Suchtfaktor 100, Omas Traumkekse sie sind einfach ein muss
Diese einfachen, buttrigen Kekse erinnern an Omas Backstube: außen leicht knusprig, innen zart und aromatisch. Sie sind schnell gemacht und lassen sich gut vorbereiten – ein kleiner Tipp: den Teig kurz kühlen, dann werden die Kekse noch formschöner. Als Variante können Sie Schokolade durch Trockenfrüchte oder Nüsse ersetzen.
Praktische Informationen
- Vorbereitungszeit: 25 Minuten
- Koch-/Backzeit: 10–12 Minuten
- Ruhezeit: 30 Minuten (Teig kühlen)
- Personenanzahl: ca. 20–24 Kekse (8–10 Personen)
Zutaten
- 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
- 150 g Zucker
- 100 g brauner Zucker
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale (optional)
- 350 g Weizenmehl (Type 405)
- 50 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Salz
- 100 g Zartbitterschokolade, grob gehackt oder Schokotropfen
- 50 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse (optional)
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Butter mit beiden Zuckersorten in einer Rührschüssel 2–3 Minuten cremig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Das Ei, Vanilleextrakt und optional die Zitronenschale zufügen und kurz unterrühren, bis alles homogen ist.
- Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel miteinander vermengen und kurz durchmischen.
- Die trockenen Zutaten zügig zur Butter-Zucker-Mischung geben und mit einem Holzlöffel oder auf niedriger Stufe nur so lange rühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht (nicht übermixen).
- Schokolade und Nüsse unterheben, gleichmäßig im Teig verteilen.
- Den Teig für ca. 30 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank kühlen, das erleichtert das Formen und verhindert starkes Verlaufen beim Backen.
- Mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen (ca. 18–22 g) abstechen und mit genügend Abstand (ca. 4 cm) auf das Backblech setzen.
- Optional die Teiglinge leicht flach drücken, damit sie gleichmäßig ausbacken.
- Im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen, bis die Ränder hellgolden sind; die Mitte kann noch etwas weich erscheinen, sie festigt beim Abkühlen.
- Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
- Abgekühlte Kekse in einer luftdichten Dose aufbewahren; Teigkugeln lassen sich vor dem Backen auch einfrieren und bei Bedarf direkt backen (Backzeit eventuell +1–2 Minuten).
Tipps
- Für gleichmäßige Kekse mit einer Portionierhilfe oder Eisportionierer arbeiten.
- Teig nicht zu lange rühren, sonst werden die Kekse zäh statt zart.
- Ein kurzer Testkeks hilft: Backen Sie zuerst zwei Kekse, um Ofenzeit und Optik zu prüfen.
- Die Kekse nehmen an Knusprigkeit zu, wenn sie vollständig auskühlen — innen bleiben sie dann schön weich.
- In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse 4–5 Tage; zum Frischhalten ein Stück Apfelscheibe mit in die Dose legen.
- Reste des Teigs können in Kugeln eingefroren werden; vor dem Backen 5–10 Minuten auftauen lassen.
Varianten
- Chocolate-Overload: 50 g Kakaopulver im Teig und zusätzlich weiße Schokotropfen einrühren für intensiven Schokoladengeschmack.
- Zitrus-Honig: Statt Vanille 1 TL Honig und 1 TL Orangenschale verwenden, Schokolade durch getrocknete Aprikosen ersetzen.
- Hafer-Version: 100 g feine Haferflocken unter den Teig mischen und Mehl um 50 g reduzieren für mehr Biss.
- Nuss-Karamell: Grob gehackte Walnüsse und kleine Karamellstückchen untermischen, nach dem Backen mit etwas Meersalz bestreuen.
- Vegane Variante: Butter durch pflanzliche Margarine ersetzen, Ei durch 2 EL Apfelmus oder 2 EL Sojajoghurt ersetzen und Backzeit prüfen.

