Ultrasaftige Frikadellen ich nehme 800g Hackfleisch mit 2 große Zwiebel
Diese Frikadellen sind saftig, aromatisch und gelingen mit einfachen Zutaten. Ein kleiner Trick: Zwiebeln kurz anbraten und abkühlen lassen – das gibt Geschmack und verhindert, dass die Masse zu wässrig wird. Wer mag, kann die Masse vor dem Braten kurz kühlen, dann behalten die Frikadellen ihre Form besser.
Praktische Informationen
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Koch-/Backzeit: 15 Minuten (braten, in Chargen)
- Ruhezeit: 10 Minuten
- Personenanzahl: 4
Zutaten
- 800 g gemischtes Hackfleisch (Rind/Schwein)
- 2 große Zwiebeln (fein gewürfelt)
- 1 Scheibe altbackenes Weißbrot oder 2 Scheiben Toast (ca. 50 g)
- 50 ml Milch (zum Einweichen des Brots)
- 1 Ei (Größe M)
- 2 EL Semmelbrösel (optional, für Festigkeit)
- 1 TL Senf (mittelscharf)
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Salz (oder nach Geschmack)
- ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 2 EL frisch gehackte Petersilie
- 1–2 EL Öl zum Braten (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- Optional: 1 TL Worcestersauce oder 1 TL Sojasauce für mehr Umami
Zubereitung
- Zwiebeln schälen und fein würfeln. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig und leicht gebräunt anschwitzen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Brot in kleine Stücke zupfen und mit der Milch in einer Schüssel ca. 5 Minuten einweichen, anschließend überschüssige Milch leicht ausdrücken, so dass das Brot feucht, aber nicht tropfnass ist.
- In einer großen Schüssel Hackfleisch, das Ei, den eingeweichten Brotbruch, die abgekühlten Zwiebeln, Senf, Paprika, Salz, Pfeffer, Petersilie und optional Worcestersauce geben.
- Mit sauberen Händen oder einer Gabel die Masse gleichmäßig, aber nicht zu intensiv vermengen (etwa 30–60 Sekunden), bis alles gut gebunden ist; zu starkes Kneten macht die Frikadellen zäh.
- Mit angefeuchteten Händen gleichgroße Portionen (je ca. 100–120 g) formen und flach zu runden Frikadellen drücken; ergibt ungefähr 6–8 Stück.
- Die geformten Frikadellen auf einen Teller legen und 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, das hilft beim Formen und verhindert ein Auseinanderfallen beim Braten.
- In einer großen Pfanne 1–2 EL Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Frikadellen portionsweise 4–5 Minuten pro Seite braten, bis sie eine schöne Kruste haben und innen nicht mehr roh sind (Kerntemperatur ca. 70 °C oder bis kein rosa Fleisch mehr sichtbar ist).
- Fertige Frikadellen auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und vor dem Servieren 3–5 Minuten ruhen, dann bleiben sie saftiger.
Tipps
- Die Zwiebeln vorher leicht anbraten: Das reduziert Flüssigkeit und gibt mehr Geschmack als rohe Zwiebeln.
- Nicht zu lange oder zu fest kneten: Überkneten macht die Frikadellen zäh statt zart.
- Wenn die Masse zu feucht wirkt, Semmelbrösel oder etwas mehr Brot zugeben; ist sie zu trocken, einen Schuss Milch oder ein zusätzliches Ei ergänzen.
- In Chargen braten, die Pfanne nicht überfüllen, damit die Frikadellen gleichmäßig bräunen.
- Reste lassen sich gut ein- bis zweimal aufwärmen; im Ofen bei 160 °C für 8–10 Minuten erhitzen, so bleiben sie saftiger als in der Mikrowelle.
Varianten
- Bacon-Variante: Kleine Speckwürfel mit den Zwiebeln anbraten und unter die Masse mischen für rauchiges Aroma.
- Kräuter-Feta: 50 g zerbröselten Feta und zusätzliche frische Kräuter (Dill, Minze) unterheben für mediterranen Geschmack.
- Pikant: 1 TL Chiliflocken oder 1 EL Harissa zur Masse geben für eine scharfe Note.
- Leichtere Version: Halb Rinderhack, halb Putenhack verwenden und weniger Fett zum Braten (oder im Ofen bei 200 °C ca. 18–22 Minuten backen).
- Kohlenhydratreduziert: Brot weglassen und stattdessen 40 g gemahlene Mandeln oder fein geraspelte Zucchini (gut ausgedrückt) verwenden.

