Quarkkuchen in 10 Minuten gemacht mit 2 Packung Vanillepudding!

Dieser Quarkkuchen basiert auf einer schnellen, stabilen Bindung durch zwei Packungen Vanillepuddingpulver und eignet sich für Küchen, in denen Zeit und Reproduzierbarkeit wichtig sind. Sie erhalten eine kompakte, dennoch saftige Textur mit einem feinen Vanillearoma; das Rezept ist für Alltag und Gäste gleichermaßen geeignet und lässt sich technisch sauber skalieren.

Einige Informationen

  • Portionen: 10 Personen
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Garzeit: 60 Minuten (Backen)
  • Gesamtzeit: 70 Minuten (ohne Auskühlen)

Warum dieses Rezept interessant ist

Sie profitieren von einer verlässlichen Struktur durch das verwendete Vanillepuddingpulver, das als Stabilisator dient und die typische Mehl- oder Stärkezugabe ersetzt. Die Kombination aus Quark und leichtem Fett liefert einen cremigen, feuchten Mundgefühl, während die geringe Ei-Zahl die Porenstruktur fein hält. Technisch ist das Rezept interessant durch die kurze Vorbereitungszeit und die einfache Temperaturkontrolle beim Backen.

Zutaten

Für das Gericht:

  • 500 g Magerquark oder 20–40 % Quark je nach gewünschter Cremigkeit
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 2 Packungen Vanillepuddingpulver (je 37 g, insgesamt ca. 74 g)
  • 80 g weiche Butter oder 60 ml neutrales Pflanzenöl (Ersatz)
  • 50 ml Vollmilch
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • Butter und Mehl für die Springform (26 cm) oder Backpapier

Für die Sauce oder Beilage (falls relevant):

  • Optional: Fruchtkompott aus 300 g Beeren, mit 30–50 g Zucker kurz eingekocht — geschmacklich ergänzend, technisch nicht erforderlich.

So bereite ich es zu

Schritt 1:

Ich heize den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor und bereite eine Springform (26 cm) vor: leicht buttern und mit Mehl bestäuben oder den Boden mit Backpapier auslegen. Dies verhindert Anhaften und gewährleistet saubere Ränder.

Schritt 2:

Ich gebe Quark, Zucker, Eier, Butter und die zwei Packungen Vanillepuddingpulver in eine Schüssel. Mit einem Schneebesen oder Handmixer auf niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit verrühre ich die Masse gleichmäßig, bis sie homogen und klumpenfrei ist. Kontrollpunkt: Die Masse muss glatt sein; keine sichtbaren Pulverreste oder Quarkklumpen vorhanden.

Schritt 3:

Ich füge Milch, Zitronenabrieb und eine Prise Salz hinzu und rühre kurz ein. Sensorisch verändert sich die Masse: sie wird cremiger, heller in der Farbe und gewinnt an Viskosität durch das Puddingpulver, das die Feuchtigkeit bindet. Die Konsistenz sollte dickflüssig, aber gießbar sein.

Schritt 4:

Ich fülle die Masse in die vorbereitete Springform und glätte die Oberfläche mit einer Winkelpalette. Visueller Indikator beim Backen: Der Kuchen sollte sich in der Mitte nur leicht wölben und an den Rändern goldgelb werden. Backen bei 160 °C für ca. 60 Minuten. Kontrolle: Ein leichtes Zittern in der Mitte ist akzeptabel; kein flüssiger Kern darf vorhanden sein.

Schritt 5:

Ich schalte den Ofen aus und lasse den Kuchen bei leicht geöffneter Tür für weitere 15 Minuten im Ofen ruhen, um Temperaturstress zu vermeiden. Danach auskühlen lassen, am besten mindestens 60 Minuten vor dem Servieren. Anrichten: Die Oberfläche hat eine feine, hellgoldene Farbe; das Innere sollte feinporig und leicht feucht, aber nicht nass sein.

Profi-Tipps

  • Bei Verwendung eines Thermometers strebe ich eine Kerntemperatur von etwa 75–80 °C an, um Sicherheit und Textur zu gewährleisten.
  • Für gleichmäßige Bräunung kann ich nach 40 Minuten Backzeit die Temperatur auf 150 °C reduzieren, falls der Rand zu schnell bräunt.
  • Wenn die Masse zu flüssig wirkt, arbeite ich sie 1–2 Minuten länger auf mittlerer Geschwindigkeit, damit das Puddingpulver aktiviert wird; alternativ 1 Esslöffel feine Speisestärke hinzufügen.
  • Für eine cremigere Textur verwende ich 150 g Quark mit 20–40 % Fettanteil statt Magerquark.

Häufige Fehler vermeiden

  • Nicht vorheizen: negativer Einfluss auf Textur und Garergebnis.
  • Zu starkes Bearbeiten: beeinträchtigt die Struktur.
  • Unkontrollierte Garzeit: fehlende visuelle Referenzen.
  • Überladung: verhindert gleichmäßiges Garen.

Alternativen und Ersatzmöglichkeiten

  • Butter durch neutrales Pflanzenöl ersetzen: Verwenden Sie etwa ¾ der Menge (z. B. 60 ml Öl statt 80 g Butter) — Textur wird etwas weniger buttrig.
  • Für laktosefreie Variante: laktosefreie Quark-Alternative und pflanzliche Butter verwenden; Geschmack bleibt vergleichbar, Cremigkeit kann leicht abnehmen.
  • Für glutenfreie Variante: Rezept ist bereits glutenfrei, sofern keine Kruste verwendet wird. Bei Kruste glutenfreie Kekse oder Mandeln als Basis nutzen; das beeinflusst Textur und Aromatik.
  • Eier reduzieren: Ein Ei weniger führt zu einer dichteren Textur; Bindung bleibt durch das Puddingpulver weitgehend erhalten.

Varianten und Abwandlungen

  • Mit Frucht: Unterheben Sie 200–300 g frische Heidelbeeren oder Kirschen, leichte Anpassung der Backzeit.
  • Zitronen-Quarkkuchen: Erhöhen Sie den Zitronenabrieb und fügen Sie 1 EL Zitronensaft hinzu für mehr Frische.
  • Schokoladen-Variante: 30–50 g fein geraspelte Zartbitterschokolade in die Masse geben; Konsistenz prüfen.
  • Knuspriger Boden: Verwenden Sie einen Mürbeteigboden (200 g Mehl, 100 g Butter, 50 g Zucker) und backen Sie vorgebacken bei 180 °C 10 Minuten vor.
  • Kreative Interpretation: Gewürz-Quarkkuchen mit 1 TL Lebkuchengewürz und kandierten Orangen; ergibt eine saisonale, aromatisch dichte Variante.

FAQ – Häufige Fragen

Kann man dieses Gericht vorbereiten?
Ja. Ich empfehle, den Kuchen vollständig auskühlen zu lassen und im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufzubewahren. Vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen lassen, damit Textur und Aromen sich öffnen.
Kann man die Mengen verdoppeln?
Ja, mit Anpassung auf eine größere Form und längerer Backzeit (+15–25 Minuten). Achten Sie auf gleichmäßige Verkippung in einer tiefen Form, damit Hitzeverteilung gewährleistet bleibt.
Kann Butter durch Öl ersetzt werden?
Ja, jedoch mit teilweisem Aromaverlust. Verwenden Sie etwa ¾ der Menge und wählen Sie ein neutrales Öl (z. B. Rapsöl).
Wie überprüft man den Gargrad?
Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche leicht goldgelb ist, die Mitte nur noch minimal wackelt und ein eingestochener Zahnstocher feucht, aber nicht nass herauskommt.
Was tun, wenn Zutat X fehlt?
Fehlt Vanillepuddingpulver, können Sie 40 g Maisstärke + 1 TL Vanilleextrakt verwenden; die Bindung ist dann ähnlich, das Vanillearoma muss ergänzt werden.

So serviere ich es

Ich serviere den Kuchen leicht gekühlt, in dünnen Tortenstücken geschnitten, mit einem Klecks Vanillesauce oder frischem Beerenkompott. Passende Anlässe sind Kaffeeempfang, Brunch oder ein leichtes Dessert nach einem kräftigen Hauptgang. Optisch profitieren Sie von sauber geschnittenen Kanten und einem dünnen Staubzuckerfinish.

Hinweise

  • Aufbewahrung: Im Kühlschrank bis zu 3 Tage; frisch schmeckt er am besten am zweiten Tag.
  • Wiedererwärmen: Kurz bei 120–140 °C für 8–10 Minuten im Ofen, abdecken, um Austrocknen zu vermeiden.
  • Lebensmittelsicherheit: Bei Zubereitungen mit Eiern auf Rohverzehr achten; als Referenz gilt z. B. 75 °C für Geflügel als allgemeiner Temperaturhinweis für volle Sicherheit bei anderen Produkten.

Fazit

Fazit: Dieses Rezept bietet eine zuverlässige, kontrollierte Methode für ein konstant hochwertiges Ergebnis in der Küche: schnelle Vorbereitung, stabile Bindung durch zwei Packungen Vanillepuddingpulver und eine feine, saftige Quarktextur, die leicht variiert und technisch gut reproduziert werden kann.