Zwiebelbrot mit 250 g Magerquark schneller gegessen als gebacken!
Dieses herzhafte Zwiebelbrot ist außen knusprig und innen weich durch den Magerquark — ideal als Beilage zu Suppen oder für ein rustikales Frühstück. Die Zubereitung ist einfach, und die karamellisierten Zwiebeln sorgen für viel Geschmack; als schnelle Variante kann man die Zwiebeln auch roh fein gehackt unangebraten unterkneten. Ein Tipp vorweg: Quark auf Raumtemperatur bringt einen gleichmäßigeren Teig.
Praktische Informationen
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Koch-/Backzeit: 35–40 Minuten (Backzeit bei 200 °C)
- Ruhezeit: 30 Minuten (Gehzeit)
- Personenanzahl: 6
Zutaten
- 250 g Magerquark
- 450 g Weizenmehl (Type 550)
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder 21 g frische Hefe
- 1 TL Zucker (ca. 5 g)
- 2 TL Salz (ca. 10 g)
- 200 ml lauwarmes Wasser (evtl. +20 ml je nach Mehl)
- 2 EL Olivenöl (ca. 30 ml)
- 2 große Zwiebeln (ca. 200 g), fein gewürfelt
- 1 EL Butter oder Öl zum Anbraten
- 1 TL gemahlener Kümmel oder Kräuter nach Wahl (optional)
- 1 Ei zum Bestreichen (optional)
- Sonnengereifte Körner oder grobes Meersalz zum Bestreuen (optional)
Zubereitung
- Zwiebeln schälen und fein würfeln. In einer Pfanne 1 EL Butter oder Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten goldbraun und weich dünsten; leicht salzen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. Magerquark, Olivenöl und 200 ml lauwarmes Wasser hinzufügen.
- Mit einem Löffel oder Knethaken grob vermischen, dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten (oder mit der Küchenmaschine 5–7 Minuten).
- Die lauwarmen Zwiebeln und optional den gemahlenen Kümmel unter den Teig kneten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist (etwa um das 1,5-fache).
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und zu einem Laib formen oder in eine gefettete Kastenform legen.
- Optional mit verquirltem Ei bestreichen und mit Körnern oder grobem Salz bestreuen. Auf der mittleren Schiene 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter mindestens 15 Minuten abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird. So setzt sich die Krume und bleibt saftig.
Tipps
- Quark sollte Zimmertemperatur haben; kalter Quark kann die Gehzeit leicht verlängern.
- Kühle oder sehr feuchte Küchen verlängern die Gehzeit — an einem warmen Ort gleichmäßiger aufgehen lassen.
- Zwiebeln nicht zu dunkel anbraten, sonst werden sie bitter; leicht karamellisiert geben sie die beste Süße.
- Wenn das Brot beim Klopfen nicht hohl klingt, weitere 5–10 Minuten backen und kontrollieren.
- Aufbewahrung: In einem Leinenbeutel bleibt das Brot 2–3 Tage frisch; einfrieren in Scheiben möglich.
- Zum Aufbacken kurz bei 150 °C für 5–8 Minuten im Ofen erwärmen, dann wird die Kruste wieder knusprig.
Varianten
- Mit geriebenem Käse (z. B. Emmentaler) unterkneten für eine herzhaftere, reichhaltigere Version.
- Vollkornanteil: 150 g Weizenmehl durch Dinkel- oder Vollkornmehl ersetzen — mehr Flüssigkeit ggf. zugeben.
- Mit Kräutern: frischer Rosmarin, Thymian oder Schnittlauch ergänzen die Zwiebelaromen.
- Scharfe Variante: eine fein gehackte rote Chilischote oder 1 TL Paprikapulver für Pfiff hinzufügen.
- Mini-Brötchen: Teig portionieren und 12–14 kleine Brötchen formen; Backzeit auf 18–22 Minuten reduzieren.
