Schoko Gugelhupf mit 120 g Himbeeren, blitzschnell zubereitet!

Schoko Gugelhupf mit 120 g Himbeeren, blitzschnell zubereitet!

Ein saftiger Schoko-Gugelhupf mit fruchtigen Himbeeren, der sich in kurzer Zeit backen lässt und trotzdem wunderbar schokoladig schmeckt. Die Himbeeren sorgen für frische Säure und lösen sich beim Backen nicht vollständig auf, sodass kleine Fruchtinseln im Kuchen entstehen. Tipp: Geschmolzene Butter macht das Rühren schneller und spart Zeit; wer mag, kann stattdessen eine Schokoladenglasur ergänzen.

Praktische Informationen

  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: 45 Minuten
  • Ruhezeit: 15 Minuten (kurz abkühlen lassen)
  • Personenanzahl: 8

Zutaten

  • Mehl (200 g)
  • Kakaopulver, ungesüßt (40 g)
  • Backpulver (1 Päckchen / ca. 12 g)
  • Feines Salz (1 Prise)
  • Zucker (150 g)
  • Butter, geschmolzen und etwas abgekühlt (120 g)
  • Eier (3 Stück, Größe M)
  • Milch (120 ml)
  • Vanilleextrakt (1 TL) oder Vanillezucker (1 Päckchen)
  • Himbeeren (frisch oder aufgetaut, 120 g)
  • Zartbitterschokolade, grob gehackt (optional, 50 g)
  • Puderzucker zum Bestäuben (nach Bedarf)
  • Butter und Mehl für die Form (oder Backtrennspray)

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und eine Gugelhupf-Form (ca. 1–1,5 l) gut einfetten und leicht mit Mehl ausstäuben.
  2. In einer Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz kurz miteinander vermischen und beiseitestellen.
  3. In einer großen Rührschüssel Zucker und Eier mit einem Handmixer etwa 2–3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse heller wird.
  4. Die abgekühlte, aber noch flüssige Butter zusammen mit der Milch und dem Vanilleextrakt kurz unter die Eier-Zucker-Mischung rühren.
  5. Die trockenen Zutaten portionsweise unterheben, nur so lange rühren, bis ein homogener Teig entsteht (nicht zu lange, damit der Kuchen locker bleibt).
  6. Optional die gehackte Schokolade unterheben, dann die Himbeeren ganz vorsichtig unter den Teig heben, damit sie nicht zerdrückt werden.
  7. Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 40–45 Minuten backen; nach 35 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen: es sollte kein roher Teig mehr haften.
  8. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10–15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
  9. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben oder nach Belieben mit einer dünnen Schokoladenglasur versehen.

Tipps

  • Wenn Himbeeren gefroren verwendet werden, nicht auftauen — direkt gefroren unterheben verhindert ein Durchfärben des gesamten Teigs.
  • Die geschmolzene Butter sollte nicht heiß sein, sonst stocken die Eier; lauwarm ist ideal.
  • Für einen lockeren Teig nicht zu lange rühren, sobald die trockenen Zutaten eingearbeitet sind, stoppen.
  • Stäbchenprobe: Wenn beim Herausziehen nur wenige feuchte Krümel haften, ist der Kuchen fertig.
  • Reste luftdicht verpackt bei Raumtemperatur 2–3 Tage aufbewahren; im Kühlschrank hält er länger, trocknet dann aber schneller aus.

Varianten

  • Weiße Schoko-Himbeer-Variante: Statt Zartbitter gehackte weiße Schokolade verwenden und die Kakaomenge um 10–20 g reduzieren.
  • Nussiger Twist: 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zu den trockenen Zutaten geben für mehr Aroma und feine Krume.
  • Espresso-Schoko: 1–2 TL löslichen Espresso im heißen Wasser auflösen und zur Butter-Milch-Mischung geben für ein intensiveres Aroma.
  • Vegane Version: Butter durch pflanzliche Margarine, Eier durch 3 EL Apfelmus + 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser ersetzen und Milch durch Pflanzenmilch.
  • Zitronige Frische: 1 TL Zitronenschale zum Teig geben, das unterstreicht die Fruchtigkeit der Himbeeren.