. Die Walnüsse müssen kalt sein, warm werden sie weich.
Abwandlungen
- Ohne Johannisbeeren nehme ich halbierte Weintrauben oder im Herbst eine Handvoll Granatapfelkerne.
- Statt Chèvre passt Feta oder ein milder Blauschimmelkäse; dann salze das Dressing deutlich sparsamer.
- Für eine Version ohne Käse streue ich zwei Esslöffel geröstete Sonnenblumenkerne extra darüber und nehme einen Teelöffel Honig mehr.
Aufbewahren und Aufwärmen
Der angemachte Salat lässt sich nicht aufheben, die Avocado wird braun und die Blätter fallen zusammen. Vorbereiten kannst du trotzdem: Das Dressing hält im Schraubglas drei Tage im Kühlschrank, die gerösteten Walnüsse eine Woche in der Dose. Gewaschene, trockene Blätter halten im Beutel zwei Tage.
Das werde ich oft gefragt
- Rote oder schwarze Johannisbeeren?
- Rote sind milder und passen besser zum Chèvre. Schwarze schmecken deutlich kräftiger und fast harzig; wenn du sie nimmst, gib einen halben Esslöffel Honig mehr ins Dressing und reduziere die Menge auf 75 Gramm.
- Meine Avocados sind steinhart. Was tun?
- Leg sie mit einem Apfel in eine Papiertüte und stell sie warm; nach ein bis zwei Tagen geben sie auf Druck nach. In den Kühlschrank gehören unreife Avocados nicht, dort reifen sie überhaupt nicht mehr nach.
- Gehen tiefgekühlte Johannisbeeren?
- Nur halb aufgetaut und ganz zum Schluss untergehoben. Vollständig aufgetaut zerfallen sie und färben die Blätter rot. Für die Deko obendrauf nimm lieber frische Beeren, gefrorene sehen nach wenigen Minuten unschön aus.
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