Eierlikör Käsekuchen ohne Boden mit 1 kg Sahnequark





Eierlikör Käsekuchen ohne Boden mit 1 kg Sahnequark

Eierlikör Käsekuchen ohne Boden mit 1 kg Sahnequark

Dieser cremige Käsekuchen ohne Boden verbindet den feinen Geschmack von Sahnequark mit dem lieblich-würzigen Aroma von Eierlikör. Er ist schnell zubereitet, muss nur kalt gestellt werden und eignet sich hervorragend für Feierlichkeiten oder als Dessert. Wer mag, verfeinert ihn mit frischen Beeren oder einer zarten Eierlikör-Glasur.

Praktische Informationen

  • Vorbereitungszeit: 25 Minuten
  • Koch-/Backzeit: Keine
  • Ruhezeit: Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht)
  • Personenanzahl: 8–10

Zutaten

  • 1 kg Sahnequark (20% Fett)
  • 200 ml Schlagsahne, kalt
  • 120 g Puderzucker
  • 150 ml Eierlikör
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g) oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 10 g Gelatinepulver (oder ca. 5 Blatt Gelatine)
  • 5–6 EL kaltes Wasser (zum Einweichen der Gelatine)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker oder Schokoraspel zum Bestäuben (optional)

Zubereitung

  1. Springform (26 cm) mit Backpapier am Boden auslegen und den Rand trocken lassen; das erleichtert späteres Lösen.
  2. Die kalte Schlagsahne in einer gut gekühlten Schüssel steif schlagen und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
  3. In einer großen Schüssel Sahnequark, Puderzucker, Vanillezucker, Eierlikör, Zitronensaft und eine Prise Salz mit einem Schneebesen oder Handrührgerät glatt und cremig rühren.
  4. Gelatinepulver in 5–6 EL kaltem Wasser gleichmäßig einstreuen und 5–10 Minuten quellen lassen (bei Blattgelatine diese in kaltem Wasser einweichen und anschließend ausdrücken).
  5. Die gequollene Gelatine vorsichtig in einem kleinen Topf bei sehr geringer Hitze (oder kurz in der Mikrowelle) auflösen, nur so lange erhitzen bis sie flüssig ist; nicht kochen.
  6. Ein bis zwei Esslöffel der Quarkmasse zur warmen Gelatine geben und gut verrühren (Temperieren), dann diese Mischung zurück in die restliche Quarkmasse einrühren, damit die Gelatine gleichmäßig verteilt ist.
  7. Die steif geschlagene Sahne portionsweise unter die Quark-Gelatine-Masse heben, bis eine homogene, luftige Masse entsteht.
  8. Die Masse in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und mit Frischhaltefolie abdecken.
  9. Den Kuchen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
  10. Vor dem Servieren den Rand mit einem Messer lösen, den Kuchen aus der Form nehmen und nach Wunsch mit Puderzucker, Schokoraspeln oder einem kleinen Schuss Eierlikör garnieren.

Tipps

  • Gelatine niemals kochen lassen, sonst verliert sie ihre Bindekraft und der Kuchen wird nicht fest.
  • Wenn die Quarkmasse zu kalt ist, temperiere die Gelatine mit etwas mehr Quark, damit sie nicht sofort geliert und Klumpen entstehen.
  • Für eine festere Konsistenz Gelatinemenge leicht erhöhen (mit Vorsicht, sonst wird die Textur zu gummiartig).
  • Räume dir genügend Zeit zum Kühlen ein; zu kurzes Kühlen führt zu weicher Mitte beim Anschneiden.
  • Reste im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren; frisch schmeckt er am besten.

Varianten

  • Beeren-Topping: Vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren, Himbeeren oder einer Beerensauce garnieren.
  • Alkoholfrei: Eierlikör durch Vanille-Sahnelikör ohne Alkohol oder zusätzlich Vanille und etwas Milch ersetzen.
  • Zitrus-Note: Zitronen- oder Orangenschale fein abreiben und zur Quarkmasse geben für mehr Frische.
  • Schokoladig: 2–3 EL Kakaopulver in einen Teil der Masse rühren und eine Schicht mit Schokogeschmack einziehen lassen.
  • Leichter: Magerquark verwenden und die Sahnemenge reduzieren, dabei ggf. die Gelatine leicht erhöhen, um die Festigkeit zu erhalten.