Tomatensauce mit 250ml Essig die mache ich jedes Jahr





Tomatensauce mit 250ml Essig die mache ich jedes Jahr

Tomatensauce mit 250ml Essig die mache ich jedes Jahr

Diese kräftige Tomatensauce mit einem großzügigen Schuss Essig ist ideal zum Einkochen und passt zu Pasta, Fleisch oder als Basis für Eintöpfe. Durch den Essig wird die Sauce länger haltbar und erhält eine feine Säure, die sich beim Lagern noch abrundet. Tipp: Wer es milder mag, reduziert Zucker oder ergänzt etwas geriebene Karotte für natürliche Süße.

Praktische Informationen

  • Vorbereitungszeit: 25 Minuten
  • Koch-/Backzeit: 60 Minuten
  • Ruhezeit: 24 Stunden
  • Personenanzahl: 6

Zutaten

  • 2 kg reife Tomaten (alternativ 2 x 800 g geschälte Dosentomaten)
  • 1 große Zwiebel (ca. 150 g), fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 250 ml Weißweinessig oder Apfelessig
  • 100 g Zucker (80–120 g, nach Geschmack)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark (optional)
  • 1 TL Salz (mehr zum Abschmecken)
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Bund Basilikum oder 2 TL getrockneter Oregano
  • 1 kleine Chilischote oder 1/4 TL Chiliflocken (optional)
  • Sterilisierte Einmachgläser (ca. 6 x 250 ml)

Zubereitung

  1. Tomaten kreuzweise einritzen, 30–60 Sekunden in kochendes Wasser tauchen und in Eiswasser abschrecken, dann häuten und grob hacken.
  2. Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebel 5–7 Minuten glasig dünsten, nicht bräunen.
  3. Knoblauch und optional Chili hinzugeben und 30 Sekunden mitdünsten, dann das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
  4. Gehackte Tomaten, Essig, Zucker, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter in den Topf geben, gut umrühren und aufkochen lassen.
  5. Hitze reduzieren und die Sauce ohne Deckel 40–50 Minuten sanft köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis sie eingedickt ist; am Ende Basilikum oder Oregano einrühren und 5 Minuten mitziehen lassen.
  6. Lorbeerblätter entfernen, die Sauce nach Wunsch mit einem Stabmixer grob oder fein pürieren und nochmals abschmecken (Zucker/Salz/Essig anpassen).
  7. Einmachgläser und Deckel steril halten (z. B. heiß auskochen oder 10–15 Minuten bei 120 °C im Ofen erwärmen).
  8. Die heiße Sauce in die vorbereiteten Gläser füllen, dabei etwa 1 cm Kopfraum lassen, Deckel fest verschließen und die Gläser 15–20 Minuten im heißen Wasserbad einkochen (Wasser sollte die Gläser bedecken).
  9. Gläser herausnehmen, auf ein Tuch stellen und vollständig abkühlen lassen. Vor Gebrauch mindestens 24 Stunden ziehen lassen und dann kühl und dunkel lagern.

Tipps

  • Für mehr Süße statt zusätzlichem Zucker reife Tomaten verwenden oder etwas geriebene Karotte zufügen.
  • Wer eine glattere Sauce möchte, länger pürieren; für rustikale Textur grob lassen.
  • Beim Einkochen unbedingt saubere, heiße Gläser und gut verschlossene Deckel verwenden, sonst reduziert sich die Haltbarkeit.
  • Offene Gläser im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Wochen verbrauchen.
  • Wenn die Sauce zu sauer wirkt, mit einer Prise Zucker oder etwas geraspelter Karotte ausgleichen.
  • Die Kochzeit beeinflusst die Intensität: Länger einkochen ergibt eine dickere, konzentriertere Sauce.

Varianten

  • Mediterrane Variante: Mit schwarzen Oliven, Kapern und zusätzlichen Kräutern (Thymian, Rosmarin) verfeinern.
  • Würzige Variante: Mehr Chiliflocken, geräuchertes Paprikapulver und ein Schuss Balsamico für Tiefe.
  • Fruchtige Variante: 100 g fein gehackte Äpfel oder Birnen beim Kochen zugeben für natürliche Süße.
  • Gemüsevariante: Eine geriebene Karotte und eine Stange Sellerie fein würfeln und mit den Zwiebeln anschwitzen für mehr Umami.
  • Schnelle Version: Statt frischer Tomaten 2 Dosen geschälte Tomaten verwenden und Kochzeit auf 20–30 Minuten reduzieren.