Omas Nusstaschen mit Saure Sahne die im Mund zergehen
Diese Nusstaschen sind buttrig, saftig und dank der sauren Sahne besonders zart — genau wie von Oma. Die Kombination aus feinem Mürbeteig und einer leicht cremigen Nussfüllung sorgt dafür, dass sie im Mund zergehen. Ein kleiner Tipp: gut gekühlt formen, dann lassen sie sich leichter verarbeiten.
Praktische Informationen
- Vorbereitungszeit: 25 Minuten
- Koch-/Backzeit: 15–18 Minuten
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Personenanzahl: 8–10
Zutaten
- 300 g Mehl
- 150 g kalte Butter, in Stücken
- 80 g Zucker
- 1 Ei (für den Teig)
- 200 g Saure Sahne (für den Teig)
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200 g gemahlene Walnüsse
- 100 g Zucker (für die Füllung)
- 1 Ei (für die Füllung)
- 2 EL Saure Sahne (für die Füllung)
- 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL abgeriebene Zitronenschale
- Puderzucker zum Bestäuben
- 1 Ei zum Bestreichen (oder 1 EL Milch, optional)
Zubereitung
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in eine Schüssel geben, die kalten Butterstücke hinzufügen und mit den Fingerspitzen oder einem Pastry-Cutter zu feinen Bröseln verarbeiten.
- Ei und 200 g saure Sahne kurz verquirlen, zur Mehl-Butter-Mischung geben und rasch zu einem glatten, nicht klebrigen Teig zusammenfügen; nicht zu lange kneten.
- Den Teig zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Inzwischen die Füllung zubereiten: gemahlene Walnüsse, 100 g Zucker, Ei, 2 EL saure Sahne, Vanille und Zitronenschale in einer Schüssel gut verrühren, bis eine streichfähige Masse entsteht; bei Bedarf etwas mehr Saure Sahne zugeben.
- Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwa 3–4 mm dünn ausrollen und mit einem Ausstecher oder einem Glas Kreise von ca. 7–8 cm Durchmesser ausstechen.
- Die Taschen auf das vorbereitete Backblech legen, mit verquirltem Ei oder Milch bestreichen und nach Wunsch etwas gehackte Nüsse darüber streuen.
- Im vorgeheizten Ofen 15–18 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
- Die Nusstaschen aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Warm sind sie weich, vollständig ausgekühlt verbinden sich Füllung und Teig perfekt.
Tipps
- Die Butter sollte kalt sein, so wird der Teig besonders mürbe und zergeht im Mund.
- Teig nicht zu lange kneten — sonst wird er zäh statt zart.
- Wenn die Füllung zu fest ist, 1–2 Teelöffel saure Sahne zufügen; ist sie zu flüssig, etwas mehr gemahlene Nüsse nehmen.
- Die Taschen lassen sich besser formen, wenn der Teig gut gekühlt ist.
- Reste in einer luftdichten Dose aufbewahren; kurz im Ofen bei niedriger Temperatur aufbacken für den Frischeeffekt.
- Zum Einfrieren die rohen oder gebackenen Taschen einzeln auf ein Blech legen, vorfrieren und dann in einem Beutel einfrieren.
Varianten
- Haselnuss-Variante: Gemahlene Haselnüsse statt Walnüsse verwenden und mit etwas Zimt verfeinern.
- Fruchtige Variante: Einen Klecks Aprikosen- oder Pflaumenmus zusammen mit der Nussfüllung verwenden.
- Schoko-Nuss: 1–2 EL Kakaopulver in die Füllung geben oder grob gehackte Zartbitterschokolade untermischen.
- Leichtere Version: Teilweise Magerquark statt saurer Sahne im Teig verwenden für weniger Fett.
- Alkoholische Note: 1–2 EL Rum oder Amaretto in die Füllung geben für einen intensiveren Geschmack.

